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Dienstag, 24. Februar 2015

Sag, dass du mich liebst

 
  • Originaltitel: Someone is watching
  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (29. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344231271X
  • ISBN-13: 978-3442312719
  • Kaufen bei amazon?
 Klappentext:
 Bailey Carpenter ist eine erfolgreiche Privatermittlerin in Miami, und sie ist es gewohnt, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Das ändert sich schlagartig, als sie eines Nachts von einem Unbekannten brutal überfallen wird und nur knapp dem Tod entkommt. Von da an quälen Bailey Panikattacken und Alpträume, sie ist besessen von dem Gedanken, verfolgt zu werden, und zieht sich völlig in sich zurück. Einzig ihrer Halbschwester Claire, die sich liebevoll um sie kümmert, vertraut sie sich zunehmend an. Und dann entdeckt sie eines Tages, dass ihr Nachbar im Hochhaus gegenüber sie beobachtet. Bailey ist außer sich vor Angst, denn er scheint ein makabres Spiel mit ihr zu treiben. Doch niemand will ihr Glauben schenken – selbst dann nicht, als sie sieht, wie dieser Mann in seiner Wohnung einen kaltblütigen Mord begeht ...
(Quelle: randomhouse.de/ Grafik: randomhouse.de)

Kritik: 
Es war wieder einmal Zeit für einen Joy-Fielding-Thriller, in dem sie mich in die tiefsten Abgründe der Psyche einiger Menschen entführt. Sie ist die Meisterin dieses Genres und konnte mich stets begeistern.
Joy Fielding hat mit diesem Buch wieder ihr Talent für die einwandfreie Beschreibung innerer Gefühle einer verletzten Frau bewiesen. Ihr Schreibstil war genau wie immer sehr realistisch, so dass man jede Trauer und jeden Schmerz nachempfinden konnte. Sogar ich traute vielen Männern nicht, die dieses Leid über die Bailey Carpenter gebracht haben.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sRMbFynmL._SY344_BO1,204,203,200_.jpgDoch leider gibt es einige negative Punkte, die ich ansprechen muss. Zum einen finde ich, dass die Autorin die emotionalen Punkte sehr gut zur Geltung brachte, aber die Protagonisten waren nicht sehr ausdrucksstark, wie ich es sonst kenne. Wenn man es mit „Träume süß, mein Mädchen“ vergleicht, in dem ich alles nachvollziehen konnte, weil der Hauptprotagonist so lebendig und furchteinflößend beschrieben wurde. Da fehlte das Einprägsame einfach. Hinzu kommt noch, dass mir die ersten 100 Seiten wie eine Ewigkeit vorkamen. Doch dann ging es bergauf. Sonst ist es so, dass Joy Fielding gleich mit der Tür ins Haus fällt und den Leser packt. Es gab auch Momente, in dem ich diesen Nervenkitzel sehr vermisste.


Neben diesen negativen Punkten ist aber zu betonen, dass der Inhalt der Handlung mal etwas anderes war, denn es war aus dem Leben gegriffen und der Wirklichkeit entsprechend. Sie hat ein Thema angesprochen, welches ich lange nicht in einem Buch erlebte. Es ist schweift von den anderen Büchern ab, die ich so von ihr gelesen habe. 
 
Das, was der jungen Bailey zugestoßen war, konnte ich verstehen. Wenn man bedenkt, dass dieser Mann mit nur einer grausamen Tat nicht nur die Persönlichkeit von Bailey, sondern auch ihr gesamtes Leben veränderte. Sie ist nicht mehr die, die sie einmal war. Früher war sie eine angesehene Privatdetektivin und heute eine verängstigte Frau, die niemandem mehr traut und sich ständig versteckt. Zum Glück hat sie ihre Halbschwester Claire an ihrer Seite, denn durch ihre Panikattacken ist sie eine Gefahr für sich. Ich mochte Bailey sehr und sie tat mir auch sehr Leid, denn das, was ihr zugestoßen ist, wünsche ich niemandem!


Fazit:
Joy Fielding bewies zwar nicht mit diesem Buch ihr wahres Talent, dennoch begeisterte sie mich mal mit einem ganz anderem Thema, in das ich mich hineinversetzen und mit der Protagonistin und ihrer Angst mitfühlen konnte. 

