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Dienstag, 29. Juli 2014

Burn for Burn

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  • Deutscher Titel: Auge um Auge
  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Simon & Schuster Books for Young Readers (18. September 2012)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1442440759
  • ISBN-13: 978-1442440753
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
Postcard-perfect Jar Island is home to charming tourist shops, pristine beaches, amazing oceanfront homes—and three girls secretly plotting revenge.
     KAT is sick and tired of being bullied by her former best friend.
     LILLIA has always looked out for her little sister, so when she discovers that one of her guy friends has been secretly hooking up with her, she’s going to put a stop to it.
     MARY is perpetually haunted by a traumatic event from years past, and the boy who’s responsible has yet to get what’s coming to him.
     None of the girls can act on their revenge fantasies alone without being suspected. But together…anything is possible.
     With an unlikely alliance in place, there will be no more “I wish I’d said…” or “If I could go back and do things differently...” These girls will show Jar Island that revenge is a dish best enjoyed together.
(amazon.de)

Kritik:
Es war wieder Zeit für ein englisches Buch und "Burn for Burn" kam gerade recht. Das Buch konnte mich sehr unterhalten, denn es war witzig, traurig und spannend. Denn hier lernen wir, was wahre Freundschaft bedeutet. Die Mädels haben die Erfahrung gesammelt, dass ihre Freunde gar nicht die sind, für die sie immer gehalten haben. Das konnten die Autorinnen sehr gut zur Geltung bringen.
Ich fande ihre Rachespielchen besonders lustig. Manchmal haben mir sogar diejenigen Leid getan, denn ihrer Haut möchte man selbst nicht stecken.

Aber es hat schon etwas länger gedauert, bis die Mädels zueinander gefunden haben. Es ist nicht wie in jedem typischen Teenager-Buch so, dass sie schon immer Freundinnen waren, sondern sie haben sich durch Zufall kennengelernt. Vor allem was Mary betrifft, denn sie ist nach Jahren wieder auf ihre alte Schule zurück gekehrt. In ihrer Vergangenheit hatte sie es mit Reeve nicht leicht gehabt, denn dieser hat sie wegen ihrem Gewichts gemobbt.
Kat und Lillian kannten sich schon vorher, waren sogar mal Freundinnen. Bis diese Freundschaft gescheitert ist.

Da das Buch immer einmal aus der Perspektive eines der drei Mädels in der Ich-Form erzählt wurde, fand ich es schön, was für unterschiedliche Persönlichkeiten die Autorinnen geschafft haben. Jede von ihnen hatte etwas an sich, was sie zu was Besonderem und Unverwechselbarem machte. Besonders hat mir die Hintergrundgeschichte von Mary gefallen, denn sie hatte allen Grund, sich an Reeve zu rächen.
Gemeinsam haben die Mädels sich richtig gute Dinge ausgedacht, die sehr peinlich waren.
Leider hat es lange gedauert, bis es richtig zur Sache ging, denn es gab einige Szenen, die langatmig waren. Doch dies ist ein kleines Manko.

Das Cover gefällt mir am Meisten, denn es stellt alle drei Mädels dar. Diese werden sogar im Buch so beschrieben. Lillian ist hier auch eine Asiatin und Mary habe ich mir aufgrund ihrer Vergangenheit sehr unschuldig und verletzlich vorgestellt und Kat sieht aus wie eine wilde, wie sie im Buch auch beschrieben wird.

Fazit:
Ein Buch über Freundschaft, Liebe und Rache. Mit vielen lustigen Momenten können Jenny Han und Siobhan Vivian den Leser unterhalten.

Die Autorinnen:
Jenny Han is the New York Times bestselling author of The Summer I Turned Pretty series; Shug; the Burn for Burn trilogy, cowritten with Siobhan Vivian; and To All the Boys I’ve Loved Before and P.S. I Still Love You. She is also the author of the chapter book Clara Lee and The Apple Pie Dream. A former children’s bookseller, she earned her MFA in creative writing at the New School. Visit her at DearJennyHan.com.

Siobhan Vivian is the author of the young adult novel The List, as well as Not That Kind of Girl, Same Difference, and A Little Friendly Advice, and the Burn for Burn trilogy, cowritten with Jenny Han. A former editor for Alloy Entertainment, she received her MFA in creative writing at the New School. She teaches creative writing at the University of Pittsburgh. Visit her at SiobhanVivian.com.

