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Samstag, 12. November 2016

[Rezension] Red Rising -Haus der Feinde

  • Originaltitel: Red Rising: Golden Prince
  • Broschiert: 576 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (13. Juni 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453534425
  • ISBN-13: 978-3453534421
  • Link zum Heyne fliegt-Verlag (*KLICK*) & amazon (*klick*)
 Klappentext:
 Immer war Darrow stolz darauf, als Minenarbeiter auf dem Mars den Planeten zu erschließen. Bis er herausfand, dass die Oberschicht, die Goldenen, längst in Saus und Braus leben und alle anderen ausbeuten. Unter Lebensgefahr schloss er sich dem Widerstand an und ließ sich selbst zum Goldenen verwandeln. Nun lebt er mitten unter seinen Feinden und versucht die ungerechte Gesellschaft aus ihrer Mitte heraus zum Umsturz zu bringen. Doch womit Darrow nicht gerechnet hat: auch unter den Goldenen findet er Freundschaft, Respekt und sogar Liebe. Zumindest so lange ihn niemand verrät. Und der Verrat lauert überall.
[Klappentext/Grafik: randomhouse.de]

 Kritik:
Charaktertechnisch ist alles beim Alten geblieben, Wir haben einmal Darrow, jetzt mit dem Nachnamen "au Andromedus", der nun offiziel Mitglied der Herrscherfamilie des Mars ist. Er muss Augustus,dem Oberhaupt,beweisen das er seines Namen würdig ist denn nur so kann er sein eigentliches Ziel erfüllen.
Dann haben wir noch Virginia "Mustang" au Bellona, ehemals Teil der Familie Andromedus und Tochter des Nero au Augustus. Sie befindet sich in einer Liebesbeziehung mit Darrows Erzfeind, Cassius au Bellona, der auf nichts als Rache gesinnt ist. Denn Darrow ist der Mörder seines Bruders und er will um jeden Preis dafür bluten lassen, koste es was es wolle. Wie immer an Darrows Seite ist Sevro alias "Kobold" und seine Heuler. Er steht Darrow immer zu Seite sei es im Krieg oder in einer hitzigen Diskussion mit den Goldenen. Noch immer ist die Beziehung zwischen Sevro und seinem Vater und Darrows erster Lehrer und Unterstützer. Was zuletzt daran lag das ein Geheimnis um Dancer gelüftet wird, von dem Sevro schon länger wusste.

Ich ging mit hoher Erwartung an den zweiten Teil ran, denn der erste Teil war für mich schon wirklich fesselnd und ein absolutes Must Have. Ich habe zufriedenstellend festgestellt, dass auch der zweite Teil perfekt an den Ersten anknüpft und meine Erwartungen sogar übertraf. Was mir persönlich sehr gut gefiel war, dass es diesmal nicht im Institut von statten ging, sondern in der echten Welt, die sehr unbamherzig ist. Das gesamte Kriegsszenario wurde perfekt umgesetzt und ich hatte das Gefühl das hier über ein real stattgefundenen Kampf erzählt wird.

Leider habe ich auch einiges ausszusetzen. Ich weiß das Zwischenmenliche, vor allem die Liebesgeschichte zwischen Darrow und Mustang, sind für die Geschichte sehr wichtig, aber manchmal wurde hier übertrieben und ich kam mir vor, wie in einem kitschigem Teenie Roman. Es passt zum Beispiel überhaupt nicht, dass während eines Kampfes ganze Seiten nur um ihre innige Gespräche handeln. Die Stimmung mitten im Krieg leidet sehr darunter.
Mein zweiter Kritikpunkt sind die kleineren Nebencharaktere. Sie tauchen plötzlich auf und haben wichtige Funktionen. Sie retten Darrow machmal sogar das Leben, aber kaum Hintergrundwissen. Manchmal wird nicht mal ein Familienname, der in ihrer Welt sehr von Bedeutung ist, preisgegeben. Ich würde mir wünschen, dass dies im nächsten Teil anders gehandhabt wird.

