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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Endlich!




                                                    Buchdeckel „Endlich!“

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Wunderlich (3. September 2010)
  • ISBN-10: 3805208987
  • ISBN-13: 978-3805208987


Inhalt:

Vera Hagedorn  ist Anfang vierzig, verheiratet mit ihrem Mann Marcus, hat keine Kinder und lebt in einer ruhigen Kleinstadt. Marcus hat das Unternehmen seines Vaters übernommen und ist daher sehr spät zu Hause. Jeden Samstag trinken sie Tee und lesen dazu schweigend Zeitung. Dann ruft ihre beste Freundin Johanna an und sie um Hilfe bittet. Sie und Johanna Zucker haben sich in Berlin kenngelernt, als Vera wegen einer Untersuchung dahin musste. Erst fiel es Vera schwer, mit ihr klarzukommen, denn Johanna ist das Gegenteil von ihr: trägt kurze Klamotten und ist total übergedreht. Eines haben beide gemeinsam: beide bekommen keine Kinder. Das führt sie dann auch zusammen. Durch Johannas Einfluss verändert sich auch das Leben von Vera. 
Sie erfährt, dass Marcus eine heimliche Affäre hat und kann es erst einmal nicht glauben. Dann macht sie genau das gleiche wie auch er...    


Kritik:

Ich persönlich finde, dass Vera ein sehr langweiliges Leben zuvor führte, was in den ersten paar Seiten sehr zur Geltung kam. Denn mir viel es so auch schwer, es weiterlesen zu wollen. Doch dann habe ich mich zusammengerissen und es gelesen. Vielleicht liegt es daran, dass ich sehr ungeduldig bin. In der zweiten Hälfte des Buches wurde es dann besser. Ich musste sogar schmunzeln.
Ich mochte ihre übergedrehte Freundin Johanna sehr. Beide sind so unterschiedlich, doch trotzdem sind sie Freundinnen. Zwei verschiedene Welten treffen aufeinander. 
Ich finde es toll, dass Vera, nachdem sie erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, sich nicht in die Ecke verkriecht und weint, sondern sich "rächt".
Da es aus der Sicht von Vera geschildert wird, fiel es mir leichter, mich in die Lage von Vera zu versetzen. 
Doch leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Zumal der Klappentext und das Cover so viel versprochen haben. Aber letztendlich ist der Inhalt wichtig.
Trotzdem werde ich mir weiterhin die Bücher von der Autorin vornehmen.   

Fazit:

Eine tolle Frauen-Komödie für sehr geduldige Leser. 


Die Autorin:

Ildikó von Kürthys Romanfiguren sind junge Frauen - hin und her geworfen zwischen den Höhen und Tiefen des Lebens. Zum Glück für ihre Protagonistinnen und alle Leser kommt der Autorin dabei nie der Humor abhanden - eine Qualität, die Titel wie "Mondscheintarif" und "Freizeichen" zu Bestsellern werden ließ und als Folge insgesamt über fünf Millionen verkaufte Exemplare zeitigte. Die freie Journalistin und Autorin wurde 1968 in Aachen geboren und arbeitete viele Jahre als Redakteurin bei den Zeitschriften "Stern" und "Brigitte". Sie lebt mit ihrem Mann, ebenfalls Journalist, und zwei Kindern in Hamburg.





 

Montag, 19. Dezember 2011

Stern der Göttin


Stern der Göttin



  • Broschiert: 512 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426504162
  • ISBN-13: 978-3426504161


Klappentext:

Nachdem das junge Katzenmädchen Laisa eines Tages im Wald einer wunderschönen goldäugigen Frau begegnet ist, findet sie sich auf einmal in einer anderen Welt wieder. Anders als in ihrer Heimat herrschen hier sechs Götter, die das Land fest unter sich aufgeteilt haben und jeweils von einer ihnen zugeordneten Farbe repräsentiert werden. Verwirrt von dieser Andersartigkeit, macht Laisa sich auf, die eigenartige Gegend zu erkunden. Doch dann erfährt sie, dass sie dazu auserwählt wurde, den »Stern der Göttin«, ein einzigartiges Juwel von unendlicher Kraft, vor einem schwarzen Magier zu retten. Laisa nimmt die Aufgabe an und stürzt sich unversehens in das größte Abenteuer ihres Lebens …


Inhalt:
In den Dämmerländern herrscht Hunger und Feindschaft. Laisa, ein außergewöhnliches Mädchen, wird von Katzenmenschen aufgezogen und wächst dort auch als Katzenmädchen auf. Doch sie grenzt sich schon von den anderen ab:  ihre Figur und ihr starker Gebiss sind anders als die von den anderen. Die Menschen erniedrigen sie. Die Katzenmenschen übernehmen oft Aufträge von den Menschen, indem sie deren Handelskarawanen begleiten und beschützen. Auch Laisa möchte zu gern einmal mit den Karawanen mitziehen. Bisher hatte sie nicht die Chance dazu gehabt, da sie ganz anders aussieht. Doch dann werden sehr viele Katzenmenschen engagiert und zwischen Auftraggebern befindet sich eine Frau, deren Duft und deren Schmuckstück in Form eines Sternes Laisa magisch anzieht. Als Laisa auch mitgeht, nimmt sie den  Duft der Frau wahr, Sie folgt ihr und befindet sich in einer anderen Welt. Diese Welt, die in farbige Länder aufgebaut ist, ist für Laisa erst einmal fremd. Dann gewöhnt sich das Katzenmädchen an alles. Sie findet Freunde und hat ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen...
Kritik:
Dieses Buch ist ein typisches gut gelungenes Fantasy-Werk: Magie und Krieger. Da ich selten Bücher in diesem Genre lese, musste ich mich erst an die Personen und der Handlung gewöhnen. Und das klappte auch. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich immer wissen wollte, was nun kommt, denn die Protagonistin begibt sich auf ein aufregendes Abenteuer. Laisa ist für mich eine sehr kämpferische Persönlichkeit, die vor nichts schreckt. Dieses Werk hat durch Laisas Charakter eine Bedeutung: Man sollte den Menschen nicht durch ihre Herkunft hassen. Sie ist ein Katzenmädchen, dass von anderen beleidigt und abgestoßen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass Laisa ein wunderschönes Mädchen mit goldenen Augen ist. Auf dem Cover ist ein Mädchen abgebildet, das Laisa sein soll.
Mir hat der flüssige Schreibstil mit den vielen Redewendungen gefallen. Die Sprache war nicht sonderlich modern, so dass man sich schon konzentrieren musste, um nicht den Faden zu verlieren. Diesmal war es kein kitschiger Fantasy-Roman, sondern eher eine Abenteuerlektüre. Ich erfuhr vieles über Kulturen, auf die ich nie gekommen wäre.
Die vielen Charaktere brachten mich ein wenig durcheinander, doch mit der Zeit konnte ich sie voneinander unterscheiden. 
Das Ende war auch nicht langweilig. Ich hoffe mal, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn ich würde gerne mehr über Laisa und ihrem Abenteuer erfahren.

Fazit:

Jeder Fantasy-Leser wird dieses Buch lieben und es nicht aus der Hand legen können. 

Autor:

Sandra Melli
Hinter dem Pseudonym Sandra Melli verbirgt sich ein bekanntes Autorenehepaar, das seit etlichen Jahren sehr erfolgreich historische Romane veröffentlicht. Ihre ersten Erfolge errangen sie jedoch mit Kurzgeschichten und Novellen in Fantasy-Anthologien verschiedener großer Verlage. Darüber hinaus entwickelten sie im Lauf der Zeit mit der Welt der magischen Farben ihr ganz eigenes Fantasy-Universum. "Stern der Göttin" ist der erste Band mit der Heldin Laisa und ihren Freunden. Das Paar lebt in einer aufstrebenden Gemeinde bei München.

