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Donnerstag, 2. April 2015

[Rezension] Crossfire -Versuchung

 
  • Originaltitel: Crossfire -Bared to You
  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453545583
  • ISBN-13: 978-3453545588
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
Die Uniabsolventin Eva Tramell tritt ihren ersten Job in einer New Yorker Werbeagentur an. An ihrem ersten Arbeitstag stößt sie in der Lobby des imposanten Crossfire-Buildings mit Gideon Cross zusammen - dem Inhaber. Er ist mächtig, attraktiv und sehr dominant. Eva fühlt sich wie magisch von ihm angezogen, spürt aber instinktiv, dass sie von Gideon besser die Finger lassen sollte. Aber er will sie - ganz und gar und zu seinen Bedingungen. Eva kann nicht anders, als ihrem Verlangen nachzugeben. Sie lässt sich auf ein Spiel ein, das immer ernster wird, und entdeckt ihre dunkelsten Sehnsüchte und geheimsten Fantasien. 
(Grafik: randomhouse.de)

Kritik:
Nachdem ich „Shades of Grey“ beendet hatte, haben mir viele die „Crossfire“-Reihe empfohlen, die ähnlich sein soll.
Und ja, es war identisch mit „Shades of Grey“. Es gab natürlich einige Unterschiede zu dem anderen Buch, aber im Großen und Ganzen lief es gleich ab.

Eva Tramell fühlte sich vom ersten Moment an zu Mr. Cross hingezogen, denn dieser weckte in ihr sexuelle Gefühle, die sie zuvor für keinen Mann empfunden hat. Dennoch hat sie sich nicht von diesen Gefühlen leiten. Sie wusste, wenn sie denen nachgab, hätte sie nicht nur ihre hart erarbeite Karriere verloren, sondern wäre leicht zu haben. Auch im Laufe des Buchs spielte sie nicht das naive Mädchen von nebenan, sondern eine starke Persönlichkeit, die wusste was sie wollte. Sie geht gern zum Sport und macht was aus ihrem Leben. Neben Gideon Cross gibt es ihre dunkle Vergangenheit und den Grund, warum sie nach New York gezogen ist. Da das Buch aus ihrer Perspektive erzählt wird, kann man sich viel besser in ihre Lage versetzen.

Gideon Cross ist jung, attraktiv, reich, und direkt. Ich wusste gleich, dass dieser Mann genau weiß, dass er alles bekommt. Hierzu gehörte auch die neue Mitarbeiterin Eva, die er vom ersten Augenblick an für interessant hielt. Da er eine gute Menschenkenntnis besaß, spürte er die Chemie zwischen Eva und ihm. Im Laufe des Buchs lernt man Gideon und viele kleine Geheimnisse und Leidenschaften des mächtigen Mannes von New York kennen.
Die Autorin wusste, wie man den Leser stets auf Trab hielt, ohne ihn zu langweilen. Ihr Schreibstil war sehr flüssig, so dass man das Buch in einem Rutsch durch hatte. Neben den vielen Sex-Szenen spielen auch Gefühle mit. Ähnlich wie bei „Shades of Grey“ endete dieses Buch mit einem Cliffhänger. 

Trotzdem hat das Buch einige Kritikpunkte, die ich erwähnen möchte. Zum einem fand ich die Dialoge plump, denn Mr. Cross warf manchmal mit Sätzen um sich, wo ich mir dachte, dass so ein erfolgreicher Mann normalerweise eine andere Ausdrucksweise hat. Außerdem schmiss sich die sonst so starke Eva gleich um Cross´ Hals, wenn er nur etwas sagte. Sobald er ihr befahl eine Sache zu tun, tat sie es gleich. Ebenso fand ich die zu detaillierte Sex-Szenen übertrieben. Ich war mir im Klaren, dass mich viel Sex erwarten wird, aber die Autorin hätte einen Ganz runter gehen sollen.
Ich habe recherchiert und herausgefunden, dass die Reihe als Serie verfilmt wird. Wo, wann und mit wem es erscheint ist noch unklar.


Fazit:
Sylvia DayDas Buch hatte zwar einige Macken, aber im Großen und Ganzen war es in Ordnung, so dass ich die Reihe weiter verfolgen möchte und natürlich allen „Shades of Grey“-Fans empfehle.

Die Autorin:
Die Nummer-1-Bestsellerautorin Sylvia Day stand mit ihrem Werk an der Spitze der New York Times-Bestsellerliste sowie 27 internationaler Listen. Sie hat über 20 preisgekrönte Romane geschrieben, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Weltweit werden ihre Romane millionenfach verkauft.



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Vielen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar


Donnerstag, 12. März 2015

[Rezension] Out of the Shallows -Herzsplitter

  •  Originaltitel: Out of the Shallows
  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (12. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548286917
  • ISBN-13: 978-3548286914
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
 Lange haben Charley und Jake um ihre Liebe kämpfen müssen. Besonders Charley hat viel dafür aufgegeben: Ihre Familie vertraut ihr nicht mehr. Aber die Schwierigkeiten haben Jake und sie eng zusammengeschweißt. Bis ein schwerer Schicksalsschlag Charleys Familie zersplittert. Charley ist am Boden zerstört. Um ihre Familie zu schützen, will sie Jakes Liebe opfern und trifft eine schreckliche Entscheidung. Doch Jake will Charley auf keinen Fall aufgeben. Jetzt, da er endlich, weiß, was er will, ist er bereit, den Kampf um ihr Herz mit allen Mitteln zu führen …

Kritik:
 Mit diesem Buch wollte ich Samantha Young als Autorin kennenlernen, denn ich habe zuvor kein Buch von ihr gelesen.

Die Geschichte um die junge Charley Redford fing sehr interessant an, denn man lernte gleich ihre Familie und ihre beste Freundin Claudia kennen. Das Ende gefiel mir sehr, da ich mir kein anderes vorgestellt hatte.
Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und die Protagonisten lebensnah. All ihre Sorgen und Probleme hat die Autorin nachvollziehbar beschrieben. Die Handlung wird einmal aus der Vergangenheit und einmal aus der Gegenwart erzählt. In der Hinsicht musste man aufpassen, dass man nicht den Faden verlor.

Da die Story aus Charleys Perspektive berichtet wird, kann man die Zwickmühle, in der sie sich befindet, sehr gut verstehen. Sie muss sich nämlich für ihren Geliebten Jake oder ihre Familie, die strickt gegen Jake ist, entscheiden. Man erfährt am Anfang, also in der Gegenwart, von ihrer Entscheidung. Außerdem lüftet die Autorin nach und nach Charleys Geheimnis auf, der auch gleichzeitig der Grund für ihren Entschluss war. Charley mochte ich gleich, denn sie hatte Mitgefühl für jeden und war dazu noch ein Familienmensch.

Jake dagegen kam mir manchmal wie ein kleines Kind vor. Wie er um das Herz seiner Freundin kämpfte war geradezu unreif und lachhaft.

Claudias hin und her mit ihrem Freund Beck ging mir echt auf die Nerven. Im ersten Moment waren sie zusammen und im nächsten hassten sie sich. Obwohl Claudia Geld der Welt besitzt, gibt es eine Sache, die sie sich nicht erkaufen kann. In der Hinsicht tat sie mir sehr Leid und ich fand es schön, wie oft Charley an der Seite ihrer Freundin war.

Das Buch an sich konnte mich nicht ganz überzeugen, denn es fehlte einfach an Spannung. Viel mehr kam es mir vor, wie eine Mischung aus Familiendrama und Liebeschaos. Der Klappentext versprach nämlich einiges, so dass ich mich auf die Geschichte freute.

Das Cover ist ein Traum, denn es ist wunderschön. Zum Glück hat der Verlag das englische Cover übernommen.

Samantha YoungFazit:
Das Buch ist eine nette Lektüre für zwischendurch, bei der ich mir mehr erhofft hatte. Einige einfallsreiche Szenen und eine gute Hauptprotagonistin gaben dem Buch einen Schwung nach oben.

Die Autorin:
 Samantha Young wurde 1986 in Stirlingshire, Schottland, geboren. Seit ihrem Abschluss an der University of Edinburgh arbeitet sie als freie Autorin und hat bereits mehrere Jugendbuchserien geschrieben. Seit der Veröffentlichung von »Dublin Street« und »London Road«, ihren ersten beiden Romanen für Erwachsene, stürmt sie die internationalen Bestsellerlisten.


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Vielen Dank an den Ullstein Taschenbuch-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar


Mittwoch, 4. März 2015

[Rezension] Nova & Quinton -True Love

 

  • Originaltitel: Breaking Nova
  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (13. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453418018
  • ISBN-13: 978-3453418011
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
 Als Teenager wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Aber dieser Traum wurde in einem einzigen Moment zerstört. Nova ist überzeugt, dass sie nie wieder jemanden lieben wird. Bis sie den unverschämt attraktiven Quinton Carter kennenlernt. Er fasziniert und verwirrt sie. Und Nova ahnt, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte ...
(Klappentext und Grafik: randomhouse.de)

Kritik:
Nachdem mich „Füreinander bestimmt -Violet & Luke“ so sehr begeisterte, freute ich mich um so mehr auf diese Reihe.
Aber ich muss zugeben, dass mich dieses Buch gar nicht fesseln konnte. Sowohl die Umsetzung der Story als auch die Protagonisten waren einfach nur schwach. Das Meiste ergab für mich auch keinen Sinn. Ich hatte es gar nicht von Jessica Sorensen erwartet.


http://d.gr-assets.com/books/1376496716l/17672770.jpgZu den Charakteren muss ich leider sagen, dass ich mich weder mit Nova noch mit Quinton anfreunden konnte. Ich habe ihre Situationen und was sie durchmachen mussten verstehen können, aber was sie daraus machten, blieb mir fraglich. Beide waren ständig am kiffen und das gab mir einfach das Gefühl, dass ich es hier nicht mit Jugendlichen zu tun habe, die bei Verstand sind. Ich konnte sie und ihr Handeln bei ihrem Zustand nicht Ernst nehmen.
Nova mochte ich anfangs sehr, denn durch den schweren Schicksalsschlag hatte sie ein Jahr lang kein Leben geführt. Aber ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte machte sie einfach nicht zu der Person, für die ich sie gehalten habe.Wie konnte ein Mädchen denn so verzweifelt sein, dass sie sich dem nächstbesten Typen um den Hals schmeißt und ihm so sehr vertraut. Nova ließ sich auch rein theoretisch nur aufgrund seiner optischen Ähnlichkeit zu ihrem Ex Landon und seiner Leidenschaft zur Kunst ein. Sonst gab es nichts, was sie beide verbindet. Zudem war er ein Fremder, denn er erzählte nichts von sich.

Quinton war ständig am Saufen und Kiffen. Da frage ich mich, wie kann er da noch ansatzweise bei Verstand sein? Klar, er wollte dadurch seine Vergangenheit und seine Einsamkeit verdrängen, aber so wie die Autorin es beschrieb, war es nicht mehr menschlich. Und seine Idee, Nova von den Drogen abzuhalten war auch dumm, denn er tat es direkt vor ihren Augen. Da er Novas Vergangenheit kannte, musste er doch wissen, dass sie zu Rauschmitteln greifen wird, um genau wie er zu sein. Hinzu fragte ich mich, wie es dazu kommt, dass beide sich wie ein Paar verhielten, obwohl es keinen Moment gab, in dem einer von beiden seine Gefühle zum anderen erwähnte.


Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und es gab einige Szenen, die mir sehr gut gefielen. Sie konnte wieder einmal sehr gut Gefühle mit wundervollen Worten beschreiben. Da hat man die Sorensen wieder in ihr gemerkt. Da die Handlung abwechselnd in der Gegenwart aus Novas und Quintons Perspektive erzählt wurde, konnte man sich sehr gut in ihre Lage versetzen. Hinzu kommt, dass sie gleich spannend anfing und man sich nicht langweilte.
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Fazit:
Obwohl es sehr an der Handlung haperte und ich mit den Protagonisten nicht warm wurde, werde ich die Reihe aufgrund Jessica Sorensens Schreibstils und dem offenen Ende weiterhin verfolgen. Ich hoffe, dass mich die Fortsetzung begeistern wird!

Die Autorin:
 Die Bestsellerautorin Jessica Sorensen hat bereits zahlreiche Romane verfasst. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in den Bergen von Wyoming. Wenn sie nicht schreibt, liest sie oder verbringt Zeit mit ihrer Familie.


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Vielen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar


 

Montag, 23. Februar 2015

Und nur der Mond schaut zu

 
  • Originaltitel: Where´s Mommy now?
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1. (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442426502
  • ISBN-13: 978-3442426508
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2,6 cm 
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
 Kate, jung, reich und frischvermählt, bewältigt eine Menge: Sie führt geschickt ihr Souvenirgeschäft und den luxeriösen Haushalt mitsamt zwei kleinen »Nervensägen«- zur Zufriedenheit ihres anspruchsvollen Mannes Mark. Doch als ihr die Arbeit immer mehr Zeit abverlangt, entschließt sie sich zu etwas, was sie eigentlich niemals tun wollte: Sie läßt eine Fremde in ihrem Haus wohnen und für die Kinder sorgen. Verständnisvoll gibt Mark seine Zustimmung. Die junge Schweizerin Janine ist wie ein Geschenk des Himmels – hilfsbereit, bescheiden, aufopferungsvoll: Das perfekte Kindermädchen. Dann beginnt Kates heile Welt zu bröckeln. Auf mysteriöse Weise verstirbt ihre Schwester. Kates Gesundheitszustand wird von Tag zu Tag schlechter. Erst kann sie sich nicht mehr auf Kleinigkeiten konzentrieren und ist ständig müde. Dann verschwinden Dinge, wie Fotos, doch Kate hat nicht die Kraft, sich darüber zu wundern. Auch der Geruch eines fremden Parfüms an ihrem Nachthemd läßt ihre Gedanken nicht klar werden. Sie wird immer schwächer und fühlt sich langsam wie eine fremde im eigenen Haus, versteht aber nicht wieso. Und Schuld hat auf keinen Fall die fürsorgliche Janine, bringt sie doch Kate jeden Abend einen heißen Kakao ans Bett.
(Klappentext: krimi-couch.de/ Grafik: krimi-couch.de)

Kritik: 
Als ich auf dem Klappentext las, dass es für Fans von Joy Fielding ist, musste ich das Buch unbedingt lesen. Zum Glück bin ich auf diesen Psychothriller gestoßen, denn es ist einfach ein grandioses Meisterwerk.


Die Autorin ist mir nicht bekannt, aber dank ihres einflussreichen Schreibstil werde ich ihre Bücher verfolgen. Sie hat es geschafft, einem schönen farbenfrohen Haus mit einer glücklichen Familie eine dunkle Atmosphäre zu verleihen, die dem Leser gleich aufgefallen ist. Rochelle Majer Krich sprach ein Thema an, das ich zuvor in keinem Thriller gelesen habe. Ihre Idee, dass eine Familie ein Au-pair-Mädchen engagiert und diese nach und nach ihr wahres Gesicht zeigt, machte mich sehr neugierig. Darum hoffte ich innig sehr auf keine enttäuschende Handlung. Und das wurde ich weder auf der ersten noch auf der letzten Seite!
http://www.fictiondb.com/coversth/th_1558173668.jpgBei dem Buch hatte ich einfach nur das Gefühl, ich würde kein Buch lesen, sondern einen Film schauen. Ihr Schreibstil war so real, dass ich die Zeilen nicht mehr sah, sondern das Geschehen bildlich vor Augen hatte. Jedes Mal dachte ich mir als Leserin: Nun habt ihr den Mörder. Und schon ist ihnen der Mörder einen Schritt voraus. Oder es gab Szenen, in denen ich gerne Kate gerüttelt hätte, damit sie wirklich sieht, wer ihre Freunde und wer die Feinde im eigenen Haus sind. Das Ende war dann wie ein Schlag ins Gesicht.
Kate Bauers war eine herzensgute Person, die in anderen immer nur das Gute sah. In ihrem Leben erlitt sie viele Schicksalsschläge und jedes Mal stand sie -mit Hilfe von ihrer Therapeutin, Freunden und Familie- auf. Nach dem Tod ihrer Eltern und dem Unfall ihres ersten Ehemannes erbte sie Millionen. Trotzdem blieb sie stets bodenständig. Als es ihr besser ging, eröffnete sie mit ihrer Freundin Laney einen kleinen Laden. Mit ihrem Ehemann Mark, der Arzt ist, einigte sie sich darauf, dass sie ein Au-pair-Mädchen nach Amerika holen, damit diese auf die kleinen Kinder aufpasst. Nachdem sie ihr Au-pair-Mädchen, Janine, aus der Schweiz engagierte, beschenkte sie sie mit Kleidung und zeigte stets ihre Dankbarkeit. Doch ihre Gutmütigkeit wird dann ausgenutzt und soll mit ihrem Tod enden.


Laney ist die stärkste Freundin, die ich mir vorstellen kann. So viel wie sie sich anhören muss und dieses Risiko, das sie jedes Mal eingeht, ist einfach nur erstaunlich. Sie merkte schnell, dass etwas mit Janine nicht stimmt und als ein Privatdetektiv im Laden auftaucht, hat sich alles bestätigt. Für mich war sie eine tapfere Persönlichkeit, die nur die Wahrheit ans Licht bringen wollte.


Der Detective Ryker beweist, dass man einen Fall nicht ruhen lassen sollte, auch wenn es nach einem Unfall ausgesehen hat. Als der Fall für beendet abgestempelt wurde, blieb er stur. Mit Hilfe von Laney wollte er nicht nur den Mörder schnappen, sondern dem Blutbad durch Amerika ein Ende setzen.
http://img1.fantasticfiction.co.uk/images/3/16216.jpg

Fazit: 
Bei dem Psychothriller konnte sogar „Lauf Jane, Lauf!“ von Joy Fielding nicht mithalten. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch gefesselt.

Die Autorin:
 Rochelle Majer Krich wurde 1947 in Bayreuth als Tochter polnischer Juden und Holocaust-Überlebender geboren. Als sie vier Jahre alt war, wanderten die Eltern mit ihr und ihrem Bruder in die USA aus. Die Familie zog von New York nach New Jersey, Brooklyn und schließlich nach Los Angeles.

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Samstag, 7. Februar 2015

Herrscher der Gezeiten

 
  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (12. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3956491068
  • ISBN-13: 978-3956491061
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
Wer diesen Roman gelesen hat, wird das Meer mit anderen Augen sehen … Die Erde ist überflutet. Die letzten Überlebenden harren auf einer kleinen Insel aus, deren Ufer mit jeder Flut schmaler werden. Dass sie in dieser Welt unerwünscht ist, spürt Coe jeden Tag. So gut sie kann, erledigt sie ihre erniedrigende Arbeit und setzt sich gegen die anderen Inselbewohner zur Wehr. Heimlich schwärmt sie für den mutigen Tiam, ihren einzigen Freund. Dann geschieht es. Der Herrscher der Insel liegt im Sterben und hinterlässt keinen Erben. Ausgerechnet Coe wird ins Schloss eingeladen und erfährt, dass die königliche Familie ein Geheimnis hütet, das alles für immer verändern kann. Gibt es einen Ausweg aus dem Albtraum, in dem sie alle leben? Coe und Tiam müssen sich beeilen, Antworten zu finden, bevor ihre Welt für immer in den Fluten versinkt …

 
Kritik:
Als ich „Herrscher der Gezeiten“ in dem Darkiss-Katalog sah, wusste ich gleich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Das Cover hat mich gleich begeistert und der Klappentext war dann der ausschlaggebende Grund dafür, dass ich es nun gelesen habe.