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Sonntag, 5. Februar 2012

Kalte Glut



         

Originaltitel: If tomorrow comes
    • Broschiert: 413 Seiten
    • Verlag: Goldmann Wilhelm GmbH; Auflage: N.-A. (September 1997)
    • ISBN-10: 3442414067
    • ISBN-13: 978-3442414062


Inhalt:
Rache ist ein süßes Wort... 
Tracy Whitney, wunderschön und intelligent, hat alles was sich eine Vierundzwanzigjährige nur wünschen kann: tollen Job in der Bank, einen (reichen und bekannten) Mann der sie über alles liebt, schwanger und verlobt.
Doch als sie einen Anruf von der Polizei erhält, geht für sie die Welt unter: ihre Mutter hat Selbstmord begangen. Aber warum? In der Wohnung ihrer Mutter in New Orleans erfährt sie von einem ehemaligen Arbeiter ihrer Mutter, dass die Mutter von einem Mann namens Joseph Romano hinters Licht geführt wurde und sich von Kopf bis Fuß verschuldete.
Mit einer Waffe begibt sie sich zu Josephs Haus und versucht ihm zu drohen. Nichts ist so wie Tracy es sich vorgestellt hatte, denn sie erschießt ihn, woraufhin er nicht stirbt. Sie kommt ins Gefängnis, weil sie angeblich ein Gemälde aus seinem Haus gestohlen haben soll.
Ein Anwalt, Perry Pope, wird ihr zugestellt. Dieser ratet ihr, sich als schuldig zu stellen, um so freigesprochen zu werden. Wie immer wurde sie getäuscht, denn Perry Pope ist einer von Ramons Männer. Joseph Ramon gehört zu den mächtigsten Männer in New Orleans. 
So bekommt sie eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Als Tracy sich an Charles wendet, hält er sie für eine Diebin und stoßt sie und das ungeborene Baby ab. Die Beziehung zu ihr sei eine Schande für seine gesamte Familie ist.
Im Gefängnis sammelt sie die schlimmste Erfahrung ihres Lebens, denn ihr ungeborenes Baby stirbt. Tracy beschließt, sich an alle, die ihr Leben ruiniert haben, Rache zu nehmen und schmiedet Pläne. 

Als sie das Leben der Tochter des Gefängnisdirektors rettet und vorzeitig freigelassen wird, ist die Zeit der Vergeltung gekommen. 

Sie benötigt die Hilfe einer ehemaligen Insassin, die sich auch ihr bereitstellt. Nu  haben alle für das gebüßt, was sie ihr angetan haben. Um zu überleben benötigt Tracy Geld, denn sie bekommt keine Arbeit. Dann fällt ihr ein, dass sie einen Zettel von einer Insassin bekam, in der eine Nummer einer Person steht, an die sie sich wenden kann. Aber dieser Mann bietet ihr illegale Geschäfte an, bei der sie jede Menge Geld verdient: Sie soll eine teure Kette aus dem Haus einer reichen Frau klauen. Erst weigert sie sich, doch sie sieht, dass sie keine andere Wahl hat. Tracy schafft es, die Kette zu dem Mann zu bringen und erhält ihren Teil der Abmachung. Mit dem Geld möchte sie eine Schiffsreise machen, bei der sie den attraktiven Jeff Stevens kennen lernt, der genau, wie sie, ein Ganove ist. Auf dem Schiff lässt sie sich von ihm zu etwas überreden, dass ihr riesen Spaß machte. 

So wächst Tracy´s Lust immer mehr danach, Leute, mit Hilfe ihrer Intelligenz und Schönheit, auszutricksen und anschließend auszurauben. Dabei merkt sie nicht, dass Daniel Cooper, Versicherungsdetektiv, sie im Auge behält und sie wieder ins Gefängnis schicken möchte...

Kritik:
Sidney Sheldon ist für mich ein Mann, der mehr als nur schlau ist. Er weiß, wie man den Leser hinters Licht führen kann. So ist es ihm auch bei diesem Buch wieder einmal gelungen.

Er fängt damit an, dass wir uns ein Bild von der Hauptprotagonistin machen dürfen. Sie ist mir sehr sympathisch und intelligent rüber gekommen. Kurz gesagt: ich mochte sie sehr. 

