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Freitag, 27. März 2020

[Rezension] The Wife between Us



  • Originaltitel: The Wife between Us
  • Broschiert: 448 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch (15. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783499291173
  • ISBN-13: 978-3499291173
  • Link zum rowohlt Verlag [*KLICK*] und amazon [*klick*]

Klappentext
Drei Frauen, ein Mann. Viele Geheimnisse. Und nur eine Wahrheit.
Vanessa: Das perfekte Leben, das war einmal. Seit der Scheidung von Richard ist sie ein Wrack. Nur ein Gedanke hält sie aufrecht: seine Hochzeit mit der anderen zu verhindern.
Nellie schwebt im siebten Himmel: Ausgerechnet sie, die alles andere als ein aufregendes Leben führt, hat sich der attraktive, charismatische Richard ausgesucht. Alles wäre perfekt, gäbe es da nicht Dinge, die aus dem neuen Heim verschwinden. Und diese Frau, die sie beobachtet.
Emma: «Ich weiß, du wirst mir nicht glauben, aber du musst die Wahrheit über Richard erfahren.» So beginnt der Brief, den sie eines Tages erhält. Emma ist skeptisch, jeder weiß, dass Nellie von Richard besessen ist. Und wohin das führen könnte …
[Quelle Klappentext: rowohlt.de]


Kritik
Dieses Buch wird in Amerika hoch gelobt und mit Büchern wie „Die Gerechte“ oder „Girl on the Train“ verglichen. Daher musste ich wissen, was dieser Hype auf sich hat.

Eine frisch geschiedene Frau verfolgt die Verlobte ihres Ex-Mannes. Diese beabsichtigt die Hochzeit aufgrund der dunklen Vergangenheit ihres Mannes zu verhindern. Doch als Leser fragt man sich, was genau ist passiert, dass die junge Frau nicht loslassen kann?

Meine Meinung muss ich kurz halten, denn das Buch ist wie ein Puzzle, bei dem immer mehr Teile ein großes Bild ergeben. Die Geschichte beginnt ganz normal und von Seite zu Seite wird es wahrnehmbarer. Dieses Bild ist jedoch schockierend und ließ mich sprachlos zurück.

Unsere Ich-Erzählerin, Vanessa, führt ein deprimierendes Leben: Mit 34 Jahren ist ohne viel Geld und Kleidung zu ihrer Tante gezogen, weil sich all ihre ehemaligen Freunde von ihr abgewendet haben. Als sie erfährt, dass ihr Ex-Mann, Richard, wieder heiratet, tut sie alles in ihrer Macht, um die junge Frau davon abzuhalten. Natürlich fällt es ihr schwer, denn mit der Trennung verlor sie jegliche Glaubwürdigkeit und wird als frustrierte Ex-Frau abgestempelt.

Nellie ist 27 und Erzieherin. Als sie Richard kennenlernt, führt sie ein sorgenfreies Leben. Bis ihre dunkle Vergangenheit sie einholt und sie sich dadurch beobachtet fühlt, denn sie erhält anonyme Anrufe oder Dinge verschwinden. Sie weiß, dass jemand sie verfolgt.

Emma freut sich sehnlichst auf ihre Heirat. Doch eine Frau zieht ihr einen Strich durch die Rechnung und macht ihr die Freude dahin zur Hölle. Sie versucht sich mit jedem Mittel von dieser Frau fernzuhalten. Aber ihre Vergangenheit macht es ihr ebenso nicht leicht.

Das Autoren-Duo schaffte mit dem Buch eine Geschichte voller Raffinesse. Die Geschichte beinhaltet unzählige Wendungen, so dass man einfach nicht loslassen konnte. Allein die Zeitformen die gewählt wurden, lösten beim mir eine Gänsehaut aus.
Die Autorinnen warfen mir stets kleine Informationen zu den drei Frauen und ihren Zusammenhängen zu, bis wieder Ruhe einkehrte. Die Ruhe sorgte für eine düstere Atmosphäre, die ich als erdrückend und durchaus positiv empfand. Der Anfang war sehr stark, denn wir lernen gleich Vanessa und Nellie kennen, doch dann legte sich die Spannung und ich fragte mich, worauf die Autorinnen dort hinaus möchten. Zeitweise wurde ich in die Irre geführt, was ich in einigen Momenten negativ kritisieren muss, denn da fehlte mir der Zusammenhang.

Bei diesem Buch muss man wirklich auf die kleinsten Details achten und sich diese einprägen, denn was zu Anfang einen als unscheinbar vorkam, spielte dann zum Ende hin eine durchaus große Rolle. Die Autorinnen versuchten stets Spannung aufzubauen, doch die gelang ihnen nicht oftmals. Besonders Emma wirkte mir im Vergleich zu Vanessa und Nellie als unscheinbar und blass. Das große Geheimnis von Richard konnte ich anfangs nicht nachvollziehen. Während der Anfang bis zur Mitte hin eher ruhig war, wurde das Ende sehr rasant und viel zu schnell aufgeklärt.

Das Buch soll verfilmt werden. Worauf ich mich sehr freue, denn ich bin gespannt, wie man die drei Frauen darstellen möchte, denn dies konnte ich mir nicht während des Lesens so einfach vorstellen.

Fazit
Eine großartige Geschichte, deren Spannung sich schleichend aufbaut und zum Ende immer mehr ansteigt. Hin und wieder tauchten ruhige Momente auf, die sich hinzogen. Nichtsdestotrotz ist das Buch wahnsinnig fesselnd und grausam.

 Die Autorinnen
 Greer Hendricks arbeitete über zwei Jahrzehnte als Lektorin bei Simon & Schuster. Davor erwarb sie an der Columbia University einen Master in Journalismus. Ihre Beiträge erschienen u.a. in der New York Times und bei Publishers Weekly. Greer lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in Manhattan. The Wife Between Us ist ihr erster Roman.

 Sarah Pekkanen ist eine internationale Bestsellerautorin und hat bereits sieben Romane veröffentlicht. Als investigative Journalistin und Autorin schrieb sie u.a. für die Washington Post und USA Today. Sie ist Mutter von drei Söhnen und lebt außerhalb von Washington, D.C. Das Buch verkaufte sich in 30 Länder, stieg sofort an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste ein und wird von DreamWorks verfilmt.


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Vielen Dank an den rowohlt -Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars

Dienstag, 28. Januar 2020

[Rezension] MEIN


 

  • Originaltitel: Mine -A Novel of Obsession
  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch  (26. März 2019)
  • ISBN-10: 3499291800
  • ISBN-13: 978-3499291807
  • Link zum Rowohlt Verlag [*Klick*] und amazon [*klick*] 


Klappentext
 Er ist der Mann deines Lebens.
Er hat eine Frau, die verschwinden muss.

Mit diesem Fall wird sie endlich Karriere machen, da ist sich die Londoner Scheidungsanwältin Francine Day sicher. Martin Joy will sich von seiner Frau Donna scheiden lassen. Der Unternehmer ist millionenschwer - und wahnsinnig attraktiv. Wider besseres Wissen beginnt Fran eine verbotene Affäre mit ihrem Mandanten, dem sie mehr und mehr verfällt. Als seine Frau kurz darauf spurlos verschwindet, gerät Martin ins Visier der Ermittlungen. Doch auch Fran hat ein Geheimnis. Sie ist nicht nur Anwältin und Geliebte des Hauptverdächtigen - sie ist die letzte Person, die Donna Joy lebend gesehen hat ...

Kritik
Als ich den Klappentext zu dem Buch las erinnerte es mich an die üblichen Frauen-Thriller, doch als ich im Geschehen war, entwickelte es sich zu einem Psychothriller, den man nicht aus der Hand legen konnte.

Nun aber kurz zum Inhalt: Die 37jährige Scheidungsanwältin, Fran, vertritt nicht nur den gutaussehenden Martin Joy in einem Scheidungsfall, sondern verliebt sich kopfüber in ihn. Fran lebt für ihre Arbeit: kaum Freunde und keine Hobbys. Als sie Martin kennenlernt, weiß sie genau, dass eine Affäre mit einem Mandanten sie ihre Karriere kostet, aber kann jedoch nicht gegen ihre Gefühle ankämpfen. So zieht es sich hin. Doch dann verschwindet Martins Ehefrau und sowohl Martin als auch Fran geraten ins Fadenkreuz.

Die Handlung verläuft anfangs langsam. Man lernt die Protagonisten und die jeweiligen Beziehungen zueinander kennen. Genauso verfolgen wir die Affaire zwischen Martin und Fran. Die Autorin lässt sich bei dem Verlauf der Beziehung, von den Annäherungsversuchen bis zum Höhepunkt, bewusst viel Zeit, damit der Leser Fran´s Sicht der Dinge versteht. So stellt sich der Leser immer wieder die Frage: Wie würde ich vorgehen? Würde ich anders handeln?

Die Autorin hat einen grandiosen Schreibstil. Sie weiß, wie sie den Leser an der Nase herumführen kann. Irgendwann wusste ich nicht mal, wie ich mich in bestimmten Situationen verhalten soll. Zudem wirft die Autorin dem Leser immer wieder kleine Schnipsel zu, durch die er zum Weiterlesen gezwungen ist. Die Person und das Setting (vom Gerichtssaal bis hin zu den Strandhäusern) wurden so realistisch beschrieben, dass man alles so haargenau vor Augen hatte.

Ich bekam wieder und wieder  Mitleid mit Francine, denn jedes Mal wenn man sich dachte, es kann nicht schlimmer werden, wurde es unerträglicher um sie. Sie verlor ununterbrochen die Kontrolle über sich und ihre Situation. Da die Handlung aus ihrer Perspektive erzählt wird, kann man ihre Lage, in der sie immer weiter tiefer gerät, nachempfinden. Dazu kommen die Faktoren von außen  und ihre eigene Gesundheit, denen sie ausgeliefert ist. Als Leser hat man nur Mitleid mit ihr und denkt sich, wie kann eine so gebildete und exzellente Person nur so tief sinken. Aber hier sieht man, dass sie am Ende auch nur ein Mensch.

Martin ist ein Mann, den man entweder mag oder hasst. Es gab Momente, in denen man ihn bemitleidete, dann aber zeigte er sich im nächsten Moment von einer anderen Seite. Anschließend  stellt man sich die Frage: Wer bist du eigentlich? Wie viel weißt du wirklich über das Verschwinden deiner Frau und welche Rolle spielt Fran in der ganzen Sache? Er war ein Mann, der genau wusste, wann und wie er seine Macht einzusetzen hatte. Als er hilflos war, konnte ich es nicht genau einschätzen. Es konnte entweder ein Machtspiel oder wirklich reine Verzweiflung sein.

Die Autorin zieht den Leser in einen Strudel aus Lügen, Sex und Intrigen. Erst, wenn er den letzten Satz gelesen hat, ist er befreit und kann aufatmen! Hier weiß man einfach nicht, wer von wem besessen ist.  
Fazit
Ich bin der Autorin dankbar, dass sie dieses grandiose Werk, wie sie selbst sagte, „nicht als Word-Dokument als „Thriller“ auf ihrem Computer liegen ließ“, sondern es vollendete.
Ich bin ein großer Fan von ihr geworden und kann es kaum abwarten, ein neues Buch von ihr zu verschlingen.

Die Autorin
 JL Butler ist das Pseudonym einer britischen Journalistin und Autorin, die bereits erfolgreich diverse Bestseller veröffentlichte. Vor ihrer schriftstellerischen Karriere studierte sie Jura und arbeitete als Anwältin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in London.



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Vielen Dank an den Rowohlt-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars




Samstag, 28. Dezember 2013

Die Wahrheit über Alice

 
  • Originaltitel: Beautiful Malice
  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Februar 2012)
  • ISBN-10: 3499255073
  • ISBN-13: 978-3499255076
Inhalt:
Als Außenseiterin hütet die 17 jährige Katherine ein großes Geheimnis, das niemand erfahren darf. Doch dann wird sie ausgerechnet von der beliebten Alice zu ihrer Party eingeladen und später sind sie beste Freundinnen. In Alice sieht Katherine eine Seelenverwandte und vertraut ihr ihr Geheimnis an. Mit der Zeit merkt Katherine, das etwas mit Alice nicht stimmt. Als sie sich von ihr abwenden möchte, ist es schon längst zu spät...

Kritik:
Um dieses Buch wurde ein großes Hype gemacht. Der Klappentext hatte ebenso viel versprochen, sodass ich es lesen musste. Leider hat es mich sehr enttäuscht. 