Der Schreibstil ist, wie im ersten Teil, ziemlich einfach  und vor allem angenehm zu lesen, worauf ich viel Wert lege. Man lernt sogar ein bisschen lateinisch.
Um wieder auf das Latein zurückzugreifen: es werden Fremdwörter ob nun lateinisch oder eine andere Sprache sofort erklärt. Was nicht immer selbstverstänlich ist, wie ich an anderen Büchern gemerkt habe. Je nachdem, in welcher Situation wir uns im Buch befinden, es ist immer passend geschrieben. Fesselnd und immer mitreißeind.


Pierce BrownFazit:
Dieses Buch empfehle ich sehr: es hat es in meine Top 10 geschafft, man sollte dieses Wunderwerk nur lesen, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Es ist spannungsgeladen und voller Abenteuer. Also ein MUSS!


Der Autor:
Nach dem Collegeabschluss hätte Pierce Brown eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen. Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe fehlte, versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Seine Red-Rising-Trilogie wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.



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Vielen Dank an den Heyne fliegt-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars
 
 



Freitag, 20. Februar 2015

Red Rising



  • Originaltitel: Red Rising
  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (27. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453269578
  • ISBN-13: 978-3453269576
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
 Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden …
(Klappentext: randomhouse.de/ Grafik: randomhouse.de)

Kritik: 
Während ich den Klappentext las, wusste ich genau, dass ich mich auf spektakuläres Abenteuer einlassen würde. Dieses Buch weckte auf Anhieb mein Interesse und ich wollte es lesen.


Wir Leben auf einem Planeten, der diesmal nicht die Erde ist, sondern der Mars. Zum Einen gibt es die Roten, das Arbeitervolk in den Mienen, und zum Anderen die Goldenen, die für die Führung sorgen. Damit Ordnung herrscht, müssen sich die Menschen sich an Regeln halten, und eine davon ist, dass sie zu einer Klasse gehören und nicht aussteigen können. Und genau diese Ungerechtigkeiten passt dem Hauptprotagonisten Darrow nicht.


http://d.gr-assets.com/books/1369153188l/15839976.jpgDarrow merkt man als Charakter die Veränderungen seines Ichs stark an. Anfangs geht er seiner Arbeit nach und beschwert sich nicht, aber dann sieht er der Ungerechtigkeit ins Auge und möchte sich gegen diese wehren. Viele wissen nämlich nicht, dass die Goldenen in Luxus leben und sie unten in ihrem Elend arbeiten müssen. Ebenso besteht ihr Leben aus einer reinsten Lüge. Als Anführer von Rebellen hat Darrow nun ein Ziel: sich mit aller Kraft gegen das Regime zu setzten.


Der Autor hat ein eine Geschichte erschaffen, die ich zuvor nicht gelesen habe. Noch nie habe ich so viel Blut und Gewalt in einer Dystopie erlebt. Mich überraschten die vielen brutalen Szenen, die ungewöhnlich sind für ein Jugendbuch. Doch dies brachte die Erniedrigungen, denen die Roten ausgesetzt waren, besonders zur Geltung und auch auf den Punkt. Ebenso war die Grundidee einfach mal etwas anderes und genau das faszinierte mich. Das Ende ging heftig und energisch her, was dafür sorgte, dass man es in einem Rutsch durch hatte.


Durch den einwandfreien Schreibstil des Autors sah man die vehemente Unterdrückung des Volkes, den Mut zur Rebellion und Darrows furchtlosen Durchsetzungswillen/Durchsetzungskraft lebendig vor Augen.


Das Cover sagt nicht viel über das Buch aus. Es erinnert mich eher so an ein Buch, in dem ein Held die Welt retten muss. Hätte ich den Klappentext zuvor nicht gelesen, würde ich niemals auf diese Art von Buch kommen.


Fazit:
http://www.redrisingbook.com/images/Pierce-Brown-Joan-Allen-Photo.jpgMit Pierce Browns Buch habe ich mal eine Dystopie anders erleben dürfen: viel düsterer, blutiger, grauenvoller und sehr traurig. Dazu mit viel Spannung und Nervenkitzel. Sehr empfehlenswert!