   

Dienstag, 6. Dezember 2011

Die betrogene Frau


Die betrogene Frau



Originaltitel: Betrayal
Taschenbuch: 342 Seiten
Verlag: Blanvalet (1999) 

Inhalt:

"Mein Name ist Nicolette Dazincourt DeLande und ich bin eine Mörderin" 

Weit im sumpfigen Süden von Louisiana lebt Nicolette Dazincourt mit ihrer Eltern und ihren Freunden. Dort ist sie aufgewachsen und kann sich auch woanders kein anderes Leben vorstellen.Zwar ist sie schön, doch in der Gesellschaft  und bei den Männern nicht besonders beliebt. Als sie den attraktiven rothaarigen Montgomery DeLande kennenlernt, ist sie sich sicher, dass er der Mann ist, mit dem sie ihre Zukunft verbringen möchte. Er ist der drittälteste Sohn der DeLande-Familie. Die DeLandes sind die älteste und mächtigste Familie Louisianas. Sie hat Macht über das Gesetz, Geld und Frauen. Als sie seine Familie kennenlernt, glaubt sie erst nicht an das, was später auf sie zukommt. Zwar hat sie keinen guten Kontakt zu der Familie, doch das interessiert sie nicht besonders. Bis auf den 14-jähigen Miles Justin. Dieser nennt sich "den Friedenstifter in der Familie". Mit ihm geht Nicole segeln und angeln. Als sie Montgomery drei schöne Kinder schenkt, wird sie noch mehr verwöhnt als je zuvor. Alles läuft wie sie es sich immer gewünscht hatte. Eine perfekte Familie in einem wunderschönen Familienhaus.Doch eines Tages,  an dem er nicht zu Hause ist, erfährt sie etwas, was sie nie in ihren kühlsten Träumen geglaubt hätte. Montgomery ist nicht der Mann, für den er sich immer ausgegeben hat und der Rest der Familie hatte vieles vor ihr verschwiegen. Sie lebt mit vielen schrecklichen Geheimnissen, die Nicole mit allen Mitteln rausbekommen muss, um sich und ihre Kinder zu schützen.Sie erkennt, dass ihr Leben und das ihrer Kinder in Gefahr sind, und weiß, dass sie es niemals alleine schaffen wird. Sie sucht Halt und Hilfe bei ihrer besten Freundin Sonja. Sonja verschweigt etwas vor ihr, dass sie ihr Leben lang über plagt. Obwohl Montgomery sie bestrafen wird, weiß Nicolette Danzecourt DeLande, dass er sie liebt.Als sie allen Mut zusammennimmt, wehrt sie sich gegen den Familienclan.

Kritik: 

Dies ist der erste Teil der DeLande-Saga.Obwohl es lange her ist, dass ich das Buch gelesen habe, kann ich es bis heute nicht vergessen. Dieses Buch hat mich lange begleitet. Jeden einzelnen Satz, den ich las, habe ich genossen und es hat mich nicht enttäuscht, denn das Buch war und ist bis zur letzten Seite spannend, so dass man es nicht aus der Hand legen möchte. Die Autorin, Gwen Hunter, hat sich nicht einfach ein kitschiges Happyend ausgesucht. Gwen konnte einfach alles so gut umsetzen.Ich finde es noch immer toll, dass es schon mit dem Prolog hin spannend ist. Allein der Satz oben: „Mein Name ist Nicolette Dazincourt DeLande und ich bin eine Mörderin.“ verspricht so viel. Die ersten paar Seiten waren schon spannend.Mitten im Buch wurde es so brutal, dass ich das Buch kurz zur Seite legen musste, um einen klaren Kopf zu bekommen.Da die gesamte Handlung aus der Perspektive von Nicole ist, konnte ich mich genau ihre Lage versetzen. Es war einfach schwer, dass alles zu verdauen. Mir gefällt das Cover besonders gut, mit der Frau hinter dem Fenster. Ihr Blick und ihre Haltung deuten darauf hin, dass sie gefangen ist.

Fazit:

Alles in einem kann ich sagen, dass jeder „Die betrogene Frau“ einmal gelesen haben muss. Es wird keine Fantasy- oder Erotik-Leser ansprechen, aber ein Versuch ist es Wert, denn man wird es nicht bereuen. Das verspreche ich Euch!