Die Autorin:
Joy Fielding Joy Fielding wurde am 18. März 1945 in Kanada geboren. Unbestritten gehört Joy Fielding zu den absoluten Spitzenautorinnen für Spannungsliteratur. Sie macht beruflich einige Umwege, bevor sie mit ihrer eigentlichen Passion, dem Schreiben, Erfolg hat. Schon als Achtjährige beginnt sie, als Zwölfjährige fließt das erste Blut aus ihrer Feder - bei einem Drehbuch über Muttermord. Nach dem Literaturstudium strebt sie aber zunächst danach, Hollywood zu erobern: als Schauspielerin. Der Sprung nach Hollywood gelingt ihr nicht, dafür aber der in die internationalen Bestsellerlisten. Bis heute verkauften sich ihre Romane allein im deutschsprachigen Raum über 13 Millionen Mal. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.



 https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.png,5

Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar
 
 

Freitag, 20. Februar 2015

Red Rising



  • Originaltitel: Red Rising
  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (27. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453269578
  • ISBN-13: 978-3453269576
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
 Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden …
(Klappentext: randomhouse.de/ Grafik: randomhouse.de)

Kritik: 
Während ich den Klappentext las, wusste ich genau, dass ich mich auf spektakuläres Abenteuer einlassen würde. Dieses Buch weckte auf Anhieb mein Interesse und ich wollte es lesen.


Wir Leben auf einem Planeten, der diesmal nicht die Erde ist, sondern der Mars. Zum Einen gibt es die Roten, das Arbeitervolk in den Mienen, und zum Anderen die Goldenen, die für die Führung sorgen. Damit Ordnung herrscht, müssen sich die Menschen sich an Regeln halten, und eine davon ist, dass sie zu einer Klasse gehören und nicht aussteigen können. Und genau diese Ungerechtigkeiten passt dem Hauptprotagonisten Darrow nicht.


http://d.gr-assets.com/books/1369153188l/15839976.jpgDarrow merkt man als Charakter die Veränderungen seines Ichs stark an. Anfangs geht er seiner Arbeit nach und beschwert sich nicht, aber dann sieht er der Ungerechtigkeit ins Auge und möchte sich gegen diese wehren. Viele wissen nämlich nicht, dass die Goldenen in Luxus leben und sie unten in ihrem Elend arbeiten müssen. Ebenso besteht ihr Leben aus einer reinsten Lüge. Als Anführer von Rebellen hat Darrow nun ein Ziel: sich mit aller Kraft gegen das Regime zu setzten.


Der Autor hat ein eine Geschichte erschaffen, die ich zuvor nicht gelesen habe. Noch nie habe ich so viel Blut und Gewalt in einer Dystopie erlebt. Mich überraschten die vielen brutalen Szenen, die ungewöhnlich sind für ein Jugendbuch. Doch dies brachte die Erniedrigungen, denen die Roten ausgesetzt waren, besonders zur Geltung und auch auf den Punkt. Ebenso war die Grundidee einfach mal etwas anderes und genau das faszinierte mich. Das Ende ging heftig und energisch her, was dafür sorgte, dass man es in einem Rutsch durch hatte.


Durch den einwandfreien Schreibstil des Autors sah man die vehemente Unterdrückung des Volkes, den Mut zur Rebellion und Darrows furchtlosen Durchsetzungswillen/Durchsetzungskraft lebendig vor Augen.


Das Cover sagt nicht viel über das Buch aus. Es erinnert mich eher so an ein Buch, in dem ein Held die Welt retten muss. Hätte ich den Klappentext zuvor nicht gelesen, würde ich niemals auf diese Art von Buch kommen.


Fazit:
http://www.redrisingbook.com/images/Pierce-Brown-Joan-Allen-Photo.jpgMit Pierce Browns Buch habe ich mal eine Dystopie anders erleben dürfen: viel düsterer, blutiger, grauenvoller und sehr traurig. Dazu mit viel Spannung und Nervenkitzel. Sehr empfehlenswert!

 Der Autor:
Nach dem Collegeabschluss hätte Pierce Brown eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen. Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe fehlte, versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Sein Debütroman Red Rising wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.


 https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.png

Vielen Dank an den Heyne fliegt-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar



Montag, 26. Januar 2015

Filmkritik: "Erbarmen" und "Schändung"

http://de.web.img3.acsta.net/pictures/210/613/21061312_20131127121609787.jpg       http://www.moviemaze.de/filme/6372/poster_lg01.jpg

„Erbarmen“ und „Schändung“ sind die beiden Thriller-Verfilmungen von Jussi-Adler Olsens Meisterwerke.
Da ich lange Zeit gar nicht auf dem Thriller-Trip war, habe ich die Bücher nicht gelesen. Aber die Filme haben mich dennoch sehr angesprochen.