http://ic.pics.livejournal.com/cyn2write/8238913/26907/26907_original.jpgDas Buch fing erst einmal sehr merkwürdig an, denn ich habe zuvor kein Buch gelesen, was mit Wasser zu tun hat. Viele Begriffe waren mir fremd und ich musste einiges doppelt lesen, um es zu verstehen. Ebenso tauchten Namen auf, die sich ähnelten. Aber ich gewöhnte mich schnell daran. Das Buch kommt mir vor wie eine Dystopie, denn es geht eher darum, dass wir in einer Zeit leben, in der es keine Städte mehr gibt, sondern nur eine kleine Insel, auf der über 490 Menschen leben müssen. Hinzu kommt, dass es einen König und eine Prinzessin gibt, die ein Leben führen, dass „unserer Zeit“ gleicht und das Volk in Armut lebt. Dazu kommen noch die Fluten und die merkwürdigen Tiere, die ihnen das Leben schwer machen.
Die Autorin hat diese Welt so realistisch beschrieben, dass ich fast den Sand und das Wasser unter meinen Füßen spüren konnte. Ihr Schreibstil war sehr locker und flüssig.
Die Handlung wird in der Gegenwart und aus der Perspektive von Coe erzählt, die es mit einem Arm und ihrer empfindlichen Haut auf der Insel in der prallen Sonne nicht leicht hat. Coe tat mir sehr Leid, denn sie musste die Drecksarbeit übernehmen und hatte wenige Leute zum Reden gehabt. Dennoch kann sie als einzige Person lesen und besitzt Märchen- und Tagebücher aus den alten Zeiten. Sie ist für mich eine wunderbare Persönlichkeit gewesen, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe und vermissen werde. Coes Herz und Träume drehen sich heimlich um den gutaussehenden Tiam, der einfach in allem ein Talent ist. Ihm bedeutet ihre Freundschaft sehr viel, denn die beiden kennen sich schon seit ihrer Kindheit und Tiam hat für Coes verstorbenen Vater gearbeitet.
Dazu kommt noch die Wahl zum nächsten König, der vom König bestimmt ist, aber vom Volk nicht akzeptiert wird. So kommt es zum Streit auf der Insel.


Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war so spannend, dass es mir schwer viel, es bei Pausen aus der Hand zu legen. Ich könnte es wieder und wieder lesen und würde aufs Neuste mitfiebern. Mit diesem Buch hat die Autorin geschafft, dass ich dieses Genre weiter verfolgen werde.


Fazit:
https://pbs.twimg.com/profile_images/488688167910789123/LXMdW-it_400x400.jpegEin spannendes Buch mit ausdrucksstarken Charakteren, welches mich gleich in seinen Bann gerissen hat und auf der letzten Seite erst los gelassen hat. 

Die Autorin:
 Nichola Reilly wuchs an der Küste von New Jersey auf. Von dem Erlös für ihren ersten Roman kaufte sie sich eine Schaukel, ganz für sich selbst. Nichola liebt alles, was mit Disney zu tun hat, aber auch Zombie-Geschichten – und Schokolade. Mehr über Nichola unter www.nicholareilly.com oder auf ihrer Facebook-Seite www.facebook.com/nicholareillybooks. 


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Vielen Dank an den Mira-Taschenbuch-Verlag und http://www.bloggdeinbuch.de/für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar

 

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Das dritte Gesicht

 
  • Originaltitel: Tell me your Dreams
  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: Blanvalet (Mai 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344235496X
  • ISBN-13: 978-3442354962
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Klappentext:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41UP9MqhR2L._SY344_BO1,204,203,200_.jpg Ashley Patterson fühlt sich seit einiger Zeit beobachtet, verfolgt und bedroht. Die junge Angestellte einer Computerfirma gilt zwar als kühl und unnahbar, doch Feinde hat sie sich niemals gemacht. Als sie schließlich die handgeschriebene Drohung „Du wirst sterben!“ auf ihrem Badezimmerspiegel entdeckt, weiß sie, dass ihr Instinkt sie nicht trügt: Sie schwebt in Lebensgefahr. Kurz darauf wird eine Reihe kaltblütiger Morde an männlichen Opfern begangen, und Ashley gerät unter dringenden Tatverdacht. Die polizeilichen Ermittlungen ergeben, dass sie in allen Fällen zuletzt mit den Opfern gesehen wurde, und man nimmt an, dass sie die Morde in Panik begangen hat. Ashley, die fassungslos über diese Vorwürfe ist und sich das alles nicht erklären kann, wird verhaftet und auf Grund eindeutiger Indizien unter Anklage gestellt. Erst der Starverteidiger David Singer bringt Licht in diesen verwirrenden und Aufsehen erregenden Mordprozess...


Kritik:
3 Bücher habe ich nun schon von Sidney Sheldon gelesen und verschlungen. Der Klappentext hat mich gleich in seinen Bann gerissen und ich musste es gleich lesen. Es klang nicht wie die anderen Sheldon-Romane, die ich zuvor gelesen habe.
Das Buch fing gleich spannend an und man konnte es keinen Moment aus der Hand legen. In der Bahn habe ich mir ständig gewünscht, dass der Zug nie anhalten würde, denn von Seite zu Seite war dieses Werk packender.