(August 2011)

Die Autorin:


Gwen Hunter ist 1956 in Louisiana geboren. Vor ihrem Durchbruch in den USA mit "Die betrogene Frau" schrieb sie bereits zwei frühere Romane. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Delta Belle, South Carolina.


    

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Meerjungfrau



Meerjungfrau

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (28. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471350160
  • ISBN-13: 978-3471350164


Inhalt:
Ein Mann, der eine schwere Tat begangen hatte, wird von jemandem getötet.
Patrick Hedström muss den Fall "wie-vom-Erdboden-verschluckten-Mann" übernehmen. Als er sein 
Bestes getan hat, weiß er einfach nicht weiter. Sie fanden weder eine Leiche noch einen Ort,wo er sich aufhalten könnte. Die Frau des Mannes taucht fast jeden Tag auf, um nach dem Neusten zu fragen. Patrick fällt es jedes Mal schwer, Cia Kjellner zu sagen, dass sie immer noch nicht weitergekommen sind. 
Doch eines ist Patrick klar: Magnus Kjellner muss etwas schlimmes zugestoßen sein. Er tut alles was in seiner Macht steckt; aber Cia lässt ihm keine Ruhe.

Auf der anderen Seite kommt der Autor Christian Thydell nicht zur Ruhe. Sein erster Roman "Die Meerjungfrau" ist auf den Bestsellerlisten, aber ihn bedrückt nicht die Aufregung auf die Buchmesse, sondern  etwas ganz anderes. Das Beantworten der Fragen von den Journalisten fällt ihm schwer und kostet ihm viel Kraft. Auf der Messe muss er sich zusammenreißen, denn Christian hat einen Brief an diesem Tag bekommen, der ihm nicht aus dem Sinn geht. Halt schenkt ihm seine beste Freundin Erica Falck, Autorin und die schwangere Frau von Patrick Hedström. 
Als er an diesem Abend ein Blumenstrauß aus weißen Lillien gereicht bekommt, wird ihm klar, dass etwas nicht stimmt. Ehe er das ahnen kann, wird es schwarz vor seinen Augen.
Erica besucht ihn und glaubt ihren besten Freund nicht mehr erkennen zu können: müde und verängstigt liegt er in seinem Bett. 
Was Christian ihr zeigt und erzählt bringt sie zum schaudern. Seit über einem halben Jahr werden ihm Drohbriefe zugeschickt. Er reicht ihr einen ganzen Bündel in die Hand. Heimlich nimmt sie sich einen Brief, weil Christian die Briefe (angeblich) als Scherz sieht und sie sich gewaltige Sorgen um ihn macht. Erica bezweifelt es, denn sie glaubt, dass ihr Freund wahrscheinlich in Schwierigkeiten steckt. Sie kann ihm nur helfen, wenn sie etwas dagegen unternimmt. 
Erica wendet sich gleich an Patrick und eine Freundin -bei der sie es bereut hatte. 

Patrick läuft eines durch den Kopf: Magnus und Christian waren befreundet. Gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen dem Tod von Magnus und den Drohbriefen von Christian? Spielt das Buch "Die Meerjungfrau" auch eine besondere Rolle in diesem Fall? 
Bevor er etwas unternehmen kann, hat die Presse auf mysteriöse Weise von den Briefen Wind bekommen. Patrick gibt nicht auf; nur braucht er etwas Unterstützung von Christian, der sich jedoch weigert und sich zurückzieht...

Kritik: 
Ein tolles Buch. Der Klappentext und die Leseprobe klangen so interessant, dass ich es unbedingt lesen musste. Zum Glück habe ich es gelesen. Ich weiß, dass die Charaktere für viele Fans von der Autorin nicht neu sind, aber ich habe sie durch dieses Buch kennengelernt. Da es zu viele sind, fiel es mir erst schwer, mit ihnen klar zu kommen.