Während bei „Erbarmen“ die Suche nach einer Politikerin statt fand, die angeblichlich Sebstmord begangen haben soll und es der Anfang der Zusammenarbeit von Carl und seinem Partner Assad war, drehte sich der Fall in „Schändung“ eher um den Mord an ein Geschwisterpaar. Aber es geht viel mehr darum, wie es dazu kam. Die Geschwister spielen da eher eine Nebenrolle. Viel mehr geht es um die junge Kimmie, die vor ihrer Jugendliebe auf der Flucht ist.

Beide Fälle sind ganz unterschiedlich, aber ich kann nicht sagen, welcher Teil mir mehr gefallen sollte. Es war einfach spannend und packend. Obwohl man als Zuschauer Carl für seine grobe Art hassen sollte, mochte ich ihn gern. Aber natürlich ist Assad mein Liebling, denn er ist die bessere und vernünftige Hälfte von Carl. Beide Charaktere sind so ausdrucksstark und gut gewählt worden.

Ich kann die Filme nur weiter empfehlen!! 

Trailer zu Erbarmen

Erscheinungsdatum: 3. Oktober 2013 (Dänemark)
Regisseur: Mikkel Nørgaard
Länge: 100 Minuten 
Story: Jussi Adler-Olsen
FSK: 16
Trailer zu Schändung

Erscheinungsdatum: 15. Januar 2015 (Dänemark)
Regisseur: Mikkel Nørgaard
Länge: 120 Minuten 
Story: Jussi Adler-Olsen
FSK: 16 



 https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.png


Freitag, 23. Januar 2015

Totentöchter -Die dritte Generation

 
  • Originaltitel:  The Chemical Garden Trilogy - Wither
  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: cbt (19. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161285
  • ISBN-13: 978-3570161289
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
 Sie sind jung und schön, doch dem Tod geweiht
Rhine ist sechzehn Jahre alt – und wird in vier Jahren sterben. Ein missratenes Genexperiment hat katastrophale Folgen für die Menschheit: Frauen leben nur bis zum zwanzigsten, Männer bis zum fünfundzwanzigsten Lebensjahr. In dieser Welt ist nicht ungewöhnlich, was Rhine passiert: Sie wird entführt und mit dem reichen »Hauswalter« Linden in eine polygame Ehe gezwungen, um möglichst schnell Nachkommen zu zeugen. Rhine präsentiert sich eine glitzernde Welt voller Luxus und Reichtum – eine Welt ohne Freiheit. Gemeinsam mit dem Diener Gabriel plant Rhine ihre Flucht, bevor es zu spät ist…

Kritik:
Als ich das wunderschöne Cover sah, mit dem spannenden Klappentext dazu, war es klar, dass ich „Totentöchter -die dritte Generation“ unbedingt lesen muss. Zuvor habe ich nicht viel von dem Buch gehört, darum bin ich ohne Erwartungen an die Geschichte ran gegangen.

Die ersten 100 Seiten haben mir sehr gut gefallen, denn die Autorin hat das Buch gleich spannend angefangen, danach hat sich die Spannung aber gelegt. Ein kleiner Schicksalsschlag und die Schwangerschaft von Cecily haben bis auf Seite 360 dem Leser Stoff gegeben. Ansonsten lief es sehr monoton ab. Das Ende verlief dann, wie am Anfang, sehr packend ab.
Der Schreibstil war flüssig und ich konnte so das Buch in einem Rutsch lesen. Es war interessant zu erfahren, wie sehr die Frauen ihre 20 Jahre und die Männer ihre 25 Jahre zu schätzen wussten. Natürlich waren die Verhältnisse, in denen das gewöhnliche Volk lebte, und der Wunsch nach Freiheit einfach nur schrecklich. Mädchen werden entführt und in goldene Käfige gesteckt, damit die Säuglinge gebären. Wir tauchen in eine Welt, in der so gut wie alles aus Chemikalien besteht. Das hat die Autorin sehr gut und vorstellbar beschrieben. Ich hatte alles so real vor Augen gehabt.