 Der Autor:
Nach dem Collegeabschluss hätte Pierce Brown eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen. Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe fehlte, versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Sein Debütroman Red Rising wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.


 https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.png

Vielen Dank an den Heyne fliegt-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar



Donnerstag, 5. Juni 2014

Die 5. Welle

 http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila/129_31334_142358_xl.jpg
  • Originaltitel: The Fifth Wave
  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. April 2014)
  • ISBN-10: 3442313341
  • ISBN-13: 978-3442313341
  • Buch kaufen bei amazon?
Klappentext:
Die erste Welle brachte Dunkelheit. 
Die zweite Zerstörung. 
Die dritte ein tödliches Virus. 
Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! 
Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält.
(amazon.de)
(Cover: randomhouse.de)


Kritik:
Als das Buch noch nicht in Deutschland erschien, haben viele amerikanische Leser von dem Buch geschwärmt. Da konnte ich es nicht abwarten, es selbst zu lesen und nachzuvollziehen, warum so ein Hype darum gemacht wird.
Heute würde ich sagen, dass ich froh bin, dieses Buch gelesen zu haben. Es war so fesselnd, spannungsreich und besonders nervenzerreißend.

Das Buch handelt von einem Jahr, in dem ein riesengroßes Raumschiff über die Menschen herabschaut. Doch dieses "Mutterschiff" verursacht vier Wellen, die die Bevölkerung durchmachen muss. Doch niemand ahnt die 5. Welle, die sich ohne Vorwarnung an die restliche Menschheit heranschleicht.
Rick Yancey beschreibt das Geschehen aus der Perspektive von der 16jährigen Cassie Sullivan (Cassiopeia Sullivan) und dem 17jährigen Ben Parish (Benjamin Thomas Parish).
Diese Erleben die Wellen in unterschiedlichen Situationen und Orten, doch eines verbindet beide: Sie gingen auf die selbe Highschool und Ben war der heimliche Schwarm von Cassie.
Ben hat alle Familienmitglieder verloren, Cassie dagegen ihre Eltern, denn ihr Bruder wurde mit einer Reihe von Kindern von Soldaten an einen "sicheren" Ort gebracht. Sie hat aber ihrem Bruder Sammy versprochen, dass sie nachkommen wird. Doch Cassie muss viele Hindernisse überwinden, um an ihren Bruder zu gelangen. Eines der Hindernisse ist der "Silencer", der sie angeschossen hat und der nach ihrer Flucht jederzeit zurückkehren könnte.
Ben, auch Zombie genannt, ist ein treuer Soldat, bis er der Wahrheit ins Auge blickt und sich wünscht, er hätte es nicht getan. Ben und Sammy gehören zur selben Einheit, so fühlt sich Ben auch für Cassies Bruder verantwortlich.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich konnte mich gleich mit ihnen anfreunden. Beide wurden nicht als Helden dargestellt, sondern wie jeder andere Teenager in solch einer Situation. Da es im Präsens geschrieben wurde, hatte man als Leser das Gefühl, man wäre mit im Geschehen dabei. Und auch der Perspektivenwechsel sorgte dafür, dass man nicht das Empfinden eines verängstigten Menschen mitbekam, sondern was auf der anderen Seite der Welt geschah.

Zum Ende hin wurde das Buch temporeich und man konnte es nicht mehr aus der Hand legen, denn als Leser weiß man auch nicht, wer wem trauen sollte. Das Cover ist ein Hingucker. Ich habe es Anfangs nicht erkennen können, aber beim genauen Hinsehen erkennt über dem Mädchen einen Vogel, der ebenfalls gold ist und auf sie herabschaut.  Ich finde die Idee sehr gut, denn Vögel spielen in dem Buch eine besondere Rolle.

Fazit:
Dieses Buch packt den Leser und lässt ihn keine Minute aufatmen. Es ist besonders was für alle Fans von science fiction-,  Weltuntergangs- und Endzeitromane. Ich kann es kaum abwarten, bis der nächste Band erscheint, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es um Ben und Cassie weiter geht.

http://www.wired.com/images_blogs/underwire/2013/05/Rick-Yancey.jpgDer Autor:
Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit dem ersten Teil seiner Trilogie „Die fünfte Welle“ nicht nur die amerikanischen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt oder darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.


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Vielen Dank an den Goldmann-Verlag  für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars