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Freitag, 5. Juli 2013

Karussell der Nacht


     
  • Originaltitel: Tarnished Gold
  • Broschiert: 398 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442416299
  • ISBN-13: 978-3442416295

Inhalt:
Gabrielle Landry ist ein junges und bildhübsches Mädchen im Teenageralter, das in den Sümpfen von Louisiana zwischen Alligatoren und Landwirtschaft aufgewachsen ist und lebt.
Ihre Mutter ist eine Heilerin und Hebamme im kleinen Dörfchen. Ihr Vater dagegen versucht ab und zu zu arbeiten, aber es gelingt ihm nicht, da er sich stets betrinkt und das Geld verspielen geht. Darum flechtet die Mutter noch nebenbei Körbe, damit die Familie auch Geld zum Überleben besitzt.
Während viele Mädchen in Gabrielles Alter einen Freund haben oder schon verheiratet sind, interessiert sie sich für nichts und niemanden. Sie geht lieber in die freie Natur, um sich von dem Stress, der zu Hause herrscht, fern zu halten.
Kurz vor ihrer Abschlussfeier geht sie wieder an den Sumpf, um zu entspannen. Doch dort wird sie vom attraktiven Fabrikinhaber Octavius Tate erschreckt und gegen ihren Willen erschreckt und vergewaltigt. Kurz daraufhin wird Gabrielle schwanger.
Als die Frau von Octavius von der Schwangerschaft erfährt, holt sie gleich das Mädchen zu sich und macht ihr einen Vorschlag, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihres Babys und ihrer Familie verändern soll…

Kritik:
Bei dem Buch handelt es sich um den 5. Band der weltberühmten Landry-Saga. Da ich nie zuvor ein Werk von V.C. Andrews gelesen hatte, habe ich mich an dieses Buch gewagt. Und das habe ich keineswegs bereut. Klar, es heißt bestimmt, dass ich jetzt einen Fehler gemacht habe, indem ich mir den letzten Teil vornahm, doch das stimmt nicht. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass es weitere Teile davor gab, wäre ich nie darauf gekommen, denn die Autorin hat wie eine eigene Story rübergebracht. Und genau das hat mich im positiven Sinne überrascht. Alle Personen und Emotionen wurden von neuem erwähnt. Ich konnte mich sehr gut in die Handlung hineinversetzen.
Das Buch habe ich in einem Rutsch gelesen, denn ich lese liebend gern Bücher, die in den Sümpfen von Louisiana ablaufen.
Dennoch werde ich in Zukunft aufpassen, ob es sich dabei um eine Saga handelt oder nicht.

Kritik:
Sehr emotionales Buch, bei dem man gern  jungen Mädchen beistehen möchte, die von reichen Männern ausgenutzt werden.
Ich bin begeistert von der Autorin und werde mir von daher öfters ihre Werke vornehmen. Ich kann sie einfach nur weiterempfehlen.


Die Autorin:
Mit ihrem ersten Roman "Blumen der Nacht" wurde V.C. Andrews weltweit zur Bestsellerautorin. Es folgten zahlreiche weitere spektakuläre Erfolge, unter anderem "Wie Blüten im Wind", "Dornen des Glücks" oder "Schatten der Vergangenheit". Nach ihrem Tod brachte ihre Familie zusammen mit einem sorgfältig ausgewählten Autor eine neue V.C. Andrews-Serie auf den Markt, die mit dem Titel "Zerbrechliche Träume" begann und international begeistert aufgenommen wurde. Inzwischen gibt es bereits sieben packende mehrbändige Familiengeschichten, die alle bei Goldmann/Blanvalet im Taschenbuch erschienen.



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Dienstag, 6. Dezember 2011

Die betrogene Frau


Die betrogene Frau



Originaltitel: Betrayal
Taschenbuch: 342 Seiten
Verlag: Blanvalet (1999) 

Inhalt:

"Mein Name ist Nicolette Dazincourt DeLande und ich bin eine Mörderin" 

Weit im sumpfigen Süden von Louisiana lebt Nicolette Dazincourt mit ihrer Eltern und ihren Freunden. Dort ist sie aufgewachsen und kann sich auch woanders kein anderes Leben vorstellen.Zwar ist sie schön, doch in der Gesellschaft  und bei den Männern nicht besonders beliebt. Als sie den attraktiven rothaarigen Montgomery DeLande kennenlernt, ist sie sich sicher, dass er der Mann ist, mit dem sie ihre Zukunft verbringen möchte. Er ist der drittälteste Sohn der DeLande-Familie. Die DeLandes sind die älteste und mächtigste Familie Louisianas. Sie hat Macht über das Gesetz, Geld und Frauen. Als sie seine Familie kennenlernt, glaubt sie erst nicht an das, was später auf sie zukommt. Zwar hat sie keinen guten Kontakt zu der Familie, doch das interessiert sie nicht besonders. Bis auf den 14-jähigen Miles Justin. Dieser nennt sich "den Friedenstifter in der Familie". Mit ihm geht Nicole segeln und angeln. Als sie Montgomery drei schöne Kinder schenkt, wird sie noch mehr verwöhnt als je zuvor. Alles läuft wie sie es sich immer gewünscht hatte. Eine perfekte Familie in einem wunderschönen Familienhaus.Doch eines Tages,  an dem er nicht zu Hause ist, erfährt sie etwas, was sie nie in ihren kühlsten Träumen geglaubt hätte. Montgomery ist nicht der Mann, für den er sich immer ausgegeben hat und der Rest der Familie hatte vieles vor ihr verschwiegen. Sie lebt mit vielen schrecklichen Geheimnissen, die Nicole mit allen Mitteln rausbekommen muss, um sich und ihre Kinder zu schützen.Sie erkennt, dass ihr Leben und das ihrer Kinder in Gefahr sind, und weiß, dass sie es niemals alleine schaffen wird. Sie sucht Halt und Hilfe bei ihrer besten Freundin Sonja. Sonja verschweigt etwas vor ihr, dass sie ihr Leben lang über plagt. Obwohl Montgomery sie bestrafen wird, weiß Nicolette Danzecourt DeLande, dass er sie liebt.Als sie allen Mut zusammennimmt, wehrt sie sich gegen den Familienclan.