Ich fand es sehr interessant, wie Sheldon das Leben in einem Frauengefängnis schildert: grauenhaft und pervers. Bei den Vergewaltigungsszenen war mein Hals wie zugeschnürt, so sehr hat es mich berührt. 
Sheldon ist es gelungen, die schreckliche Lage in der sich Tracy befindet zu zeigen. Man konnte sich sehr gut in ihre Lage versetzten.

Die Ideen, wie Tracy die reichen Leute ausgetrickst hatte, faszinierten mich einfach! Jedes Mal blieb mir der Mund offen. Also Hut ab vor dem Mann. Da habe ich mich gefragt: Wie kam er darauf?

Dann aber würde es mittendrin ein wenig lahm. Da hätte ich mir gewünscht, dass Sidney mehr über die anderen Charaktere, die Tracy Leben ruinierten, zu sprechen kommt. Darunter die Mafia und ihr ehemaliger Verlobte. Leider begann ein ganz neues Kapitel und alles andere wurde ausgelassen. Doch wo blieb da denn  noch die Rache? 

Dieses Buch bildete keinen Kreis, sondern ein Ende, dass sich einige Leser schon dachten. Ich persönlich hätte ein ganz anderes Ende erwartet: Nämlich ein typisches Sidney-Sheldon-Ende: Mit keinem Happy-End.
Aber Abwechslung tut auch gut.

Fazit:
Ein sehr spannendes Buch, dass mich in der Mitte enttäuschte, aber zum Ende hin wieder aufregend wurde. 


Der Autor:

Sidney Sheldon wurde am 11. Februar 1917 in Chicago geboren. Er begann seine schriftstellerische Karriere mit dem Schreiben von Theaterstücken und Filmdrehbüchern für die Studios in Hollywood, unter anderem stammt auch das Drehbuch zum Musical »Annie, Get Your Gun« von 1932 aus seiner Feder. 1947 erhielt er den Oscar für das beste Drehbuch zu »So einfach ist die Liebe nicht«. Erst zu seinem 50. Geburtstag schrieb er sein erstes Buch. Seither erschien mit schöner Regelmäßigkeit etwa alle zwei Jahre ein neuer Roman von ihm. Sie wurden sämtlich zu Weltbestsellern, die meisten davon wurden verfilmt. Als meistübersetzter Autor unserer Zeit kam er sogar zu einem Eintrag ins Guinness-Buch.



Trailer zum Film

     


 


Dienstag, 3. Januar 2012

Der Tod in mir


 


  • Originaltitel: Blood Men
  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. August 2010)

Inhalt: 
Edward Hunter war 9 Jahre alt, als sein Vater wegen Mord an 11 Prostituierte verhaftet wurde.

Kurz vor Weihnachten in Christchurch. Edward hat alles was sich ein 29jähriger Mann wünschen kann: einen Job als Buchhalter, eine wunderschöne Frau und eine Tochter, die er über alles liebt.
An einem heißen Tag überfallen 6 Männer die Bank, in der sich auch Edward und seine Frau Jodie befinden.
Die Männer erschießen einen Mann und zwingen eine Frau, sie zu begleiten. Doch Edward meldet sich zu Wort und so nehmen sie, statt ihn, seine Frau mit. Als die Männer Flucht ergreifen, erschießen sie Jodie.
Für Edward bricht eine heile Welt zusammen.

Sein Vater hat eine lebenslängliche Strafe, seine Mutter hatte Selbstmord begangen und seine Schwester starb an einer Überdosis. So hat er, abgesehen von seiner Tochter Sam, niemanden mehr.

Eines Tages ruft sein Vater an und bittet ihn, ihn zu besuchen. Erst weigert sich Edward, denn sein Vater ist nicht nur ein Mörder, sondern ist schuld an den Tod seiner Mutter und seiner Schwester; doch dann gibt er nach. Sein Leben lang haftet dieses 'Erbe' an Edwards Leben, denn wo immer er auch auftritt, haben die Leute den Satz in Kopf 'Er ist der Sohn eines Mörders'. 

Sein Vater spricht von einem Dämon in seinem Kopf, die ihn damals dazu veranlasst hat, diese Frauen umzubringen. Um seinen Dämon zu stillen begann er diese Serienmorde. So wurde er auch von der Polizei und der Presse Jack the Hunter genannt. Erst hielt Edward das für unglaubwürdig, doch dann ging er weiter in sich hinein. Er hat ebenfalls einen im Kopf, der jedoch Monster genannt wird. 
Sein Vater erinnert ihn an dem Tag, an dem er zum ersten Mal sein Monster stillte: der Mord an seinen Nachbarshund.
Ist er jetzt ein krankhafter Psychopath wie sein Vater, der auf Geister, die in seinem Kopf über ihn kontrollieren hört?
Jack Hunter gibt ihm dann einen Namen, der ihn zu den Bankräubern bringen soll. So begibt sich Edward selbst auf die Suche nach ihnen, um sich an sie zu rächen. Er kann sich nicht mehr auf die Polizei verlassen, zumal sie sich schon ein Bild von ihm gemacht haben. Es heißt sogar, er sei einer der Bankräuber.

Doch dann wird seine kleine Tochter Sam entführt. Ab jetzt kontrolliert ihn sein Monster. Er begibt sich in ein Rachestrudel, das er nicht kontrollieren kann. Dabei merkt er gar nicht, dass er eine Blutspur durch Christchurch hinterlässt...

Kritik:
Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich ein riesen Fan von Paul Cleave bin. Schon wieder hat er mich nicht enttäuscht. Dieses Buch hat mich so sehr mitgerissen, dass ich die 464 Seiten wie im Fluge innerhalb von 3 Tagen gelesen habe.
Die Spannung hat mich so sehr gepackt, dass ich unbedingt weiterlesen musste. Der Autor kommt gleich zum Punkt, als alles um den heißen Brei zu drehen.
Bei Paul Cleave ist das erfreulicherweise anders, spätestens auf Seite drei hat er einen so weit, dass das Verlangen zum Weiterlesen unstillbar wird. (amazon.de)

Er schafft es mit dem Leser zu spielen: vom Sarkasmus zum Herzschmerz. Mit dem Psychothriller zeigt er uns tiefsten Untergründe des Lebens; zu was der Mann fähig ist, wenn er eine geliebte Person verliert. Erst fragt man sich, wieso macht er das und hört nicht einfach auf? Doch im nächsten Moment kann man ihn verstehen. Auf diese Weise, wie wir uns die Fragen stellen, spielt Paul auch mit den Gefühlen des Lesers. Allein das Ende war wie ein Hieb in die Magengrube. Es gab Szenen, die mir die Sprache verschlug. 

Hier kann man sehen, dass Paul Cleaves Bücher eine Reihe sind. Nicht nur die Characktere sind in den weiteren Bücher dabei, sondern auch die Täter, wie zum Beispiel Joe, der Schlächter von Christchurch, der hier erwähnt wird. Er schafft es sehr kreativ alle einmal zu erwähnen, ohne dass man sich fragt, von wo sie auftauchen. Diese Zusammenhänge, wie er sie herstellt, sind einfach grandios. 

Bei diesem Buch passt der Spruch wie die Kirsche auf der der Torte:
"Lesen ist wie Kino im Kopf"

Fazit:
Nichts für schwache Nerven. 

Der Autor: 

Zunächst galt für Paul Cleave vor allem eines: durchhalten. In der Schule eckte er mit seinen düsteren Kurzgeschichten bei den Lehrern an, und bevor sein erster Roman veröffentlicht wurde, stand er aus Geldmangel vor der Wahl, eine Arbeit aufzunehmen oder sein Haus zu verkaufen. Das Risiko, das er durch den Hausverkauf einging, ihm aber Zeit fürs Schreiben bescherte, zahlte sich aus: 2006 erschien sein Thriller "Der siebte Tod", und schon ein Jahr später konnte man den Namen des 1974 in Christchurch geborenen Autors auf den internationalen Bestsellerlisten finden. Dass dies der Lohn harter Arbeit und kein Zufallstreffer war, zeigte Cleave eindrucksvoll mit seinem zweiten Thriller "Die Stunde des Todes", der ebenfalls ein internationaler Erfolg wurde. Gut, dass er durchgehalten hat!



    

Dienstag, 6. Dezember 2011

Die betrogene Frau


Die betrogene Frau



Originaltitel: Betrayal
Taschenbuch: 342 Seiten
Verlag: Blanvalet (1999) 

Inhalt:

"Mein Name ist Nicolette Dazincourt DeLande und ich bin eine Mörderin" 

Weit im sumpfigen Süden von Louisiana lebt Nicolette Dazincourt mit ihrer Eltern und ihren Freunden. Dort ist sie aufgewachsen und kann sich auch woanders kein anderes Leben vorstellen.Zwar ist sie schön, doch in der Gesellschaft  und bei den Männern nicht besonders beliebt. Als sie den attraktiven rothaarigen Montgomery DeLande kennenlernt, ist sie sich sicher, dass er der Mann ist, mit dem sie ihre Zukunft verbringen möchte. Er ist der drittälteste Sohn der DeLande-Familie. Die DeLandes sind die älteste und mächtigste Familie Louisianas. Sie hat Macht über das Gesetz, Geld und Frauen. Als sie seine Familie kennenlernt, glaubt sie erst nicht an das, was später auf sie zukommt. Zwar hat sie keinen guten Kontakt zu der Familie, doch das interessiert sie nicht besonders. Bis auf den 14-jähigen Miles Justin. Dieser nennt sich "den Friedenstifter in der Familie". Mit ihm geht Nicole segeln und angeln. Als sie Montgomery drei schöne Kinder schenkt, wird sie noch mehr verwöhnt als je zuvor. Alles läuft wie sie es sich immer gewünscht hatte. Eine perfekte Familie in einem wunderschönen Familienhaus.Doch eines Tages,  an dem er nicht zu Hause ist, erfährt sie etwas, was sie nie in ihren kühlsten Träumen geglaubt hätte. Montgomery ist nicht der Mann, für den er sich immer ausgegeben hat und der Rest der Familie hatte vieles vor ihr verschwiegen. Sie lebt mit vielen schrecklichen Geheimnissen, die Nicole mit allen Mitteln rausbekommen muss, um sich und ihre Kinder zu schützen.Sie erkennt, dass ihr Leben und das ihrer Kinder in Gefahr sind, und weiß, dass sie es niemals alleine schaffen wird. Sie sucht Halt und Hilfe bei ihrer besten Freundin Sonja. Sonja verschweigt etwas vor ihr, dass sie ihr Leben lang über plagt. Obwohl Montgomery sie bestrafen wird, weiß Nicolette Danzecourt DeLande, dass er sie liebt.Als sie allen Mut zusammennimmt, wehrt sie sich gegen den Familienclan.

Kritik: 

Dies ist der erste Teil der DeLande-Saga.Obwohl es lange her ist, dass ich das Buch gelesen habe, kann ich es bis heute nicht vergessen. Dieses Buch hat mich lange begleitet. Jeden einzelnen Satz, den ich las, habe ich genossen und es hat mich nicht enttäuscht, denn das Buch war und ist bis zur letzten Seite spannend, so dass man es nicht aus der Hand legen möchte. Die Autorin, Gwen Hunter, hat sich nicht einfach ein kitschiges Happyend ausgesucht. Gwen konnte einfach alles so gut umsetzen.Ich finde es noch immer toll, dass es schon mit dem Prolog hin spannend ist. Allein der Satz oben: „Mein Name ist Nicolette Dazincourt DeLande und ich bin eine Mörderin.“ verspricht so viel. Die ersten paar Seiten waren schon spannend.Mitten im Buch wurde es so brutal, dass ich das Buch kurz zur Seite legen musste, um einen klaren Kopf zu bekommen.Da die gesamte Handlung aus der Perspektive von Nicole ist, konnte ich mich genau ihre Lage versetzen. Es war einfach schwer, dass alles zu verdauen. Mir gefällt das Cover besonders gut, mit der Frau hinter dem Fenster. Ihr Blick und ihre Haltung deuten darauf hin, dass sie gefangen ist.

Fazit:

Alles in einem kann ich sagen, dass jeder „Die betrogene Frau“ einmal gelesen haben muss. Es wird keine Fantasy- oder Erotik-Leser ansprechen, aber ein Versuch ist es Wert, denn man wird es nicht bereuen. Das verspreche ich Euch!

(August 2011)

Die Autorin:


Gwen Hunter ist 1956 in Louisiana geboren. Vor ihrem Durchbruch in den USA mit "Die betrogene Frau" schrieb sie bereits zwei frühere Romane. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Delta Belle, South Carolina.


    

Samstag, 5. November 2011

Zeit der Vergeltung



Zeit der Vergeltung



  • Originalausgabe: The Best Laid Plans
  • Taschenbuch: 348 Seiten
  • Verlag: Blanvalet
  •  

Inhalt:

Leslie Stewart - vierundzwanzig, schlanke Figur, graue Augen, hohe Wangenknochen, blondem Haar- ist ein Traum eines jeden Mannes. Sie jedoch sieht ihr Aussehen eher als Handicap. Si arbeitet als einziges Frau (abgesehen von den Sekretärinnen) in einer Werbeagentur.
Eines Tages wird sie darum gebeten, Oliver Russel, angesehener Anwalt, der für das Amt des Gouveneurs kandiert, für seine Wahlkampange zu unterstützen.
Vom ersten Augenblick an hat sich Leslie in den jungen charmanten Anwalt. Neben der Arbeit treffen sie sich. Oliver entwickelt auch Gefühle für Leslie und er macht ihr einen Heiratsantrag. Für Leslie geht so ein Traum in Erfüllung. Sie schickt Karten an Freunden und organisiert alles. Auf einmal fliegt Oliver geschäftlich nach Paris und kehrt gar nicht mehr zurück. Als er sich meldet, gibt Oliver zu, dass er sich in eine andere verliebt habe und sie auch heiraten werde. Erst glaubt Leslie alles wäre nur ein Scherz, doch als sie es realisiert hat, schwört sie auf Rache. Heiße Rache. 
Erst kündigt sie ihren Job bei der Agentur, dann will sie Chefredakteurin einer sehr berühmten Zeitung werden. Ihr Ziel ist es, das WTE für sich zu gewinnen.
Während sie Pläne schmiedet, nähert Oliver sich seinem Ziel: das Weiße Haus. Unterstützt wird er natürlich vom Senator Davis Todd, dessen Tochter Oliver geheiratet hat.
Doch Olivers größte Schwäche sind Frauen. 

Auf der anderen Seite berichtet die junge und ehrgeizige Journalistin Dana Evans für das WTE-Fernsehen über das Leben in Sarajevo. Mit ihrem großen Herz will sie das wahre Leben den Menschen zeigen, die die Augen vor der Realität schließen.

Alles läuft für Oliver bergauf, bis er auf mehrere Artikel stößt, die seiner Karriere schaden könnten. Die Herausgerbin ist Leslie Sterwart. Oliver und sein Schwiegervater, Senator Davis, schmieden einen Plan, um Leslie davon abzuhalten weitere Artikel über Olvier zu schreiben. Dann läuft es wieder nach Plan, bis Leslie ihn hintergeht, indem sie ihren Verstand einsetzte und nicht ihre wahren Gefühle. Leslie selbst schmiedet auch Pläne. Doch ihr Art, wie sie mit den Mitarbeitern umgeht, wird ihr zum Verhängnis. Sie sehen Leslie als eine geizige und eigensinnige Frau, bei der alles nach Plan gehen muss. Niemand hat das Recht irgendwo mit zu entscheiden.
Dana wird in Sarajevo verhaftet und anschließend von Oliver und Leslie befreit. 
Oliver, der Päsident der Vereinigten Staaten von Amerika bekommt sich schon wieder nicht in Griff und begeht einen riesigen Fehler, der ihm seine gesamte Karriere kostet. Und diesmal ist er sich sicher, dass er nicht heil davon kommen wird. Leslie nutzt diesen Fehler zu ihrem eigenen Gunsten aus. Sie hat endlich das erreicht, wonach sie sich gesehnt hatte und wofür sie auch hart gearbeitet hatte. Doch täuscht sie sich nicht? Ist nicht sie diejenige, die einen großen Fehler macht? Olivers Schwäche kostet vielen unschuldigen Menschen das Leben. Doch hat sich Leslie in Oliver doch icht getäuscht. Dana findet die Wahrheit heraus. 

Kritik:

Da dies mein zweiter von Sidney Sheldon ist, kann ich wieder sagen: Super Buch. Ich habe die Hälfte schon in einem Zug verschlungen. So sehr hat es mich mitgerissen. Doch leider in der zweiten Hälfte wurde ich sehr enttäuscht. 

Mir gefällt es, dass er Leslie, nach allem was die durchmachte, noch weiterhin so stark ist. Sheldon stellt seine Hauptprotagonistin als eine sehr starke und egoistische Persönlichkeit dar, die sich nur nach Rache sehnt. 
Zwischendurch musste ich mich fragen, wer all die einzelnen Characktere sind, doch dann merkte ich, dass sie einen Zusammenhang zur Handlung bilden. 
Ein Schlüssel war es, der sie alle zueinander führte. 
Doch Dana ist mir bis heute noch ein Rätsel. Sie tauchte wie vom heiteren Himmel auf. 

Zu Anfang nahm mich das Buch wirklich mit, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen, doch dann in den letzten 100 Seiten wurde es schwach. Die Characktere (sogar Leslie, die ich am Anfang mochte) und das Ende enttäuschten mich sehr. Es war fast so, als ob Sidney keine Lust zum weiterschreiben hatte und sich einfach einen ausdachte. 

Was mit ganz besonders gefällt ist, dass man sehr viel über das Leben im Weißen Haus erfährt: Diplomatische Liste, Gesellschaftsliste, die Präsidenten ect. Alles wird so detailliert beschrieben, dass man glaubt, der Autor habe selbst dort Wochen verbracht. 
Zwischendurch musste ich auch lachen. Für einen alten Mann hat Sidney Sheldon aber einen guten Sinn für Humor.

Fazit:

Sehr lustige Handlung, die leider zum Ende hin schwach wurde. 

Der Autor:

Sidney Sheldon wurde am 11. Februar 1917 in Chicago geboren. Er begann seine schriftstellerische Karriere mit dem Schreiben von Theaterstücken und Filmdrehbüchern für die Studios in Hollywood, unter anderem stammt auch das Drehbuch zum Musical »Annie, Get Your Gun« von 1932 aus seiner Feder. 1947 erhielt er den Oscar für das beste Drehbuch zu »So einfach ist die Liebe nicht«. Erst zu seinem 50. Geburtstag schrieb er sein erstes Buch. Seither erschien mit schöner Regelmäßigkeit etwa alle zwei Jahre ein neuer Roman von ihm. Sie wurden sämtlich zu Weltbestsellern, die meisten davon wurden verfilmt. Als meistübersetzter Autor unserer Zeit kam er sogar zu einem Eintrag ins Guinness-Buch.


  


Zorn der Engel



Zorn der Engel




Originaltitel: Rage of Angels
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Portobello (1. Mai 2005)
Sprache: Deutsch 


Inhalt:

Jennifer Parker, vierundzwanzig Jahre, bildschön und klug, hat eine gute Stellung als Assistentin in der New Yorker Staatsanwaltschaft. Doch am selben Tag wird ihr Traum zerstört. Der Prozess gegen den gutaussehenden Mafiaboss Michael Moretti wird ihr zum Verhängnis, denn sie soll schuld daran sein, dass er freigesprochen wird. Sie hat einem wichtigen Zeugen ein Päckchen überreicht, welches ihn zum Schweigen brachte. Erst glaubt Jennifer nicht an das, was gegen sie gesprochen wird, doch dann sieht sie es ein. Nicht nur das, sie gerät in Verdacht, selbst Mitglied der Mafia zu sein. Ihre gesamte Karriere ist nur an einem Tag zerstört. Sie öffnet ihre eigene Kanzlei und teilt sie mit einem Detektiv in einem schäbigen Büro. Aufgrund ihres schlechten Rufs nimmt sie kein Anwalt an, und so versucht sie mit allen Mitteln sich auf Wasser zu halten. Eines Tages taucht ein Mann, in Anzug vor ihrer Haustür auf, möchte sie befragen. Jennifer ist genervt und will ihn rausschicken, doch er bleibt. Sie schildert ihm genau das, was sie auch zu den anderen sagte. Adam Warner glaubt ihr und so kommen sie sich immer näher. Er sorgt sogar heimlich dafür, dass sie Klienten bekommt. So kommt es zu einer heimlichen Affäre, denn Adam kann sich keinen schlecht Ruf leisten, wenn es herauskommt, dass er seine Frau betrügt. Als Jennifer den Fall "Abraham" übernimmt, glauben alle sie sei verrückt, denn er hat einen Mann vor aller Augen erstochen. Doch Jennifer schafft es, ihn freizusprechen. So wird sie zu einer Berühmtheit. Jeder möchte mit ihr arbeiten, doch sie lehnt ab. Und so übernimmt Jennifer einen Fall nach dem anderen. Trotzdem trifft sie sich weiterhin heimlich mit Adam.
Eines Tages, als sie erfährt, dass sie schwanger ist, glaubt sie ihr Glück nicht. Doch es passiert etwas, woraufhin sie sich nicht mehr mit Adam treffen möchte. Er ruft sie dauernd im Büro an, aber sie nimmt keine Anrufe entgegen.Als ein Klient von ihr, ihr jemanden nehmen möchte, den sie liebt, wendet sich Jennifer an den Mafiaboss Michael Moretti. Er hilft ihr, und so revangiert sie sich.Und so kommt es zu einer heißen Affäre. Jennifer steht nun zwischen zwei Männern die sie begehren. Doch sie weiß nicht, dass sie ihr Leben, sondern auch das einer sehr geliebten Person aufs Spiel legt. 

Kritik: 

Erst war die Handlung sehr spannend, so dass ich gleich wissen musste, was mit Jennifer Parker passiert, doch als sie dann attraktiven Adam Warner kennenlernt und sich in ihn verliebt, wurde es sanft und erotisch. Aber die Romatik hielt nicht lange, denn gleich darauf hin geschahen Ereignisse, von denen ich unbedingt mehr erfahren wollte. Es passierte einfach eins nach dem anderen. Ich wurde regelrecht mitgerissen und konnte somit das Buch nicht aus der Hand legen.Immer wenn ich es las, konnte ich mich sehr gut in die Lage von Jennifer versetzten. Was sie gedacht hat und wie sie sich in diesem Moment fühlte. Der Schluss war wie ein Schlag auf den Hinterkopf. Es ging einfach alles so schnell, und dann das. Und doch finde ich es gut, dass dieses Buch so endet, da ich überhaupt keine Bücher lesen mag, die ein kitschiges Ende haben. Da ich kein Fan von Erotik-Büchern bin, kamen mir diese Gefühle der einzelnen Personen echt vor. Der Autor hat einen sehr guten Schreibstil, so dass man viel erfährt und doch es flüssig lesen kann. Ich konnte mir alles regelrecht vorstellen; wie das Gerichtssaal aussah und wie die Personen darin sich verhielten. Sidney Sheldon ist es sehr gut gelungen sich kurz zu fassen und gleichzeitig dem Leser alles real darzustellen. 
Auf fast jedem Cover ist Jennifer Parker zu sehen. Mit Hilfe des Covers fiel es mir (zum Glück) nicht schwer, sich Jennifer vorzustellen. Auf den ersten Beiden wird sie als junge starke Anwältin gezeigt, auf dem letzten jedoch als verzweifelte Frau.

Fazit: 



Alles in einem kann ich dieses Buch an jeden weiterempfehlen, der Lust hat mehr über das Leben eines Anwalts zu erfahren, und wie Prozesse in den Vereinigten Staaten verlaufen.Ich persönlich werde mir noch mehr Bücher von Sheldon vornehmen. Leider ist Sidney Sheldon 2007 verstorben. Viele seiner Fans werden ihn niemals vergessen. Auch ich werde stets an ihn denken, wenn ich ein Buch von ihm in der Hand habe und es lesen werde. 

(September 2011)

Der Autor:

Sidney Sheldon wurde am 11. Februar 1917 in Chicago geboren. Er begann seine schriftstellerische Karriere mit dem Schreiben von Theaterstücken und Filmdrehbüchern für die Studios in Hollywood, unter anderem stammt auch das Drehbuch zum Musical »Annie, Get Your Gun« von 1932 aus seiner Feder. 1947 erhielt er den Oscar für das beste Drehbuch zu »So einfach ist die Liebe nicht«. Erst zu seinem 50. Geburtstag schrieb er sein erstes Buch. Seither erschien mit schöner Regelmäßigkeit etwa alle zwei Jahre ein neuer Roman von ihm. Sie wurden sämtlich zu Weltbestsellern, die meisten davon wurden verfilmt. Als meistübersetzter Autor unserer Zeit kam er sogar zu einem Eintrag ins Guinness-Buch.