Posts mit dem Label Jugendthriller werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jugendthriller werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 12. April 2016

[Rezension] Spiel des Lebens



 http://egmont-ink.de/wp-content/uploads/2014/08/spiel-des-lebens.jpg

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Egmont INK (13. September 2012)
  • ISBN-10: 3863960483
  • ISBN-13: 978-3863960483
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Link zu Egmont Ink (*KLICK*) und amazon (*klick*)

Klappentext:
Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt?
[Grafik/Text: Egmont-ink.de]

Kritik:
„Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod.“

Diese Worte hatten gereicht und ich musste dieses Buch unbedingt lesen! Der Autor versprach dem Leser ein nervenzerreißendes Psychoabenteuer, welches einen packte und nicht mehr losließ.

Das Buch fing gleich interessant an, denn man fragt sich ständig, was hatten der kleine entführte Junge und Emily gemeinsam. Bei mir häuften sich im Laufe der Handlung immer mehr Fragen an, die dann zum Glück beantwortet wurden.

Emily tat mir so leid, denn das was ihr angetan wurde, will man nicht erleben. Die Rätsel, die sie durch ganz London hetzen ließ, waren psychopathisch. Emily versuchte bei jedem Spielchen einfach die Nerven nicht zu verlieren und die Kontrolle zu bewahren. Auch wenn es sie oft Kraft kostete, stellte sie für mich eine starke Persönlichkeit dar. 

Julia, Emilys beste Freundin, hat mich dermaßen genervt, denn wie blind muss ein Mensch sein, wenn es dieses übermüdete und ängstliche Mädchen nicht sieht. Vor allem sollen sie beste Freundinnen sein! Als sie es dann mit der Angst zu tun hatte, ließ sie ihre Freundin einfach mit dem Psychopathen allein. Das ist doch keine Freundin. 

Ryan, mit dem Emily gerade vor einer Woche Bekanntschaft gemacht wurde, versteht sie viel besser als ihre eigene beste Freundin. Mit seiner Hilfe versucht Emily mehr über das krankhafte Spiel herauszufinden.

Der Schreibstil beschrieb jeden Moment so real, dass ich das Gefühl hatte, ich wäre mitten im Geschehen. Ständig gab es überraschende Wendungen, die mich begeisterten. Ebenso spielte der Autor gerne mit dem Leser, denn er gab dem Leser eine kleine Schnaufpause bis dann wieder zu einem kranken Spiel kam. Bis zur letzten Seite hat der Autor mich packen können. Das Buch endete für mich offen, so dass ich den zweiten Band unbedingt lesen muss!

Das Cover passt sehr gut zu dem Buch, denn in den ersten paar Seiten fragte ich mich, was dieser U-Bahn-Tunnel zu bedeuten hat und ob der überhaupt eine Rolle spielt, doch ich war froh, dass es doch im Buch ein wichtiger Punkt war.

Ein Minuspunkt wäre der Grund, warum der Spieler Emily terrorisierte. Ich hatte mir den Grund nachvollziehbar vorgestellt. Klar, es gab eine traurige Vergangen, die ihn und Emily verband, doch ich hätte mir einen sehr emotionalen Hintergrund gewünscht. 


Fazit:
Veit Etzold spielt nicht nur mit Emilys Psyche, sondern auch mit der des Lesers. Dieses Buch sollten sowohl Jugendliche als auch Erwachsene lesen!



Der Autor:
Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Englische Literatur, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management, unter anderem auch am King’s College in London. 2005 promovierte er zum Kinofilm "Matrix". Er arbeitete für Medienunternehmen, Banken, in der Unternehmensberatung und an Universitäten in Berlin, Frankfurt, London, New York und Barcelona. Veit Etzold lebt in Berlin.




  https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.png



Samstag, 28. Dezember 2013

Die Wahrheit über Alice

 
  • Originaltitel: Beautiful Malice
  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Februar 2012)
  • ISBN-10: 3499255073
  • ISBN-13: 978-3499255076
Inhalt:
Als Außenseiterin hütet die 17 jährige Katherine ein großes Geheimnis, das niemand erfahren darf. Doch dann wird sie ausgerechnet von der beliebten Alice zu ihrer Party eingeladen und später sind sie beste Freundinnen. In Alice sieht Katherine eine Seelenverwandte und vertraut ihr ihr Geheimnis an. Mit der Zeit merkt Katherine, das etwas mit Alice nicht stimmt. Als sie sich von ihr abwenden möchte, ist es schon längst zu spät...

Kritik:
Um dieses Buch wurde ein großes Hype gemacht. Der Klappentext hatte ebenso viel versprochen, sodass ich es lesen musste. Leider hat es mich sehr enttäuscht. 

Die Handlung wurde so sehr in die Länge gezogen, das man einiges überspringen konnte. Der Schreibstil war im Stil der heutigen Jugend. Man verstand alles sehr gut. 
Alice hatte auf mich einen nervigen Eindruck und Katherine einen sehr naiven und ängstlichen Eindruck. Katherine musste doch wissen, dass sie so ein Geheimnis nicht einfach einem Mädchen anvertrauen sollte, das sie erst neu kennengelernt hat. Robbie, der "Freund" von Alice, ließ sich ständig von ihr ausnutzen, obwohl er wusste wie krank Alice im Kopf ist. Sie kann nämlich Menschen, ohne auf deren Gefühle zu achten, seelisch verletzten. Obwohl Katherine das einmal selbst miterlebt hat, ist sie weiterhin mit ihr befreundet.

