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Sonntag, 27. August 2017

[Rezension] Wellington Saga -Versuchung



  • Originaltitel: High Season
  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 373410372X
  • ISBN-13: 978-3734103728
Klappentext:
 Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück ...

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ... 
[Klappentext/Grafik: randomhouse.de] 
Kritik:
Ich lese oft new-adult-Bücher, da ich mich mit den Protagonisten identifizieren kann. Doch dieses Mal wollte ich eine Saga wagen, in der Romance, Reichtum und Intrigen im Mittelpunkt stehen.

Jah, dank diesem Buch weiß ich nun alles über Pferde und Polospiele, da ich so viel wie in diesem Buch erfahren habe. Und ab und zu hatte ich das Gefühl es wäre ein Pferdeführer. Es ist offensichtlich, dass der Autor selbst Polospieler ist.

Zu Georgia, unserer Hauptprotagonistin, muss gesagt sein, dass sie mich stark an Anastasia Steele erinnerte: schüchtern, naiv und bodenständig. Ich hätte mir da eine starke Persönlichkeit gewünscht, die genau weiß was sie will, denn das würde sie interessanter machen. Auf diese Weise war sie nämlich leicht zu kriegen. Als Tierärztin habe ich sie mir viel reifer und selbstständiger vorgestellt. 

Dann kommt noch unser reicher und gutaussehender Darsteller. Alejandro leitet das Familienunternehmen und –wer hätte gedacht- hat eine Tochter. Neben der großen Verantwortung, die auf ihn haftet, hat er auch einen Schicksalsschlag, das Verarbeiten muss. Als er Georgia das erste Mal begegnet, ist er schon von ihrer Erscheinung angetan und sie verdreht ihm gleich den Kopf. Alejandro hat mir als Charakter sehr gefallen, denn er handelte nicht blindlinks, sondern wusste genau was er tat.

Der Schreibstil war flüssig, dennoch war vieles vorhersehbar. Die Geschichte ist definitiv was für Shades of Grey-Fans, denn nach dem Lesen sind mir viele Ähnlichkeiten aufgefallen. Ich rede hier nicht von Erotik, sondern die Art wie die Protagonisten miteinander harmonieren und der Verlauf der Handlung.

Fazit:
Auch wenn mich dieses Buch nicht begeistern konnte, werde ich anderen Büchern in diesem Stil eine Chance geben, denn die Mischung aus Erotik, Reichtum und Intrigen war etwas ganz anderes. Die Handlung ist in sich abgeschlossen. Aus dem Grund bin ich gespannt, ob die anderen Bände überzeugender sind. 

Autoren:
http://farm6.staticflickr.com/5325/6905754558_09b6e31dcc_o.jpg Ignacio »Nacho« Figueras gehört zu den bekanntesten Männern der Welt und ist das internationale Werbegesicht von Polo Ralph Lauren. Von CNN als »David Beckham des Reitsports« gefeiert, ist Figueras neben seiner Tätigkeit als Model Kapitän und Miteigentümer des preisgekrönten argentinischen Reitteams Black Watch. 2009 wurde er von den Lesern der Vanity Fair hinter Robert Pattinson und vor Brad Pitt zum zweitschönsten Mann der Welt gekürt. Mit seiner Frau Delfina und ihren vier Kindern lebt er abwechselnd in Kalifornien und Argentinien.

Jessica Whitman lebt und schreibt in Hudson Valley. 


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Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars

Montag, 5. Juni 2017

[Rezension] Driven -Tiefe Leidenschaft




  • Originaltitel: Slow Burn
  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. Dezember 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453420268
  • ISBN-13: 978-3453420267
  • Link zum Heyne Verlag [*KLICK*] und amazon [*klick*]
Klappentext:
Nach dem Tod ihrer Schwester will Haddie Montgomery nichts mehr von Beziehungen wissen. In den Armen von Beckett Daniels sucht sie eigentlich nur ein wenig Ablenkung von ihrer Trauer. Doch so sehr sie es auch versucht: Haddie kommt nicht von ihm los. Ist die Aussicht auf wahre Liebe das Risiko der Enttäuschung wert?
[Klappentext/ Grafik: randomhouse.de]

Kritik:
Die „Driven“-Reihe ist mir unbekannt, daher kann ich keine Vergleiche mit den anderen Bänden schließen. Aus dem Grund gehe ich ganz neutral an diese new-adult-Geschichte ran. Wie viele Bücher aus dem Genre kann man auch dieses Buch unabhängig von den anderen lesen, daher habe ich nicht viel verpasst.


http://images.gr-assets.com/books/1413950051l/21536209.jpgSo weit so gut. Haddie Montgomery lässt sich von niemandem unterkriegen, denn sie weiß, wie sie mit ihrer spitzen Zunge jeden zum Schweigen bringt. Beckett Daniels dagegen ist eher charmant und weiß, wann er sein gutes Aussehen einsetzen kann, um das zu bekommen was er will. Doch eines verbindet beide: ihre dunkle emotionale Vergangenheit, die sie soweit es geht verdrängen wollen.

Haddie möchte nach dem Tod ihrer Schwester ein neues Leben beginnen. Aus dem Grund würde sie sich niemals auf eine schnelle Nummer einlassen. Genau das weiß auch Beckett und versucht ihr Vertrauen zu gewinnen, denn wenn ihr bewusst ist, dass er auf einen One-Night-Stand aus ist, dann kann es gefährlich für ihn werden. Schließlich ist Haddie nicht wie jede andere Frau.

Da die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde, konnte ich die Gedanken der beiden Hauptprotagonisten gut verfolgen und ihre Entscheidungen nachvollziehen. Der Schreibstil war flüssig und an einigen Momenten nachdenklich. Die Autorin kam stets zum Punkt, ohne auszuschweifen.

Doch ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht, so dass ich dieses Buch zur Seite lege und es für mich unvergesslich bleibt. Die Geschichte ist schön für zwischendurch, aber nicht so emotionsgeladen wie ich es erwartet hatte. Dennoch ist es lesenswert

Fazit:

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91mgGIDWNcL._UX250_.jpgEine schöne lockerleichte Lektüre mit wunderbaren Protagonisten und emotionalen Handlung. 

Die Autorin:
K. Bromberg lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im südlichen Teil Kaliforniens. Wenn sie mal eine Auszeit von ihrem chaotischen Alltag braucht, ist sie auf dem Laufband anzutreffen oder verschlingt gerade ein kluges, freches Buch auf ihrem eReader. DRIVEN. Verführt ist der Auftakt ihrer hochgelobten DRIVEN-Trilogie.



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Vielen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars


Montag, 20. März 2017

[Rezension] Rock my World -Ein Typ zum Anbeißen

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: cbt (9. Mai 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 357031085X
  • ISBN-13: 978-3570310854
  • Link zum cbt-Verlag [*KLICK*] & amazon [*klick*]

 Klappentext:
 Widerwillig stellt Jasmin fest, dass James’ Sohn Drake nicht nur ein echter Großkotz ist, sondern auch ziemlich hot. Allerdings bleibt kaum Zeit, darüber nachzudenken, denn inzwischen hat ihr bester Freund Leon herausgefunden, wer hinter Jasmins Unfällen steckt. Prompt entgeht sie nur knapp einer Entführung! Aber so leicht lässt sich Jasmin nicht unterkriegen. Zusammen mit ihren Freunden plant sie beim Battle of the Bands den großen Coup – und gewinnt einen Preis ganz anderer Art …
[Klappentext/Grafik: randomhouse.de]

Kritik:
Der erste Teil schaffte bei mir leider nicht die 5 Herzchen, da es einige Kritikpunkte gab. Doch diesmal gibt es fast nichts auszusetzen. Die Handlung und die Protagonisten stimmten überein. Da man die Bücher nicht getrennt voneinander lesen sollte, war es hilfreich, dass die Autorin zum Anfang wichtige Ereignisse aus Band 1 noch kurz wiederholte und so alles beim Leser auffrischte.