Mit den 16 Jahren und den ungewöhnlichen Augenfarben ist Rhine etwas besonderes. Sie konnte gleich das Herz von Linden erobern.
Lauren  DeStefano - Land ohne Lilien - GeraubtRhine ist eine Person, die für mich nicht ganz ernst zu nehmen war. Ich konnte es verstehen, dass sie ihren Zwillingsbruder zurückgelassen hat und unbedingt fliehen möchte, aber sie hat keine Pläne geschmiedet, sondern ständig geschlafen und sich selbst bemitleidet. Anfangs habe ich sie für sehr stark und schlau gehalten, da sie auf die Idee kam, Lindens Vertrauen zu gewinnen, um so abzuhauen. Aber als sie dieses bekam, hat sie die Partys und seine Aufmerksamkeit genossen.
Ich habe die Gefühlsschwankungen von Rhine nicht nachvollziehen können, denn kaum war sie mit Linden lange zusammen, empfand sie etwas für ihn und küsst ihn sogar leidenschaftlich. Aber sobald sie Gabriel wieder sah, war Linden plötzlich vergessen und sie schmeißt sich dem um den Hals und will mit ihm fliehen. In der Hinsicht war sie nicht mehr sympathisch, sondern egoistisch.

Cecily ist ein Mädchen, dass ohne Eltern aufgewachsen ist und daher in Vaughn eine Vaterfigur und in Linden jemanden sieht, der sie liebt. Mit ihren 13 Jahren wollte sie die Aufmerksamkeit, nahm alles viel persönlicher und sie tat mir oftmals sehr Leid. Daher fand ich die ständigen gemeinen Äußerungen von Rhine nicht passend. Als sie sogar ihren Sohn Bowen bekam, wurde ihr dann keine Aufmerksamkeit geschenkt, sondern nur Rhine.

Jenna, 18 Jahre, war meine Lieblingsprotagonistin, denn sie hat viel durchgemacht und ihren Hass gegenüber Linden und Vaughn war ihr im Vergleich zu Rhine anzumerken. Während Rhine aus irgendeinem Grund auch immer eifersüchtig war, wenn eine Frau Linden berührte, war es Jenna egal, denn sie hat ihr 2 letzten Jahre einfach so hingenommen. Sie wusste von Rhines Fluchtplänen und unterstützte sie dabei. Als Älteste verschwand sie gern in die Welt der Liebesromane.

Linden, 21 Jahre, hatte keine Ahnung, was sich hinter der schönen Fassade seines Lebens wirklich abspielte. Er denkt stets immer, er sei frei, doch sein Vater Vaughn hält ihn wie die Mädchen ebenfalls gefangen. Er ist eine sehr sensible Persönlichkeit, die seine Frauen glücklich machen möchte. Linden hatte eine schwierige Vergangenheit hinter sich, die ihm das Leben gekostet hätte. Ich habe keinen Hass ihm gegenüber empfunden, denn er ist ahnungslos gewesen. 

Über Gabriel erfährt man als Leser gar nicht viel. Abgesehen von seinen blauen Augen und -nach Rhines geschätzten- 16 Jahren konnte ich mir kein Bild von ihm machen. Daher fand ich es schon komisch, wie schnell sie sich in ihn verlieben konnte. 

Wie ich schon erwähnt habe, gefällt mir das Cover sehr gut. Ich finde es super, dass der Verlag das Originalcover übernommen hat. Doch leider sind aus irgendeinem Grund die Auflagen geändert worden. Es gibt nicht die Fortsetzungen mit dem Originalcover, sondern der Verlag hat den ersten Band und die Fortsetzungen als Taschenbuch herausgebracht. Das merkwürdige ist, dass das Mädchen rote Haare hat. Nicht Rhine, sondern Cicely hat rote Haare. Ebenso hat sehr der Titel vom Buch geändert. Es heißt nun: „Das Land ohne Lilien“.


Fazit:
http://freshfiction.com/images/authors/25605.jpegEin Buch, dass mich ab der ersten Seite in seinen Bann gerissen hat, dann aber lange Zeit langatmig wurde. Obwohl die Hauptprotagonist unsympathisch war, gewann die Idee für die Handlung und der Schreibstil die Oberhand. Darum bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, dass diese mir gefallen wird!