Es erzählt die Geschichte der jungen Ashley Patterson, die an einer ungewöhnlichen Krankheit zu leiden hat, ohne überhaupt jemals davon erfahren zu haben. Die Krankheit zeigt aber seinen Höhepunkt, als sie deswegen vor Gericht wegen Mord an 5 Männer steht, die auf die selbe Weise getötet wurden.


Ashley Patterson ist mitte 20, attraktiv und hat ständig das Gefühl, von jemandem verfolgt zu werden. Doch diese Angst und den Wahn teilt sie mit niemandem. Ich habe Ashley von der ersten Seite an sehr gemocht. Sie war so verletzlich, weil sie in der Computerfirma nicht gerade willkommen war und eher zurückgezogen lebte. Aber als man ihr die Morde in die Schuhe schob, tat sie mir noch mehr Leid.
Sidney Sheldon hat mit Ashley zum ersten Mal eine Protagonistin erschaffen, die nicht selbstständig und taff ist. Genau das gefiel mir sehr an dem Buch, denn er greift mal zu anderen Persönlichkeit, als bei seinem alten Schema zu bleiben.


Toni und Alette Peters arbeiten mit Ashley in der selben Firma, aber Toni kann Ashley überhaupt nicht ausstehen und möchte, dass ihre Freundin Alette es ebenfalls tut, aber diese ist eher sensibel und bekommt Mitleid mit Ashley, weil sie sich zurückzieht. Toni und Alette spielen eine besondere Rolle in der gesamten Handlung, daher sollte man als Leser sie genauer unter die Lupe nehmen.


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/1/18/Tell_Me_Your_Dreams.jpgAnschließend gibt es den jungen Anwalt David, der aufgrund eines alten Versprechens die Tochter des berühmten Chirurgen verteidigen muss. Diese Verteidigung kostet ihn und seine Frau jedoch weit mehr als seine zukünftig steigende Karriere. Als er Ashley glaubt, setzt er alles aufs Spiel, um ihre Unschuld zu beweisen und geht dabei ein hohes Risiko ein.


Sheldons Schreibstil ist einfach fantastisch, denn dieser beschreibt sowohl mitreißende als auch bewegende Momente realistisch. Die Idee für dieses Buch hat mich gepackt und zum Grübeln gebracht.


Das deutsche Cover sieht einfach abschreckend aus, denn das englische passt genau zur Handlung.


Fazit:
Aufgrund der wahren Ereignisse, auf diese das Werk beruht, faszinierte mich das Buch 100 mal mehr. Die Handlung hat mich zum Nachdenken gebracht, und ich bin Sheldon dankbar, dass er mich als Leserin auf eine Krankheit aufmerksam gemacht hat, die ich zuvor nicht kannte und nicht daran geglaubt hätte, wenn man es mir erzählen würde. Die Umsetzungen in Verbindung mit der Krankheit haben mich sehr gerührt. Als ich das Buch beendet habe, musste ich lange darüber nachdenken und kann das Geschehen bis heute nicht vergessen. 
Dieses Buch ist definitiv mein Highlight im Jahr 2014!!!



Der Autor:
Sidney SheldonSidney Sheldon wurde am 11. Februar 1917 in Chicago geboren. Er begann seine schriftstellerische Karriere mit dem Schreiben von Theaterstücken und Filmdrehbüchern für die Studios in Hollywood, unter anderem stammt auch das Drehbuch zum Musical »Annie, Get Your Gun« von 1932 aus seiner Feder. 1947 erhielt er den Oscar für das beste Drehbuch zu »So einfach ist die Liebe nicht«. Erst zu seinem 50. Geburtstag schrieb er sein erstes Buch. Seither erschien mit schöner Regelmäßigkeit etwa alle zwei Jahre ein neuer Roman von ihm. Sie wurden sämtlich zu Weltbestsellern, die meisten davon wurden verfilmt. Als meistübersetzter Autor unserer Zeit kam er sogar zu einem Eintrag ins Guinness-Buch. 



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Sonntag, 5. Oktober 2014

Schmetterlinge im Kopf

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (26. Mai 2014)
  • ISBN-10: 1499689756
  • ISBN-13: 978-1499689754
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Klappentext:
Jungs können manchmal ganz schön nervig sein... Eigentlich will Alex, deren Leben durch einen Unfall brutal durcheinandergewirbelt wurde, nur eins: sich in ihr Schneckenhaus verkriechen und in Ruhe ihre Wunden lecken. Doch ständig funkt ihr jemand dazwischen: Nicht nur ihre Freundinnen, sondern gleich zwei neue Verehrer – der sensible Kai und der arrogante Lucas – lassen ihr keine ruhige Minute mehr. Und dann ist da ja auch noch Mark, ihr Ex….