Camilla Läckberg hat das Buch sehr spannend geschrieben. Der Schreibstil ist nicht kompliziert. Der Anfang des Buchs verwirrte mich ein wenig, aber die zweite Hälfte ließ mich nicht dazu, dass  Buch aus der Hand zu legen. Ich musste unbedingt wissen, was alle Personen miteinander zu tun hatten. 

Meine Lieblingsprotagonistin  ist Erica Falck. Ich finde sie witzig und sympathisch. Sie weiß immer, was sie will. Natürlich sollte ich Patrick, im Bezug auf Erica nicht vergessen. Er ist sehr zielstrebig und schafft es, seine Rolle als Vater und die als Polizist unter eine Decke zu kriegen. 

Fazit:
Ich kann dieses gelungene Buch allen Thriller-Fans empfehlen. Vorher solltet ihr aber die anderen Bücher von Camilla gelesen haben. 



Camilla Läckberg, Jahrgang 1974, ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie stammt aus Fjällbacka – der kleine Ort ist Schauplatz ihrer Bücher. Ihre Kriminalromane erscheinen in über dreißig Ländern. Camilla Läckberg lebt in Stockholm. Meerjungfrau ist ihr sechster Roman.



Trailer


   

Dienstag, 15. November 2011

Vampir wegen dir


Vampir wegen dir





Originaltitel: Bloodthirsty (engl.)
Autor: Flynn Meaney
Verlag: Egmont INK
Seitenanzahl: 253

Inhalt:
Finbar Frame, 16 Jahre alt, zieht mit seiner Familie von Alexandria, Indiana, nach New York, weil sein Vater zum Berater einer Elektronikfirma befördert wurde. Auf der alten Schule war er ein richtiger Loser: von einem Mitschüler beleidigt (vor allem wegen seinem Namen) und von Mädchen ignoriert. Sein Zwillingsbruder Luke ist das Gegenteil von ihm: braungebrannt, muskulös, gut aussehend und sehr sportlich. Er lässt sich keine Party entgehen. Luke lädt Finbar ein, doch er lehnt ab, denn er fühlt sich dort Fehl-am-Platz und möchte nicht von den Jungen ausgelacht werden.
Seine verrückte Mutter, die ständig putzt und sein Vater, der sich ständig von seiner Frau kommandieren lässt, machen ihm sein Leben auch nicht leichter.

Bei einem französischen Mädchen, Celine, glaubt er, endlich ein Mädchen gefunden zu haben. Doch als sie sich treffen läuft alles nicht so, wie er es sich erhofft hatte.

Als er eines heißen Sommertages im Bus drei Mädchen dabei beobachtet, wie sie sich über ihre Bücher unterhalten und von Vampiren schwärmen, kommt er auf eine:
Da er für sein Alter sehr groß ist, eine blasse Hautfarbe und ungewöhnlich helle Augen hat, beschließt er, sich auf seiner neuen Schule als Vampir auszugeben, um so Freunde zu gewinnen.

Am ersten Schultag zieht er sich zurück, damit ihn die anderen Mitschüler für mysteriös halten und so auf ihn aufmerksam werden. Natürlich bekommt er auch die Aufmerksamkeit von Mädels. Eine gute Freundin hat er schon gefunden: Jenny. Sie ist total übergedreht und trotzdem nett.

Dann lernt er die Neuntklässlerin Kate kennen. Beide kommen sich immer näher und er verliebt sich in sie. Ob sie ihn liebt, verrate ich natürlich nicht.

Als Gefühle ins Spiel kommen, weiß Finbar nicht, was er tun muss. Was wird nun mit seiner Vampirgeschichte? Und wird er es den anderen beweisen, dass er kein Vampir ist und alles nur Lüge war? Das Leben als Vampir ist doch nicht so, wie er es sich gedacht hatte... 