Die Autorin:
 Lauren DeStefano wurde in New Haven, Connecticut geboren. Sie absolvierte ihren Bachelor-Abschluss am Albertus Magnus College im Fach Kreatives Schreiben. Land ohne Lilien - Geraubt ist der Auftakt ihrer hocherfolgreichen Jugendbuchtrilogie, die zum New-York-Times-Bestseller wurde. 


 https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.png, 5

 

Samstag, 17. Januar 2015

Ein Akt der Gewalt

 
  • Originaltitel: Acts of Violence
  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (13. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453676327
  • ISBN-13: 978-3453676329
  • Kaufen bei amazon?
 Klappentext:
 Brutal, schockierend, berührend – ein literarisches Meisterwerk

Es ist vier Uhr früh, als sich Katrina Marino auf den Heimweg macht. Die Straßen sind menschenleer, trotzdem hat Katrina das Gefühl, beobachtet zu werden. Als sie sich wenig später ihrer Haustür nähert, nimmt sie aus dem Augenwinkel eine Gestalt wahr. Noch bevor sie reagieren kann, ist der Angreifer über ihr und sticht mit einem Messer auf sie ein. Katrina fängt an zu schreien. Katrinas Nachbarn hören ihre Schreie. Alle schauen aus ihren Fenstern, doch wer unternimmt etwas?
(Bild: randomhouse.de)

Kritik:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/51NNmBZhJZL._SY344_BO1,204,203,200_.jpgAls ich das Buch im Laden gesehen hatte, lockte mich schon allein das Cover mit dem fettgedruckten Titel an. Der Klappentext war dann der Grund warum ich es gekauft habe, denn zum Einen geht es um eine Frau die erstochen wird und die Bewohner nur aus den Fernstern schauen, zum Anderen wurde das Buch mit dem „Debut Dagger Award“ ausgezeichnet.

Nach den ersten 50 Seiten erinnerte mich die Handlung ein wenig an den Film „11:14“, bei dem zum selben Zeitpunkt unterschiedliche Geschehnisse passieren. Das Buch wird aus Kats, Franks, Davids, Dianes, Christophers, Alans, Peters und Patricks Sicht nacheinander erzählt. Auf die genauen Probleme der einzelnen Charaktere werde ich aber nicht eingehen.

Es fällt mir sehr schwer, dieses Buch zu bewerten, denn die Grundidee und die Momente einiger Personen haben mir sehr gut gefallen. Andererseits habe ich nicht verstanden, was die Angelegenheiten der anderen Personen mit dem Inhalt zu tun haben.
Ein Beispiel dafür wäre der Partnertausch zwischen Peter und Ron. Was hatte es bitte mit Kat, die auf dem Hof gelitten hat, zu tun?
Kat wurde nur kurz beachtet und schon außer Acht gelassen. Dafür, dass es eine kurze Story ist, kam es mir dennoch wie Ewigkeiten vor. Ich habe eigentlich nur noch wissen wollen, wie das Buch ausgeht.

Natürlich fand ich schlimm, was einige Charaktere durchmachen und was für eine Vergangenheit sie hatten. Es gab auch Momente, in denen ich mich einfach nur über einige ärgern konnte. Da wäre Alan, der als Polizist seine Marke für illegale Geschäfte und das beschuldigen von Unschuldigen ausnutzt.

Wenn man sich das Cover zum ersten Mal ansieht, kann man sich nicht vorstellen, was es sein soll. Aber beim genaueren Hinsehen und mit Hilfe des Klappentextes erkennt man die Blockhäuser: Es ist nämlich die Perspektive, aus der Kat verletzt auf die Bewohner aufschaut. Das Cover ist gut gelungen und passt auch zum Inhalt.

Fazit:
http://www.mysterytribune.com/wp-content/uploads/2011/12/Ryan-david-jahn-interview.pngEin Buch mit einigen anstrengenden Protagonisten, aber viel Gewalt, Sex und Rassismus. Das Ende hat mich sehr überrascht und mitgenommen.Es war ein gutes Buch, aber konnte mich leider nicht vom Hocker reißen.
 
Der Autor:
Ryan David Jahn wuchs in Arizona, Texas und Kalifornien auf. Mit sechzehn Jahren verließ er die Schule, um in einem Plattenladen zu arbeiten. Seit 2004 schreibt er als Drehbuchautor für Film und Fernsehen. Für seinen ersten Roman Ein Akt der Gewalt wurde er mit dem renommierten Debut Dagger Award ausgezeichnet.


 https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.png


Samstag, 2. Juni 2012

Film: The Hills have Eyes -Hügel der blutigen Augen



Eine Abkürzung führte durch die Hölle

  • Regie: Alexandre Aja
  • Drehbuch: Wes Craven und Alexandre Aja
  • Produktion: Peter Locke und Wes Craven
  • Besetzung: 
    • Aaron Stanford: Doug Bukowski
    • Kathleen Quinlan: Ethel Carter
    • Vinessa Shaw: Lynn Bukowski
    • Emilie de Ravin: Brenda Carter
    • Dan Byrd: Bobby Carter
    • Robert Joy: Lizard

Inhalt:
Gemeinsam wollen die Familie Carter einen Ausflug durch New Mexico nach San Diego machen. Als sie in der Wüste von New Mexico an einer Tankstelle anhalten, empfiehlt ihnen der Tankwart eine Abkürzung an, die ihnen 2 Stunden einspart. Begeistert über das Angebot, nutzen sie die Abkürzung. Doch dabei weiß die Familie nicht, dass dort für sie das Leben schon endet...

Kritik:
Als ich die Inhaltsangabe zu dem Film las, wusste ich gleich, dass ich ihn schauen musste. 
In den 1950ern wurde in dieser Gegend ein Atomtest durchgeführt, bei dem die Strahlung zu Mutationen geführt hat. In dem Filmstreifen rächen sich die Mutanten, ehemalige Minenarbeiter, an die Menschen. Jeder Test hat Einfluss auf die genetische Struktur des Menschen. Die Mutanten kennen keine Gnade und töten jeden, der ihnen in die Quere kommt. 
Für mich machte der Film mit dem Hintergrund für die Folgen eines Tests zu etwas ganz Besonderem. Es war einfach kein Horror-Kitsch, sondern wiedergab einfach die Realität. Es ging den Menschen, die unter dem Test litten, nur um Rache. Doch man muss bedenken, dass  Zivilisten nichts damit zu tun hatten. Die US-Regierung muss dafür die Schuld tragen.
Der französische Regisseur Alexandre Aja hat mit seinem Remake zeigt er, wie die Menschen mit einer Mutation heute aussehen könnten, denn alles wird heute geheim gehalten. 

Ich muss aber sagen, dass der Film sehr ekelhaft und nicht für jedermanns Magen ist. Also lieber vorher den Trailer schauen, bevor man ihn schaut.

Fazit:
Es ist ein sehr trauriger Film, bei dem man sowohl die Mutanten als auch die unschuldigen Menschen versteht. 


Trailer

    


Donnerstag, 2. Februar 2012

Trick´r Trick




Inhalt:
Der Abend an Halloween wird in fünf für sich endende Handlungen eingeteilt. Am Anfang kommen Emma und ihr Freund Henry nach Hause. Als Henry ins Haus geht und Emma den Halloween-Schmuck vom Garten wegräumt, wird sie von jemandem attackiert.

Ein Direktor kommt nach Hause und sieht einen Jungen  auf seiner Veranda, den er mit einem Schokoladenriegel vergiftet. Er verschleppt ihn anschließend in sein Haus.

Fünf Kinder ziehen von Haus zu Haus und sammeln Kürbisse  ein, die sie an einen Ort bringen, an dem damals ein Massaker stattfand. Bei dem Massaker kamen behinderte Schüler die Hand des Busfahrers ums Leben. 
Die Kinder teilen sich in Gruppen ein, um ihre Kürbisse hinzustellen. Ein Mädchen, die normalerweise nicht beachtet wird, wird von den anderen zu Tode erschreckt, denn sie haben sich als die toten Schüler verkleidet.
Doch als die Schüler auftauchen, haut das Mädchen ab und überlässt den anderen  ihrem Schicksal.

Laurie ist ein sehr schüchternes Mädchen. Während ihre Schwester und ihre Freundin schon lange nicht mehr Jungfrau sind, glaubt sie, an diesem Abend auf den Richtigen zu stoßen. 
So zieht sie allein durch die Stadt. Und gibt es auf, um zu den anderen in den Wald zu gehen, wo sie feiern.
Auf einmal taucht ein maskierter Mann auf, um sie zu beißen. Doch stattdessen findet er sich zwischen den anderen Mädels, die gar nicht harmlos sind, wie sie von Außen scheinen. 

Neben dem Direktor wohnt der mürrische Mr. Kreeg mit seinem Hund, der Halloween hasst. Aber beide sind nicht allein. Denn Sam taucht auf. Es kommt zu einem Kampf zwischen den beiden, bis Kreeg ihm die Maske von Gesicht reißt und jemandem mit kürbisähnlichem Gesicht vor sich sieht. 
Sam geht dann. Und Kreeg hat sich verändert. 