Die Handlung wurde so sehr in die Länge gezogen, das man einiges überspringen konnte. Der Schreibstil war im Stil der heutigen Jugend. Man verstand alles sehr gut. 
Alice hatte auf mich einen nervigen Eindruck und Katherine einen sehr naiven und ängstlichen Eindruck. Katherine musste doch wissen, dass sie so ein Geheimnis nicht einfach einem Mädchen anvertrauen sollte, das sie erst neu kennengelernt hat. Robbie, der "Freund" von Alice, ließ sich ständig von ihr ausnutzen, obwohl er wusste wie krank Alice im Kopf ist. Sie kann nämlich Menschen, ohne auf deren Gefühle zu achten, seelisch verletzten. Obwohl Katherine das einmal selbst miterlebt hat, ist sie weiterhin mit ihr befreundet.

Das einzige positive an dem Buch war der Schluss und was aus Alice wurde. Dies war aber auch nur das einzige, wo ich schlucken musste. So habe ich wenigstens verstanden, warum das Buch "Die Wahrheit über Alice" heißt. Sie ist trotz ihrem krankhaften Charakter mit einem Ziel vorangegangen. Dieses Ziel ist nämlich Katherine, dessen Leben sie zur Hölle macht. 
Das Cover sieht wunderschön aus. Es stellt Alice dar, denn sie ist blond.

Kritik:
Eine sehr langatmige Story, die mich sehr enttäuschte, da der Klappentext mich in seinen Bann riss und mich dazu anregte, dieses Buch zu lesen. 


Die Autorin:
Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin und Angestellte einer Telefongesellschaft, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann an der australischen Ostküste nieder. Sie bekam vier Söhne und schrieb in ihrer spärlichen Freizeit, fand aber lange keinen Verlag für ihre Bücher. Erst 2009 gelang der Durchbruch, "Die Wahrheit über Alice" wurde ein großer Verkaufserfolg. "Angst im Dunkeln" ist ihr zweiter Roman

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Samstag, 26. Mai 2012

Halo



  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: rororo (1. März 2012)
  • ISBN-10: 3499216000
  • ISBN-13: 978-3499216008

Inhalt:
Um das Örtchen Venus Cove vor dem Bösen zu beschützen werden die drei Engel -und zugleich Geschwister- Bethany, Ivy und Gabriel auf die Erde geschickt. 
Während Ivy und Gabriel des öfteren auf die Erde geschickt wurden, ist es für Bethany das erste Mal. Bethany ähnelt den Menschen sehr und wird daher in eine Schule eingemischt. Sie findet sich schnell zwischen den Jugendlichen ein und fühlt sich zu dem attraktiven Schulsprecher Xavier hingezogen. Doch soll sie nun für den Jungen ihre Herkunft den Rücken kehren oder sich gegen ihn entscheiden? Aber Beth weiß nicht, dass das Böse auf sie abgesehen hat und sie in Gefahr ist.

Kritik:
"Halo" war der erste Engel-Roman, an dem ich mich wagte. Von Enttäuschung bei diesem Buch nicht sprechen, doch leider es hat mich nicht vom Hocker gerissen.
Die Autorin hat drei wunderbare Charaktere erschaffen, die ich sympathisch fand. Vor allem war die Hauptprotagonistin Beth, in dessen Perspektive das Buch auch geschrieben ist, nicht anders als jedes "normale" Teenager in ihrem Alter. So konnte ich mich schon von Anhieb mit ihr anfreunden. 
Als Beth zum ersten Mal die Schule besucht, ist alles so fremd, denn sie kann nichts mit dem anfangen, was die Schüler tun. Sie muss sich nun, um nicht aufzufallen, für Mode und Kosmetik interessieren. Doch das gelingt ihr nicht auf Anhieb. 
Dann kommt der süße Xavier mit dem bezauberten Lächeln ins Spiel, denn in den hat sie sich verliebt. Natürlich darf es diese Liebe nicht geben, zumal sie nur eine Mission hat. Aber Beth ist so vernarrt in den Jungen, dass sie nur dauernd seine Nähe sucht. 
So passiert erst einmal nichts, was mit dem Bösen zu tun haben könnte. Ich habe immer darauf gewartet, wann das Böse endlich eintrifft. 

Mir gefiel der poetische, bezaubernde und frische Schreibstil von Alexandra Adornetto. Einfach wunderbar. Für eine junge Autorin hat dies mich sehr gewundert, denn ich hätte nicht damit gerechnet. Leider fehlte einfach die Spannung, denn die Charaktere haben mir so gut gefallen und die Umsetzung auch. 
Der zweite und dritte Teil erscheint bald. Daher finde ich, kann man ihr diesen Fehler verzeihen und die Reihe trotzdem weiterhin verfolgen. 