Jasmin hat sich als unsere Hauptprotagonistin weit entwickelt, denn im ersten Band wirkte sie sehr jung und naiv, doch nun ist sie viel reifer und entschlossener geworden. Obwohl sie übertrieben stur ist, hinterließ sie bei mir weiterhin einen sympathischen Eindruck. Nach dem Streit mit Raoul empfindet die 17-jährige mehr für Drake, als sie es sich dachte. Die Frage ist nun, ob er auch etwas für sie empfindet, denn er ist kein Aufreißer. Ein halbes Herz abzug: warum ist Raoul so schnell in Vergessenheit geraten und von der Bildfläche verschwunden? Ich hätte gewusst, was nun mit ihm passiert ist. Viel erfährt man nicht.  Doch das ist Jasmin geringstes Problem, denn sie plagen Albträume, die für sie in der Realität eine Gefahr sind.

Drake war mein Lieblingscharakter, denn er war alles andere als ein Bad-Boy. Obwohl er attraktiv war, blieb er bodenständig und drängte sich nicht in den Vordergrund. Normalerweise kennt man aus den new-adult-Büchern diese Angeber, die eine Frau nach der anderen abschleppen. Drake dagegen trägt eher den Beschützerinstinkt in sich.

Während die Handlung im ersten Band eher oberflächlich beschrieben wurde, erzählt die Autorin die Beziehungen im zweiten Band tiefgründiger und leidenschaftlicher. Dennoch ist ihr lockerer und flüssiger Schreibstil (mit einem Hauch von Humor) weiterhin geblieben. Die Autorin schaffte es, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu unterhalten.

Fazit:
Christine ThomasDie Reihe wird wohl von Band zu Band besser. Ich bin gespannt, was mich im dritten Band so erwarten wird. Christine Thomas hat einwandfreie Arbeit geleistet.

Die Autorin:
Christine Thomas ist verrückt nach Latte Macchiato und American Football. Sie liebt Lakritz, lange Spaziergänge und das Meer.
Eine Sache gibt es allerdings, die sie noch mehr mag, und das sind Happy Endings. Da es im wahren Leben oft zu wenig davon gibt, schreibt sie ihre eigenen. Ihre Romane handeln von Freundschaft, Leidenschaft, Familie und der großen Liebe. Zusammen mit ihrem Schatz und einem albernen Goldfisch lebst sie abwechselnd in Köln und Frankreich.


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Vielen Dank an den cbt-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars



Montag, 6. Februar 2017

[Rezension] Das wilde Leben der Jessie Jefferson

  • Originaltitel:  I Knew You Were In Trouble
  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: HarperCollins
  • ISBN-10: 3959670680
  • ISBN-13: 978-3959670685 
  • Link zum Harper Collins -Verlag [*KLICK*] & amazon [*klick*]
Klappentext:
Kaum hat Jessie die Neuigkeit verdaut, dass Rockstar-Legende JohnnyJefferson ihr echter Dad ist, steht ihre Welt kopf! Ständig lauern ihr Papparazzi auf und sie kann keinen Schritt mehr ohne Bodyguard machen. Zum Glück steht der gut aussehende Tom ihr in diesem Chaos bei, und ihre Beziehung wird immer intensiver. Aber plötzlich taucht der heiße Gitarrist Jack, den Jessie bereits abgeschrieben hatte, wieder in ihrem Leben auf. Doch welchem der beiden Jungs ihr Herz gehört, ist nicht einzige schwierige Entscheidung, die sie treffen muss …
[Grafik/Klappentext: harpercollins.de] 


Kritik:
http://d28hgpri8am2if.cloudfront.net/book_images/onix/cvr9781471118807/i-knew-you-were-trouble-9781471118807_hr.jpgDer erste Band um Jessie Jefferson konnte mich damals nicht zu 100 % überzeugen, daher erhoffte ich mir eine grandiose Fortsetzung. Doch leider ergab sich keine Veränderung.  

Die Handlung verlief wieder einmal so vor sich hin, ohne dass etwas Sensationelles passierte. Es war dieses ständige Auf und Ab. Obwohl das Buch sehr interessant anfing, denn der Prolog klang sehr vielversprechend, so dass man einfach weiterlesen musste. Dennoch hat Paige Toon einen lockeren und flüssigen Schreibstil, der zugleich auch für ein Hollywood-Feeling sorgte. Ihre detaillierte Beschreibung von LA und dem Promi-Leben ließ mich hautnah dabei sein. Wer sich nicht mehr so genau an den ersten Band erinnern kann, hat nichts zu befürchten, denn Jessie greift immer wieder darauf zurück.
Was mich am Meisten aufregte war -wieder einmal- unsere Hauptprotagonistin Jessie. Sie hat sich einfach nicht weiter entwickelt. Anstatt reifer zu werden, ist sie weiterhin die 15jährige Zicke geblieben. Zu ihrem leiblichen Vater, Johnny Jefferson, ist sie das liebe Mädchen von Nebenan und wenn sie auf ihren Stiefvater, Stu, trifft, wird sie rotzfrech und lässt sich nichts sagen. Als Hauptprotagonistin hat sie keine Sympathiepunkte erhalten. Im Gegenteil: ich fand sie einfach nervig und respektlos.

In Jessies verrücktem Leben, als die unbekannte Tochter eines Rockstars, kommt auch noch ihr Gefühlschaos. Denn sie ist mit Tom zusammen und empfindet gleichzeitig was für Jack. Die Frage ist nur, für wen sich Jessie am Ende entscheidet. Dazu kommt noch die Entscheidung, ob sie ihr altes „normales“ Teenagerleben aufgeben und das Leben der Reichen und Schönen leben sollte.

Das Cover ist wunderschön, denn es passt genau zur Story. Diesmal finde ich sogar das deutsche um einiges schöner als das originale Cover.

Fazit:
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/614s8KEbxOL._SY200_.jpgAuch wenn mir Jessie als Hauptprotagonistin ganz und gar nicht gefallen hat, konnte mich dieses Buch unterhalten. Es passierte zwar nichts außergewöhnliches, doch durch den lockeren Schreibstil und einige aufregende Momente hat das Buch bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen. Bin auf den letzten Teil gespannt.

Die Autorin:
Paige Toon ist die Tochter eines Rennfahrers. Doch für ihre eigene Laufbahn schwebte ihr eher rasantes Schreiben als Fahren vor. Sie arbeitet als freie Journalistin – wenn sie nicht damit beschäftigt ist, einen weiteren internationalen Bestseller zu verfassen. Zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie in Cambridge.



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Vielen Dank an den Harper Collins-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars




Mittwoch, 29. Juni 2016

[Rezension] Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

  • Originaltitel: The accidental life of Jessie Jefferson 
  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (10. Juni 2016)
  • ISBN-10: 3959670230
  • ISBN-13: 978-3959670234
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Link zum Harper Collins -Verlag (*KLICK*) & amazon (*klick*)
Klappentext:
An Jessies 15. Geburtstag verunglückt ihre Mutter tödlich - ohne je verraten zu haben, wer ihr leiblicher Vater ist. Außer sich vor Trauer und Wut, entlockt Jessie ihrem Stiefvater das schockierende Geheimnis: Ihr Erzeuger ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der nichts von ihrer Existenz ahnt! Klar, dass Jessie ihren berühmten Dad unbedingt treffen will, doch der Besuch im sonnigen Kalifornien, wo Johnny mit seiner Familie lebt, verläuft zunächst holprig. Dank des heißen Nachwuchsmusikers Jack findet Jessie schließlich Gefallen an der Glitzerwelt von L.A. Aber kann sie in dieser Glamourwelt wirklich bestehen?
[Text&Grafik: harpercollins.de] 