Das einzige positive an dem Buch war der Schluss und was aus Alice wurde. Dies war aber auch nur das einzige, wo ich schlucken musste. So habe ich wenigstens verstanden, warum das Buch "Die Wahrheit über Alice" heißt. Sie ist trotz ihrem krankhaften Charakter mit einem Ziel vorangegangen. Dieses Ziel ist nämlich Katherine, dessen Leben sie zur Hölle macht. 
Das Cover sieht wunderschön aus. Es stellt Alice dar, denn sie ist blond.

Kritik:
Eine sehr langatmige Story, die mich sehr enttäuschte, da der Klappentext mich in seinen Bann riss und mich dazu anregte, dieses Buch zu lesen. 


Die Autorin:
Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin und Angestellte einer Telefongesellschaft, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann an der australischen Ostküste nieder. Sie bekam vier Söhne und schrieb in ihrer spärlichen Freizeit, fand aber lange keinen Verlag für ihre Bücher. Erst 2009 gelang der Durchbruch, "Die Wahrheit über Alice" wurde ein großer Verkaufserfolg. "Angst im Dunkeln" ist ihr zweiter Roman

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.png

Sonntag, 11. März 2012

Mein Böses Herz

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: cbt (27. Februar 2012)
  • ISBN-10: 3570160955
  • ISBN-13: 978-3570160954
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre


Inhalt:
Dorothea ist 16 Jahre alt und hat mehr durchmachen müssen, als jedes andere Mädchen in ihrem
 Alter.
Nach dem Tod ihres kleinen Bruder Kai leidet Doro an Halluzinationen. Als die Halluzinationen 
immer schlimmer werden, wird sie in eine Jugendpsychiatrie eingewiesen. Dort macht sie Fortschritte
 und wird entlassen.
Da Doros Vater sie und ihre Mum verließ, wollen sie einen Neuanfang machen und ziehen nach 
Ulfingen, einem kleinen Örtchen, wo ihre Mutter auch eine Arbeitsstelle bekommen hat. Bei der Hinfahrt treffen sie auf einen Brand am See, der für Doro sehr ungewöhnlich scheint.
Eines Nachts wacht Doro auf und sieht in der Gartenlaube einen verletzten Jungen, der sie um Hilfe bittet und sich von jemanden, den er den Teufel nennt, fürchtet.
Als Doro ins Haus läuft, um einen klaren Kopf zu bekommen, ruft sie einen Krankenwagen und die 
Polizei. Doch beim Eintreffen der Polizei ist der Junge wie vom Erdboden verschluckt worden und alle 
halten Doro für eine Verrückte.
Aber sie ist sich sicher, dass es weder ein Traum noch Halluzinationen war. Ihre Mutter zweifelt an dem, was Doro gesehen haben 
soll und glaubt ihrer Tochter nicht. Mit Hilfe von David, einem Burschen aus dem Ort, und Julian, dem 
Sohn ihres Therapeuten, begibt sie sich auf die Suche nach dem Jungen und 
der Wahrheit.
Doch Doro selbst wird weiterhin Tags und Nachts von ihren größten Ängsten, unter anderem Stimmen, verfolgt...

Kritik:
Wulf Dorn hat uns Leser in die tiefsten Ängste des Menschen geführt, vor denen wir uns am Meisten fürchten. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, die Hilflosigkeit, die Doro empfindet, bildlich 
zu zeigen.
Die gesamte Handlung ist aus der Perspektive der Hauptprotagonistin geschrieben worden, so kann
 man sich besser in die Lage von Doro versetzen. 

Der Jugend-Psychothriller ist mit seinen kurzen 73 Kapiteln sehr flüssig zu lesen. Der Schreibstil ist gut 
zu verstehen. Aus dem Buch habe ich vieles, über die Ängste des Menschen und zu was er alles fähig sein kann, gelernt.
Der Schluss hat mich vom Hocker gerissen, denn den habe ich mir ganz anders vorgestellt. 
Mir persönlich sind Doro und Julian sehr ans Herz gewachsen, denn beide hatten vieles gemeinsam. 

Wulf Dorns Nachricht an mich bei LovelyBooks gefiel mir ganz besonders:


"Liebe Besra,
es war das einzige Ende, das mir für diese Geschichte richtig schien. Ein Happyend hätte hier 
einfach nicht gepasst. Es wäre nicht glaubwürdig gewesen.
Trotzdem nimmt es für Doro doch noch ein gutes Ende, findest Du nicht? Nachdem sie endlich 
die ganze Wahrheit herausgefunden hat, kann sie jetzt einen wirklichen Neuanfang machen, 
ohne weiterhin von Wahnbildern verfolgt zu werden. Und wer weiß, vielleicht erfahren wir irgendwann ja noch, wie es für sie weitergegangen ist ...
Auf jeden Fall freue ich mich sehr, dass Du Doro so innig ins Herz geschlossen hast und Dich 
das Buch danach noch weiter beschäftigt. Und ich bin mir sicher, Doro freut sich ebenfalls 
darüber ;)
Ja, ich schreibe gerade wieder an einem neuen Roman. Diesmal ist es ein Erwachsenenthriller.
 Mehr kann ich dazu noch nicht verraten.
Herzliche Grüße,
Wulf "

Fazit:
Ich kann diesen Jugend-Thriller empfehlen, ob nun Erwachsenen oder Jugendlichen. Man muss 
es mindestens ein Mal gelesen haben!

Über den Autor:

Bilder von Wulf Dorn
Wulf Dorn, Jahrgang 1969, schreibt seit seinem zwölften Lebensjahr. Seine Kurzgeschichten erschienen in Anthologien und Zeitschriften und wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit 1994 ist er in einer psychiatrischen Klinik tätig. Mit seinem Debütroman "Trigger" gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, die Verfilmung des Romans befindet sich in Vorbereitung. Mittlerweile wurden Dorns Bücher in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Der Autor lebt mit seiner Frau in der Nähe von Ulm.




Trailer zum Buch