Fazit:
Ein schöner Fantasy-Roman um einen verliebten Engel. 

Die Autorin:
Alexandra Adornetto, geb. 1992 in Australien, veröffentlichte bereits mit 13 Jahren ihr erstes Buch, «The Shadow Thief». Der erste Band ihrer Engelstrilogie, «Halo», gelangte auf Anhieb auf die «New York Times» Bestsellerliste und ist mittlerweile in über 20 Sprachen übersetzt. Alexandra Adornetto wuchs als Tochter zweier Englischlehrer zusammen mit einer dreibeinigen Katze und zwei Hunden auf. Mittlerweile lebt und studiert sie in Los Angeles. Ihre Hobbys sind Theologie, Country Music, Schauspielerei und Gesang.


Trailer



  


Mittwoch, 21. Dezember 2011

Endlich!




                                                    Buchdeckel „Endlich!“

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Wunderlich (3. September 2010)
  • ISBN-10: 3805208987
  • ISBN-13: 978-3805208987


Inhalt:

Vera Hagedorn  ist Anfang vierzig, verheiratet mit ihrem Mann Marcus, hat keine Kinder und lebt in einer ruhigen Kleinstadt. Marcus hat das Unternehmen seines Vaters übernommen und ist daher sehr spät zu Hause. Jeden Samstag trinken sie Tee und lesen dazu schweigend Zeitung. Dann ruft ihre beste Freundin Johanna an und sie um Hilfe bittet. Sie und Johanna Zucker haben sich in Berlin kenngelernt, als Vera wegen einer Untersuchung dahin musste. Erst fiel es Vera schwer, mit ihr klarzukommen, denn Johanna ist das Gegenteil von ihr: trägt kurze Klamotten und ist total übergedreht. Eines haben beide gemeinsam: beide bekommen keine Kinder. Das führt sie dann auch zusammen. Durch Johannas Einfluss verändert sich auch das Leben von Vera. 
Sie erfährt, dass Marcus eine heimliche Affäre hat und kann es erst einmal nicht glauben. Dann macht sie genau das gleiche wie auch er...    


Kritik:

Ich persönlich finde, dass Vera ein sehr langweiliges Leben zuvor führte, was in den ersten paar Seiten sehr zur Geltung kam. Denn mir viel es so auch schwer, es weiterlesen zu wollen. Doch dann habe ich mich zusammengerissen und es gelesen. Vielleicht liegt es daran, dass ich sehr ungeduldig bin. In der zweiten Hälfte des Buches wurde es dann besser. Ich musste sogar schmunzeln.
Ich mochte ihre übergedrehte Freundin Johanna sehr. Beide sind so unterschiedlich, doch trotzdem sind sie Freundinnen. Zwei verschiedene Welten treffen aufeinander. 
Ich finde es toll, dass Vera, nachdem sie erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, sich nicht in die Ecke verkriecht und weint, sondern sich "rächt".
Da es aus der Sicht von Vera geschildert wird, fiel es mir leichter, mich in die Lage von Vera zu versetzen. 
Doch leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Zumal der Klappentext und das Cover so viel versprochen haben. Aber letztendlich ist der Inhalt wichtig.
Trotzdem werde ich mir weiterhin die Bücher von der Autorin vornehmen.   

Fazit:

Eine tolle Frauen-Komödie für sehr geduldige Leser. 


Die Autorin:

Ildikó von Kürthys Romanfiguren sind junge Frauen - hin und her geworfen zwischen den Höhen und Tiefen des Lebens. Zum Glück für ihre Protagonistinnen und alle Leser kommt der Autorin dabei nie der Humor abhanden - eine Qualität, die Titel wie "Mondscheintarif" und "Freizeichen" zu Bestsellern werden ließ und als Folge insgesamt über fünf Millionen verkaufte Exemplare zeitigte. Die freie Journalistin und Autorin wurde 1968 in Aachen geboren und arbeitete viele Jahre als Redakteurin bei den Zeitschriften "Stern" und "Brigitte". Sie lebt mit ihrem Mann, ebenfalls Journalist, und zwei Kindern in Hamburg.