Kritik:
Ich bin von diesem Buch sehr positiv überrascht. Seit Langem habe ich nicht so ein lustiges Buch gelesen. Manchmal konnte ich nicht aufhören zu lachen. Aber es sollten sich keine Twillight- oder Harry Potter-Fans dieses Buch durchlesen, denn hier geht es nicht um Vampire oder Magie, sondern einen Jungen, der sich als Vampir ausgibt. Finbar ist überhaupt nicht an diesen Rummel interessiert. Und das beweist er auch mit seinen ironischen Kommentaren.

Was mir ganz besonders gefällt, ist die Art und der Humor von Finbar. Da es aus der Perspektive von ihm geschrieben ist, kann man sich ihn noch besser vorstellen. Die Kommentare, die er immer von sich gibt, brachten mich zum Lachen. Luke habe ich, wie Finbar auch, rasch in mein Herz geschlossen, weil sie so unterschiedlich sind und denn noch sich super verstehen.
Wie die Autorin selbst sagte, genoss ich die Szenen, in denen beide Brüder sich unterhielten.

Der Schreibstil war so locker und die witzigen Szenen führten dazu, dass ich das Buch in einem Rutsch las. Es wurde kein einziges Mal langweilig.
Auf dem Cover ist Finbar zu sehen, der frech den Leser angrinst. Obwohl das Originalcover mit dem Herz süß aussieht, finde ich trotzdem das deutsche Cover besser, weil es zur Handlung passt. 

Fazit:
Eine sehr lustige Lektüre, die sich lohnt und  jeder einmal durchgelesen haben muss. Ich kann es einfach nur weiterempfehlen.
Und falls es wirklich verfilmt ist, bin ich gespannt, welchen Schauspieler sich die Autorin aussucht.  

Die Autorin: 









Flynn Meaney wurde zu ihrem Debütroman Vampir wegen dir von der Äußerung einer Freundin inspiriert, die meinte "Jetzt, wo Vampire so angesagt sind, können wir uns endlich den Selbstbräuner sparen."
Die Autorin lebt in Mamaroneck, New York. Sie hat ein Studium an der Universität Notre Dame absolviert und ist zurzeit am Hunter College für Kreatives Schreiben und Poesie eingeschrieben.
Quelle: Seitenangabe zu Vampir wegen dir
 



    



Samstag, 5. November 2011

Der falsche Freund



Originaltitel: Secret Smile
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Bertelsmann

Inhalt:

Miranda Cotton hatte eine kurze Affäre, doch diese entwickelte sich zum Albtraum, als sie sich von Brandon trennte. Brandon Block terrorisiert sie und verbündet sich dann anschließend mit ihren Freunden und ihrer Familie. Sie findet einfach keine Ruhe. Als eine Tragödie in der Familie passiert, nimmt Miranda den Mut selbst in die Hand, und wehrt sich mit allen Mitteln gegen das, was sie zuvor über sich ergehen ließ. Sie spioniert Brandon nach und findet immer mehr über ihn und seine Vergangenheit raus. Was sie herausbekommt ist schlimmer als sie sich je gedacht hatte. Niemand glaubt Miranda. Nicht einmal die Polizei, denn sie für verrückt. Brandon kontrolliert sie und ihr ganzes Leben, doch Miranda lässt es nicht zu und gibt nicht auf, da sogar ihre Familie sich von ihr abwendet. Sie glaubt, dass alles kein Ende haben wird. Doch sie findet vielleicht einen Ausweg…

Kritik: 

Der Psychothriller lässt einen Tag und Nacht nicht los. Für mich verkörpert Miranda eine starke Persönlichkeit. Sie gibt bis zum bitteren Ende nicht auf, obwohl sie weiß, dass sie alles verloren hat, was ihr je bedeutete.Das ist mein erster Nicci French Roman gewesen und ist bis heute nicht mein Letzter. Ich liebe diesen flüssigen Schreibstil und die Art, wie sie uns Leser, ohne Blut oder körperliche Gewalt zu nennen, trotzdem die Macht eines Menschen über die eines anderen zu spüren geben.

Das Lächeln von Brandon war die Gewalt, die er ihr zugefügte. Ich konnte mich sehr gut in die Lage und Haut von Miranda versetzen. Und genau das ist auch der Grund, warum das Buch einzigartig ist…Brandon, ein gutaussehender Mann mit rabenschwarzen Haar und dem bezauberndem Lächeln auf den Lippen, ist nicht die Person, für die er sich von Außen ausgibt. Sondern ein Stalker, der alles tut, um das zu bekommen was er will. Er würde es sich sogar mit Gewalt holen. Ich finde den Originaltitel „Secret Smile“ passend zum Buch, denn dieses geheime Lächeln spielt eine große Rolle … 

Fazit:

Ein sehr spannendes Buch, um eine Frau die die Wahrheit ans Licht bringen möchte. Von der ersten bis zur letzten Seite packt dieses Buch den Leser.




Die Autoren:

»Nicci French ist Journalistin und lebt in London«. Reingefallen, möchte man dann den Rezensenten und Buchhändlern zurufen. Denn »Nicci French« ist das Pseudonym der beiden Londoner Journalisten Nicci Gerrard und Sean French.Nicci Gerrard wurde 1958 in Worcestershire/Shropshire geboren, studierte Englische Literatur in Oxford und lehrte dieses Fach später in Los Angeles.Ihr Partner Sean French ist ein Jahr jünger und wurde in Bristol geboren. Er studierte ebenfalls Englische Literatur in Oxford uns gewann dort bereits einen Preis des Vogue Magazins für Nachwuchsauthoren.Nicci Gerrard und Sean French lernten sich während ihrer gemeinsamen journalistischen Tätigkeit für das »New Statesman« Magazin kennen.


    

Zeit der Vergeltung



Zeit der Vergeltung



  • Originalausgabe: The Best Laid Plans
  • Taschenbuch: 348 Seiten
  • Verlag: Blanvalet
  •  

Inhalt:

Leslie Stewart - vierundzwanzig, schlanke Figur, graue Augen, hohe Wangenknochen, blondem Haar- ist ein Traum eines jeden Mannes. Sie jedoch sieht ihr Aussehen eher als Handicap. Si arbeitet als einziges Frau (abgesehen von den Sekretärinnen) in einer Werbeagentur.
Eines Tages wird sie darum gebeten, Oliver Russel, angesehener Anwalt, der für das Amt des Gouveneurs kandiert, für seine Wahlkampange zu unterstützen.
Vom ersten Augenblick an hat sich Leslie in den jungen charmanten Anwalt. Neben der Arbeit treffen sie sich. Oliver entwickelt auch Gefühle für Leslie und er macht ihr einen Heiratsantrag. Für Leslie geht so ein Traum in Erfüllung. Sie schickt Karten an Freunden und organisiert alles. Auf einmal fliegt Oliver geschäftlich nach Paris und kehrt gar nicht mehr zurück. Als er sich meldet, gibt Oliver zu, dass er sich in eine andere verliebt habe und sie auch heiraten werde. Erst glaubt Leslie alles wäre nur ein Scherz, doch als sie es realisiert hat, schwört sie auf Rache. Heiße Rache. 
Erst kündigt sie ihren Job bei der Agentur, dann will sie Chefredakteurin einer sehr berühmten Zeitung werden. Ihr Ziel ist es, das WTE für sich zu gewinnen.
Während sie Pläne schmiedet, nähert Oliver sich seinem Ziel: das Weiße Haus. Unterstützt wird er natürlich vom Senator Davis Todd, dessen Tochter Oliver geheiratet hat.
Doch Olivers größte Schwäche sind Frauen. 

Auf der anderen Seite berichtet die junge und ehrgeizige Journalistin Dana Evans für das WTE-Fernsehen über das Leben in Sarajevo. Mit ihrem großen Herz will sie das wahre Leben den Menschen zeigen, die die Augen vor der Realität schließen.