Kritik:
Ich habe mich so riesig auf diesen Film gefreut und wurde leider enttäuscht. Ich fand in dem Film einfach keinen Sinn. Dabei hat es doch so schön angefangen. Vor allem das "Schulbus-Massaker" war so traurig, doch dann wurde es grottenschlecht. 
Einige Schauspieler waren so langweilig und untalentiert, dass ich mich nur ärgern konnte. Außer Sam waren alle eine NIETE. 
Ich kann es einfach nicht verstehen, wie dieser Film zwei Auszeichnungen bekommen konnte. 

Fazit:
Kein Film den ich weiter empfehlen würde. Schaut Euch lieber andere Halloween-Filme an, aber bitte nicht DIESEN!

  





Samstag, 5. November 2011

Der falsche Freund



Originaltitel: Secret Smile
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Bertelsmann

Inhalt:

Miranda Cotton hatte eine kurze Affäre, doch diese entwickelte sich zum Albtraum, als sie sich von Brandon trennte. Brandon Block terrorisiert sie und verbündet sich dann anschließend mit ihren Freunden und ihrer Familie. Sie findet einfach keine Ruhe. Als eine Tragödie in der Familie passiert, nimmt Miranda den Mut selbst in die Hand, und wehrt sich mit allen Mitteln gegen das, was sie zuvor über sich ergehen ließ. Sie spioniert Brandon nach und findet immer mehr über ihn und seine Vergangenheit raus. Was sie herausbekommt ist schlimmer als sie sich je gedacht hatte. Niemand glaubt Miranda. Nicht einmal die Polizei, denn sie für verrückt. Brandon kontrolliert sie und ihr ganzes Leben, doch Miranda lässt es nicht zu und gibt nicht auf, da sogar ihre Familie sich von ihr abwendet. Sie glaubt, dass alles kein Ende haben wird. Doch sie findet vielleicht einen Ausweg…

Kritik: 

Der Psychothriller lässt einen Tag und Nacht nicht los. Für mich verkörpert Miranda eine starke Persönlichkeit. Sie gibt bis zum bitteren Ende nicht auf, obwohl sie weiß, dass sie alles verloren hat, was ihr je bedeutete.Das ist mein erster Nicci French Roman gewesen und ist bis heute nicht mein Letzter. Ich liebe diesen flüssigen Schreibstil und die Art, wie sie uns Leser, ohne Blut oder körperliche Gewalt zu nennen, trotzdem die Macht eines Menschen über die eines anderen zu spüren geben.

Das Lächeln von Brandon war die Gewalt, die er ihr zugefügte. Ich konnte mich sehr gut in die Lage und Haut von Miranda versetzen. Und genau das ist auch der Grund, warum das Buch einzigartig ist…Brandon, ein gutaussehender Mann mit rabenschwarzen Haar und dem bezauberndem Lächeln auf den Lippen, ist nicht die Person, für die er sich von Außen ausgibt. Sondern ein Stalker, der alles tut, um das zu bekommen was er will. Er würde es sich sogar mit Gewalt holen. Ich finde den Originaltitel „Secret Smile“ passend zum Buch, denn dieses geheime Lächeln spielt eine große Rolle … 

Fazit:

Ein sehr spannendes Buch, um eine Frau die die Wahrheit ans Licht bringen möchte. Von der ersten bis zur letzten Seite packt dieses Buch den Leser.




Die Autoren:

»Nicci French ist Journalistin und lebt in London«. Reingefallen, möchte man dann den Rezensenten und Buchhändlern zurufen. Denn »Nicci French« ist das Pseudonym der beiden Londoner Journalisten Nicci Gerrard und Sean French.Nicci Gerrard wurde 1958 in Worcestershire/Shropshire geboren, studierte Englische Literatur in Oxford und lehrte dieses Fach später in Los Angeles.Ihr Partner Sean French ist ein Jahr jünger und wurde in Bristol geboren. Er studierte ebenfalls Englische Literatur in Oxford uns gewann dort bereits einen Preis des Vogue Magazins für Nachwuchsauthoren.Nicci Gerrard und Sean French lernten sich während ihrer gemeinsamen journalistischen Tätigkeit für das »New Statesman« Magazin kennen.