Kritik:
http://d28hgpri8am2if.cloudfront.net/book_images/onix/cvr9781471145827/the-accidental-life-of-jessie-jefferson-9781471145827_lg.jpgSonne, Strand und kühle Getränke. Was fehlt einem da noch? Ah, genau. Eine schöne Sommerlektüre wie „Das verrückte Leben der Jessie Jefferson“, in der wir die 15-jährige Jessie nach L.A. begleiten. Natürlich ist Jessie nicht aus Spaß dort, denn sie lernt ihren leiblichen Vater kennen. Und es ist der weltberühmte Rockstar Johnny Jefferson. Doch was alles im Land der unbegrenzten Möglichkeiten passiert, ist aufregend, romantisch und humorvoll.

Durch den lockeren Schreibstil hatte ich einen leichten Einstieg in die Geschichte. Durch die kurzen Kapitel fliegen die Seiten einfach dahin. Ebenso hat mir die Erzählperspektive gefallen. Denn die Handlung wird aus Jessies Sicht und in der Gegenwart erzählt. So ist man mit im Geschehen dabei.

Negativer Kritikpunkt ist Jessie selbst. Ich habe noch nie so eine schreckliche Hauptprotagonistin erlebt. Als ich auf den ersten 30 Seiten war, dachte ich mir, dass ich mich irgendwann mit ihr anfreunden werde, doch sie wurde mir immer unsympathischer. Selbst bei ihrem leiblichen Vater fing sie ständig an zu nörgeln, obwohl sie den Luxus hatte, von dem sie träumt. Für eine 15jährige benahm sie sich wie eine verwöhnte Göre und machte das Leben ihres Stiefvaters, Stuart, zur Hölle. Klar, ihre Mutter ist verstorben, aber ich hatte den Eindruck, dass Jessie Stuart die Schuld an dem Tod gibt. Außerdem beleidigt sie nicht nur ihn, sondern ihre Lebensverhältnisse. Da habe ich mich gefragt, ob man in England als Lehrer so wenig verdient, dass sie gleich in einem schäbigen Haus wohnen. Auf den Tod der Mutter wurde kurz eingegangen, aber mehr hat man nicht erfahren. Doch die Trauer und die Einsamkeit, die Jessie umhüllte, wurden von der Autorin sehr gut rüber gebracht.

Johnny mochte ich sehr gerne, denn er versuchte sowohl Jessie vor der Öffentlichkeit zu schützen als auch gab er ihr Freiraum wie es nur ging. Es war schön zu erfahren, wie er und Jessies Mutter sich kennengelernt haben. Von Johnnys Frau Meg erfahren wir, dass er viele Fehler gemacht hat und auf dem Weg der Besserung ist. Nicht nur ihr zu Liebe, sondern auch für seine beiden Söhne Phoenix und Barney.
In diesem Buch lernen wir viele Schattenseiten des Lebens als Promi kennen. Denn sie können keine ruhigen Familienausflüge oder jegliches machen, ohne von Papparazzi abgelichtet zu werden.

Das Cover ist ein Hingucker, denn mit den Palmen und dem Sonnenuntergang sorgt das Cover für Lust auf  Sonne, Strand und Spaß.

Fazit:
Paige ToonEine Contemporary-Geschichte, über ein junges Mädchen und die Liebe zu ihrem leiblichen Vater. Leider zerstörte der Charakter der Hauptprotagonistin die gesamte Handlung. Die lockerleichte Lektüre ist perfekt für den Sommer.

Die Autorin:
 Paige Toon wurde 1975 geboren. Als Tochter eines Rennfahrers wuchs sie in Australien, England und Amerika auf. Sieben Jahre lang arbeitete sie als Redakteurin beim Magazin »Heat«. Paige Toon ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in London.




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