
- Originaltitel: Acts of Violence
- Taschenbuch: 288 Seiten
- Verlag: Heyne Verlag (13. August 2012)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3453676327
- ISBN-13: 978-3453676329
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Klappentext:
Brutal, schockierend, berührend – ein literarisches Meisterwerk
Es ist vier Uhr früh, als sich Katrina Marino auf den Heimweg macht. Die Straßen sind menschenleer, trotzdem hat Katrina das Gefühl, beobachtet zu werden. Als sie sich wenig später ihrer Haustür nähert, nimmt sie aus dem Augenwinkel eine Gestalt wahr. Noch bevor sie reagieren kann, ist der Angreifer über ihr und sticht mit einem Messer auf sie ein. Katrina fängt an zu schreien. Katrinas Nachbarn hören ihre Schreie. Alle schauen aus ihren Fenstern, doch wer unternimmt etwas?
Es ist vier Uhr früh, als sich Katrina Marino auf den Heimweg macht. Die Straßen sind menschenleer, trotzdem hat Katrina das Gefühl, beobachtet zu werden. Als sie sich wenig später ihrer Haustür nähert, nimmt sie aus dem Augenwinkel eine Gestalt wahr. Noch bevor sie reagieren kann, ist der Angreifer über ihr und sticht mit einem Messer auf sie ein. Katrina fängt an zu schreien. Katrinas Nachbarn hören ihre Schreie. Alle schauen aus ihren Fenstern, doch wer unternimmt etwas?
(Bild: randomhouse.de)
Kritik:
Nach den ersten
50 Seiten erinnerte mich die Handlung ein wenig an den Film „11:14“,
bei dem zum selben Zeitpunkt unterschiedliche Geschehnisse passieren.
Das Buch wird aus Kats, Franks, Davids, Dianes, Christophers, Alans,
Peters und Patricks Sicht nacheinander erzählt. Auf die genauen
Probleme der einzelnen Charaktere werde ich aber nicht eingehen.
Es fällt mir
sehr schwer, dieses Buch zu bewerten, denn die Grundidee und die
Momente einiger Personen haben mir sehr gut gefallen. Andererseits
habe ich nicht verstanden, was die Angelegenheiten der anderen
Personen mit dem Inhalt zu tun haben.
Ein Beispiel
dafür wäre der Partnertausch zwischen Peter und Ron. Was hatte es
bitte mit Kat, die auf dem Hof gelitten hat, zu tun?
Kat wurde nur
kurz beachtet und schon außer Acht gelassen. Dafür, dass es eine
kurze Story ist, kam es mir dennoch wie Ewigkeiten vor. Ich habe
eigentlich nur noch wissen wollen, wie das Buch ausgeht.
Natürlich fand
ich schlimm, was einige Charaktere durchmachen und was für eine
Vergangenheit sie hatten. Es gab auch Momente, in denen ich mich
einfach nur über einige ärgern konnte. Da wäre Alan, der als
Polizist seine Marke für illegale Geschäfte und das beschuldigen
von Unschuldigen ausnutzt.
Wenn man sich das
Cover zum ersten Mal ansieht, kann man sich nicht vorstellen, was es
sein soll. Aber beim genaueren Hinsehen und mit Hilfe des
Klappentextes erkennt man die Blockhäuser: Es ist nämlich die
Perspektive, aus der Kat verletzt auf die Bewohner aufschaut. Das
Cover ist gut gelungen und passt auch zum Inhalt.
Fazit:
Ryan David Jahn wuchs in Arizona, Texas und Kalifornien auf. Mit sechzehn Jahren verließ er die Schule, um in einem Plattenladen zu arbeiten. Seit 2004 schreibt er als Drehbuchautor für Film und Fernsehen. Für seinen ersten Roman Ein Akt der Gewalt wurde er mit dem renommierten Debut Dagger Award ausgezeichnet.


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