Kritik:
In dem Buch "Schmetterlinge im Kopf" erzählt die Autorin Claudia Walter die Geschichte einer 17jährigen, dessen Leben sich aufgrund eines Autounfalls schlagartig verändert hat. Ich habe das Buch sehr genossen, denn es hinterließ zum Ende hin eine kleine Message, die viele junge Menschen bestimmt dazu bringen, dass sie nicht betrunken Auto fahren sollten und dass das Leben weiter geht, auch wenn nichts mehr so sein wird wie früher.

Im Verlauf der Geschichte konnte man die Steigerung von Alexandras Charakter verfolgen, denn erst hat sie stets auf Leute herabgesehen und sie nach ihrem Äußeren verurteilt, aber nach dem Unfall hat sie viel mehr die inneren Werte ihrer Mitmenschen wahrgenommen. Es hat mir gefallen, wie die Autorin einen Menschen, mit dem man zuvor nicht klarkommen würde, zu jemanden verwandelt, die Leute hasst, wenn sie Menschen schräg angucken, nur weil sie anders aussehen.

Lucas war mein Liebling in dem Buch. Er war ein sehr guter Freund, der sowohl den Leser als auch Alex zum Lachen bringen konnte. Man hat von Anfang an die Chemie zwischen den beiden Protagonisten gespürt. Die Autorin hat es sehr realistisch beschrieben, als sie sagte, dass auch Alex dem Charme vom MEGASTAR nicht wiederstehen konnte -auch wenn sie es nicht zugab.

Katha, Lisann und Chris sind die besten Freundinnen von Alex und sie hat auch echt Glück sie zu haben, denn ich fande es toll, wie locker sie mit ihrem neuen Aussehen umgegangen sind. Natürlich merkte man paar Veränderungen, aber sie verhielten sich wie voher. Abgesehen von einer Szene -die mich auch sprachlos machte- zeigten sie keinen Mitleid, was Alex stärkte, denn das brauchte sie am wenigsten. Ich finde, dass der Unfall sie und ihre Freunde enger zueinander gebracht hat, denn in der Klinik fürchtete sie sich über die Reaktion der anderen auf ihr neues Aussehen.

Der Schreibstil war locker und flüssig, so dass man es fix durchlesen konnte. Es gab auch mehrere Handlungsstränge, so hat sich die Geschichte nicht an einem einzigen Ort gespielt, sondern erst in der Klinik und dann in der Schule.

Im Ganzen ist mir aufgefallen, dass die Autorin einem so Häppchen zugeworfen hat, denn der wir erfahren in Abständen mehr über Kai und Lucas. Leider finde ich, dass die Autorin zu oft den Alltag von Alex beschrieben hat und dadurch ist das Interesse verflogen. Klar, wollte ich wissen, ob Alex etwas von Lucas wollte oder ob sie weiterhin von Kai schwärmen wird. Die Spannung blieb eher konstant, sie stieg kurz, wenn eine Kleinigkeit zum Nachdenken führte. Ich kann mir schon denken, dass sie die Freundschaft von Lucas und Alex langsamer angehen wollte, aber für mich hätte das kleinwenig schneller gehen können. Dadurch wurde es einfach zu langatmig.

Das Cover ist ein Hingucker. Auf dem ersten Blick würde man an ein Fantasy-Buch denken, doch wenn man die Geschichte liest, merk man da schon einen kleinen Zusammenhang zum Inhalt.

Fazit:
Abgesehen von einem kleinen Manko hat mir das Buch von Claudia Walter sehr gut gefallen. Es war ein Buch mit viel Humor, Gefühle und es zeigte was wahre Freundschaft wirklich bedeutet. 

  
Die Autorin:
Bilder von Claudia WalterClaudia Walter stammt aus dem flachen Münsterland, lebt und arbeitet aber zur Zeit in La Paz, Bolivien, mitten in den Anden. Seit ihrer Kindheit liebt sie Bücher, vor allem Jugend- und Fantasyromane, doch wegen ihrer beruflichen Tätigkeit und ihrer Familie fand sie lange nur wenig Zeit zum Schreiben. Ihr Debütroman "Hinter der Nacht" wurde auf Anhieb zum Ebookjahresbestseller 2013 bei Amazon. Inzwischen hat sie ihren dritten Roman veröffentlicht und noch viele weitere Ideen.

Mehr über Claudia Walter erfahren Sie auf: www.claudiawalter.net



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Vielen Dank an Claudia Walter
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar

Donnerstag, 18. September 2014

Atemnot

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  • Originaltitel: Drowning Instinct
  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (4. September 2014)
  • ISBN-10: 3863960645
  • ISBN-13: 978-3863960643
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
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Klappentext
 Es gibt Geschichten, in denen das Mädchen seinen Prinzen findet, und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. So eine Geschichte ist das hier nicht. Jenna Lords Leben verlief bisher nicht gerade wie im Märchen. Ihr Vater ist ein kontrollbesessener Neurotiker und ihre Mutter Alkoholikerin. Früher war ihr älterer Bruder ihr einziger Halt, doch jetzt ist er im Irak stationiert. Und vor einigen Jahren wäre Jenna beinah bei einem Hausbrand ums Leben gekommen. Es gibt Geschichten, in denen das Monster das Mädchen umbringt und alle um das unschuldige Opfer trauern. So eine Geschichte ist das hier auch nicht. Mitch Anderson hat viele Qualitäten: Er ist ein engagierter Lehrer und Lauftrainer. Ein liebevoller Ehemann. Ein Mann mit einer ziemlichen … Anziehungskraft. Und dann gibt es noch die Geschichten, bei denen man schwer sagen kann, wer der Prinz und wer das Monster ist, wer das Opfer und wer es verdient, bis an sein Lebensende glücklich und zufrieden zu leben. Diese Geschichten sind die besten.
[Quelle: amazon.de/Bild: lovelybooks.de]