Alles läuft für Oliver bergauf, bis er auf mehrere Artikel stößt, die seiner Karriere schaden könnten. Die Herausgerbin ist Leslie Sterwart. Oliver und sein Schwiegervater, Senator Davis, schmieden einen Plan, um Leslie davon abzuhalten weitere Artikel über Olvier zu schreiben. Dann läuft es wieder nach Plan, bis Leslie ihn hintergeht, indem sie ihren Verstand einsetzte und nicht ihre wahren Gefühle. Leslie selbst schmiedet auch Pläne. Doch ihr Art, wie sie mit den Mitarbeitern umgeht, wird ihr zum Verhängnis. Sie sehen Leslie als eine geizige und eigensinnige Frau, bei der alles nach Plan gehen muss. Niemand hat das Recht irgendwo mit zu entscheiden.
Dana wird in Sarajevo verhaftet und anschließend von Oliver und Leslie befreit. 
Oliver, der Päsident der Vereinigten Staaten von Amerika bekommt sich schon wieder nicht in Griff und begeht einen riesigen Fehler, der ihm seine gesamte Karriere kostet. Und diesmal ist er sich sicher, dass er nicht heil davon kommen wird. Leslie nutzt diesen Fehler zu ihrem eigenen Gunsten aus. Sie hat endlich das erreicht, wonach sie sich gesehnt hatte und wofür sie auch hart gearbeitet hatte. Doch täuscht sie sich nicht? Ist nicht sie diejenige, die einen großen Fehler macht? Olivers Schwäche kostet vielen unschuldigen Menschen das Leben. Doch hat sich Leslie in Oliver doch icht getäuscht. Dana findet die Wahrheit heraus. 

Kritik:

Da dies mein zweiter von Sidney Sheldon ist, kann ich wieder sagen: Super Buch. Ich habe die Hälfte schon in einem Zug verschlungen. So sehr hat es mich mitgerissen. Doch leider in der zweiten Hälfte wurde ich sehr enttäuscht. 

Mir gefällt es, dass er Leslie, nach allem was die durchmachte, noch weiterhin so stark ist. Sheldon stellt seine Hauptprotagonistin als eine sehr starke und egoistische Persönlichkeit dar, die sich nur nach Rache sehnt. 
Zwischendurch musste ich mich fragen, wer all die einzelnen Characktere sind, doch dann merkte ich, dass sie einen Zusammenhang zur Handlung bilden. 
Ein Schlüssel war es, der sie alle zueinander führte. 
Doch Dana ist mir bis heute noch ein Rätsel. Sie tauchte wie vom heiteren Himmel auf. 

Zu Anfang nahm mich das Buch wirklich mit, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen, doch dann in den letzten 100 Seiten wurde es schwach. Die Characktere (sogar Leslie, die ich am Anfang mochte) und das Ende enttäuschten mich sehr. Es war fast so, als ob Sidney keine Lust zum weiterschreiben hatte und sich einfach einen ausdachte. 

Was mit ganz besonders gefällt ist, dass man sehr viel über das Leben im Weißen Haus erfährt: Diplomatische Liste, Gesellschaftsliste, die Präsidenten ect. Alles wird so detailliert beschrieben, dass man glaubt, der Autor habe selbst dort Wochen verbracht. 
Zwischendurch musste ich auch lachen. Für einen alten Mann hat Sidney Sheldon aber einen guten Sinn für Humor.

Fazit:

Sehr lustige Handlung, die leider zum Ende hin schwach wurde. 

Der Autor:

Sidney Sheldon wurde am 11. Februar 1917 in Chicago geboren. Er begann seine schriftstellerische Karriere mit dem Schreiben von Theaterstücken und Filmdrehbüchern für die Studios in Hollywood, unter anderem stammt auch das Drehbuch zum Musical »Annie, Get Your Gun« von 1932 aus seiner Feder. 1947 erhielt er den Oscar für das beste Drehbuch zu »So einfach ist die Liebe nicht«. Erst zu seinem 50. Geburtstag schrieb er sein erstes Buch. Seither erschien mit schöner Regelmäßigkeit etwa alle zwei Jahre ein neuer Roman von ihm. Sie wurden sämtlich zu Weltbestsellern, die meisten davon wurden verfilmt. Als meistübersetzter Autor unserer Zeit kam er sogar zu einem Eintrag ins Guinness-Buch.