Kritik: 

Dies ist der erste Teil der DeLande-Saga.Obwohl es lange her ist, dass ich das Buch gelesen habe, kann ich es bis heute nicht vergessen. Dieses Buch hat mich lange begleitet. Jeden einzelnen Satz, den ich las, habe ich genossen und es hat mich nicht enttäuscht, denn das Buch war und ist bis zur letzten Seite spannend, so dass man es nicht aus der Hand legen möchte. Die Autorin, Gwen Hunter, hat sich nicht einfach ein kitschiges Happyend ausgesucht. Gwen konnte einfach alles so gut umsetzen.Ich finde es noch immer toll, dass es schon mit dem Prolog hin spannend ist. Allein der Satz oben: „Mein Name ist Nicolette Dazincourt DeLande und ich bin eine Mörderin.“ verspricht so viel. Die ersten paar Seiten waren schon spannend.Mitten im Buch wurde es so brutal, dass ich das Buch kurz zur Seite legen musste, um einen klaren Kopf zu bekommen.Da die gesamte Handlung aus der Perspektive von Nicole ist, konnte ich mich genau ihre Lage versetzen. Es war einfach schwer, dass alles zu verdauen. Mir gefällt das Cover besonders gut, mit der Frau hinter dem Fenster. Ihr Blick und ihre Haltung deuten darauf hin, dass sie gefangen ist.

Fazit:

Alles in einem kann ich sagen, dass jeder „Die betrogene Frau“ einmal gelesen haben muss. Es wird keine Fantasy- oder Erotik-Leser ansprechen, aber ein Versuch ist es Wert, denn man wird es nicht bereuen. Das verspreche ich Euch!

(August 2011)

Die Autorin:


Gwen Hunter ist 1956 in Louisiana geboren. Vor ihrem Durchbruch in den USA mit "Die betrogene Frau" schrieb sie bereits zwei frühere Romane. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Delta Belle, South Carolina.


    

Samstag, 5. November 2011

Tausendmal berührt


Tausendmal berührt

Originaltitel: False Truth
Verlag: München : Orbis-Verl., (1999)
Sprache: Deutsch
Broschüre: 442 Seiten

 Inhalt:

An ihrem einundzwanzigsten Geburtstag bekommt Bonnie Sarvaunt, die in bescheidenen Verhältnissen auf dem Land in Louisiana aufgewachsen ist, eine große Geldsumme ausbezahlt.  Fünfzigtausend Dollar.  Dazu die Aussicht, in absehbarer Zeit über einen Fonds von einer halben Million Dollar verfügen zu können.  Doch woher stammt das Geld?  Bonnie ahnt, daß etwas nicht stimmt.  War sie in der Familie, in der sie großgeworden ist, vielleicht nur zu Pflege?  Kommt das Geld von ihren leiblichen Eltern?  Von da an kennt die junge Frau nur noch ein Ziel: Sie muß das dunkle Geheimnis lüften, das ihre Herkunft umgibt.  Bonnie setzt alles daran, die schockierende Wahrheit ans Licht zu bringen.  Doch ihre Suche wird zu einer gefährlichen Reise in die Hölle... 

Kritik:

Den ersten Teil der DeLande-Saga habe ich schon gelesen und hab mich so auf den zweiten Teil riesig gefreut, doch dieser Teil hat mich am Anfang sehr enttäuscht, denn es war erst so viel genannt worden, was meines erachtens nicht weniger interessant war. Doch in der Mitte des Buch wurde es wesentlich spannender, denn da erfuhr Bonnie mehr und mehr über ihre wahre Identität und ihre Herkunft. Mir gefiel es sehr, das die Autorin noch einmal die Personen nannte, die in der Saga zuvor eine große Rolle spielten. Ich finde es schade, dass dieser Teil so etwas lahm war, denn den dritten Teil der DeLande-Saga gibt es nur auf englisch. Trotzdem bin ich glücklich darüber, dass die Autorin bis zu drei Teilen geschrieben hat.

(September 2011)