Kritik
Mit "Atemnot" habe ich mich auf ein Buch eingelassen, dessen Klappentext ich nicht einmal gelesen habe. Zum einen klingt der Titel einfach interessant und das Cover sieht grandios aus. Da musste ich es einfach lesen.

Es ist schlimm zu erfahren, dass Jenna schon mit 8 jahren fast gestorben sei und dass für sie schon dort ihr Leben nicht mehr so verlief, wie es bei einer 8jährigen sein sollte. Dazu kommt auch noch ihr Leben in den Psychatrien, obwohl sie gerade mal 16 ist und sie doch in dem Alter mit Freundinnen ausgehen würde. Ilsa J. Bick konnte Jennas "Problemchen" sehr gut beschreiben, so dass man sich vorstellen, wie sie sich zu scharfen Dingen hingezogen fühlt.
Jenna war mir anfangs sehr eigenartig, denn sie hielt sich fern von ihren Mitschülern und wollte an nichts teilnehmen, was die Schule ihren Schülern nebenbei anbot. Doch im Verlauf der Handlung konnte ich es nachvollziehen, warum sie sich von allem distanzierte.

Mitch Anderson verhielt sich für einen Chemielehrer sehr vertrauenswürdig, denn er bot ihr an, sich bei jedem Problem bei ihm zu melden. Er war nämlich da, als Jenna etwas schreckliches angetan wurde. Ich hatte anfangs sehr viele Bedenken bei Mr Andersen und seiner Hilfsbereitschaft. Wäre er ein Vertrauenslehrer, hätte ich es verstehen können, aber ein gewöhnlicher Lehrer weckt nicht so ein intensives Vertrauen in einer seiner Schülerinnen. Ich dachte mir, dass etwas an ihm nicht stimmte und das zeigte sich dann am Ende, ob ich richtig lag.http://d.gr-assets.com/books/1331339352l/12083233.jpg

Dennoch gab es eine Szene, die mich erschüttert hat, wo sie vor ihren Eltern stande und Mr Anderson darauf hoffte, dass sie ihren Eltern davon berichtete, aber sie hielt den Mund. Ich fand es schade, dass sie keinen Grund für ihr Handeln nannte. Jennas Eltern sind der Albtraum vieler Kinder: die Mutter ist Alkoholikerin und ihr Vater betrügt sie mit seinen Krankenschwestern. Darunter hat sie natürlich zu leiden. Dazu kommt noch, dass ihr Bruder, Matt, im Irakkrieg ist und beide sich nur mit Hilfe von E-mails verständigen können.

Obwohl der Schreibstil sehr flüssig war, fande ich die ersten 100 Seiten eher langatmig. Dass die Autorin nicht gleich auf den Punkt wollte, konnte ich mir schon denken und es ist ihr auch gelungen. Ich liebe es, wenn mich ein Punkt gleich packt. Aber der langsame Verlauf einer Handlung war mal etwas anderes und ich habe mich ohne Widerrede darauf eingelassen.
Die Idee, dass ein Polizist eines seiner Opfer ein Tonband in die Hand drückt, damit sie im Krankenhaus ihre Lebensgeschichte erzählt, war richtig gut. Jenna spricht nämlich nicht mit uns Leser, sondern widmet ihre Geschichte Bob, der nicht mit Worten an sie heran kam.
Das Ende gefiel mir am Besten, da konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Jetzt komme ich zum Cover: Es sieht genial aus. Schon vom Hinsehen bekommt man Atemprobleme, denn man versetzt sich sehr schnell in die Rolle des Mädchen. Man stellt sich diesen einen Moment vor, in dem der Kopf im Wasser ist und man wieder Luft bekommt. Dieses Cover gehört zu den besten in meinem Bücherregal und ich könnte es mir stundenlang ansehen.

Fazit
Bilder von Ilsa J. BickMit diesem Buch hat Ilsa J. Bick bewiesen, dass sie nicht nur über Zombies , sondern das Talent hat, einen Jugendroman, welches unter die Haut geht, schreiben kann. Es war ein unvergessliches Leseerlebnis, das mir beschert wurde und ich nur weiterempfehle.

Die Autorin
Ilsa J. Bick ist Kinder- und Jugendpsychiaterin und ehemalige Air-Force-Majorin, widmet sich mittlerweile aber ganz ihrem Autorinnendasein. Am liebsten schreibt sie Romane und Kurzgeschichten, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. 


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Vielen Dank an den Egmont INK-Verlag 
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar