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Montag, 9. November 2015

[Rezension] Zwischen Licht und Finsternis

  • Originaltitel: City of Halves
  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Chicken House (2. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551520801
  • ISBN-13: 978-3551520807
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Kaufen bei amazon?
 Klappentext:
London, heute. Mädchen verschwinden. Und seltsame Kreaturen tauchen auf den Straßen auf. Fast wäre die 16-jährige Lily von einem zweiköpfigen Hund getötet worden. Doch urplötzlich steht Regan vor ihr – gut aussehend, geheimnisvoll und faszinierend. Merkwürdig, dass er ihre seltene Blutgruppe kennt, aber noch merkwürdiger, dass es angeblich eine Verbindung zwischen Lily, Regan und den verschwundenen Mädchen geben soll. Von einer auf die andere Sekunde befindet sich Lily in einem Strudel aus Verbrechen und Verrat, Verschwörung und Leidenschaft, Licht und Finsternis.
Fantastisch, romantisch, gefährlich!
[Klappentext/Grafik: carlsen.de]

Kritik:
Als ich das Cover sah, dachte ich sofort an eine Fantasy-Geschichte voller Elfen, Vampiren und Wölfen. Doch nach dem ich den Klappentext gelesen hatte, änderten sich meine Erwartungen. 

Da ich selten Fantasy-Storys lese, wurde ich mit diesem Buch eines besseren belehrt. Sowohl die Handlung als auch die Charaktere überraschten mich positiv. Hinzu kommt London als Kulisse, die ich besonders interessant fand. Die Autorin konnte mir einen guten Überblick über die Stadt geben.
18523130Regan und Lily mochte ich als Hauptcharaktere sehr, denn beide hinterließen einen sympathischen Eindruck. Lily benahm sich nicht wie ein Mauernblümchen, sondern ließ sich von nichts und niemandem runterkriegen. Dadurch, dass ihre Mutter früh nach der Geburt verschwand, benahm Lily sich sehr reif und wusste stets genau, was sie wollte. Dennoch machte sie die ungewöhnliche Blutgruppe H zu einer besonderen Persönlichkeit. Als Lily eines Tages einen zweiköpfigen Hund sah, wusste sie, dass etwas nicht stimmte. 

Regan benahm sich sehr mysteriös und wirkte anfangs sehr zurückhaltend. Denn er schloss mit niemandem Freundschaften und interessierte sich nicht für die heutige Technik. Doch er bewahrte ein Geheimnis, welches kein Mensch erfahren durfte.

Die Geschichte ließ sich flüssig lesen. Gleich die erste Seite faszinierte mich und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Es gab keinen Moment, in dem ich mich langweilte. Die Liebe zwischen Lily und Regan stande eher im Hintergrund -was ich gut fand. 

Ich liebe das Cover, denn es ist sowohl düster als auch geheimnisvoll. Der starre Blick des Mädchens verspricht mysteriöse und schleierhafte Momente.


Fazit:
Lucy InglisEine sehr spannende Geschichte mit wundervollen Charakteren. Dieses Buch empfehle ich besonders den Lesern, die kein Fantasy lesen, denn das Buch wird sie definitiv umstimmen. 

Die Autorin:
Die britische Autorin, Historikerin und Sprecherin Lucy Inglis arbeitet u.a. für verschiedene Radiosender, Museen und Bibliotheken. Ihr erstes Buch, ein Jugendroman, erscheint unter dem Titel "Zwischen Licht und Finsternis" im Herbst 2015 bei Chicken House.  
(Quelle: lovelybooks.de)




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Vielen Dank an den Chicken House-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars



Mittwoch, 23. Juli 2014

Der Giftschmecker

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                                                                                      (carlsen-Verlag)
  • Originaltitel: The Poison Boy
  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Chicken House (22. Juli 2014)
  • ISBN-10: 355152064X
  • ISBN-13: 978-3551520647
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
Dalton Fly hat schon eine Menge Gift geschluckt. Der Waisenjunge kostet das Essen der Schönen und Reichen von Highlions vor und merkt sofort, wenn irgendetwas damit nicht stimmt. Doch nach dem letzten Auftrag ist sein Freund Bennie tot und Dalton kommt nur mit viel Glück davon. Wer steckt hinter dem Mord? Und warum wird Dalton seitdem verfolgt? Gemeinsam mit der schönen Scarlet Dropmore, die Dalton ihr Leben verdankt, sucht er nach Antworten. Die Spur führt zu den mächtigsten Männern der Stadt – und damit auch zu den gefährlichsten.
(amazon.de)

 Kritik:
 Fletcher Moss hat mit seinem Buch ein Abenteuer geschaffen mit viel Gift, Blut und der Kampf um die Zeit. Das Buch fängt schon von der ersten Seite damit an, dass Dalton Fly vor den Soldaten wegrennen muss, die seinen Freund Bennie Jinks mit einem Gift getötet haben. Der Autor hat den Leser von Anfang an in seinen Bann gerissen und lässt ihn erst in der letzten Seite wieder los.
Es gibt in dem Buch keine Minute, in der die Protagonisten einmal ruhen, denn sie sind ständig auf der Flucht vor den Soldaten und dem habgierigen Thronfolger De Bello.   
Der Herzog ist gestorben und die Senatoren sind auf der Suche nach dem Thronfolger. Es stehen viele Verborgene zur Auswahl. Diese sterben aber auf grausame Weise.
Dalton und sein Freund Sal versuchen alle Verborgenen aufzusuchen, um sie vor De Bello zu warnen, denn dieser möchte mit jedem Mittel der neue Herzog werden.
Doch die Suche wird durch viele Hindernisse nicht leicht für ihn und seinem Freund.
Das Buch wird aus der Perspektive von Dalton berichtet. Dieser ist durch das Gift, was er als Giftschmecker zu sich nahm, viel schwächer. Die Momente, in denen es ihm schlecht ging, konnte man als Leser sehr gut nachempfinden, denn die wurden vom Autor so intensiv beschrieben, dass man fast so ein säuerlichen Geschmack im Mund bekam, wenn er ein Gegenmittel zu sich nahm.
Den Wuschelkopf Sal mochte ich besonders, denn er hatte immer eine Lösung parat und wusste, wie er seinen Kumpel heilen konnte. Durch sein gutes Denkvermögen hatte er sich und die anderen Verborgenen aus der Patsche geholfen. Sal und Dalton ergaben ein richtig gutes Team. Es war aufregend mitzuerleben, wie zwei 14jährige es schafften, eine Gruppe von 4 Verborgenen zu retten. Sie sind viele Risiken eingegangen und hatten oftmals Glück. Natürlich spielte Daltons Vergangenheit eine besondere Rolle.
Das Ende hatte einen Cliffhänger, so das man als Leser wissen wollte, wie entscheidet sich Dalton nun. Vielleicht wird es dazu noch eine Fortsetzung geben. Ich hoffe es doch.
Ich finde das deutsche Cover im Vergleich zum englischen viel schöner und ansprechender. Es weckt mehr das Interesse der Leser.

Fazit:
"Der Giftschmecker" lässt den Leser erst nicht ruhig schlafen, bis er die letzten Seiten des großen Abenteuers um den jungen Giftschmecker und seinen Freunden beendet hat. Super spannendes Ende, das Lust auf mehr macht. Unbedingt lesen!


Der Autor:

Fletcher Moss won the Times/Chicken House Children's Fiction Competition 2012, with his swashbuckling novel THE POISON BOY. He works as an assistant head teacher at a school in Greater Manchester, having previously worked as a classroom teacher, shelf-stacker and van driver in France and Spain. Fletcher is busy writing the sequel to his award-winning debut. He lives in Manchester with his wife and young daughter.
                                     

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 Vielen Dank an den Carlsen-Verlag  für die Bereitstellung dieses 
Rezensionsexemplars