Posts mit dem Label Lübbe Verlag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lübbe Verlag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 5. April 2014

Das Los

Klappentext:
Für was bist du bereit, deine Seele zu verkaufen? Diese Frage müssen sich vier Menschen in verschiedenen Teilen der Welt stellen, als ihnen ein mysteriöser Mönch die Teilnahme an einem jahrhundertealten Spiel anbietet. Ihr Einsatz: alles, was sie besitzen. Der Gewinn: ein Preis von unermesslichem Wert - die Erfüllung all ihrer Träume. Alle vier lassen sich auf das Spiel und seine Regeln ein. Aber dann geschieht ein Mord, und die Teilnehmer erkennen, wie hoch ihr Einsatz wirklich ist ...
(amazon.de)

Kritik:
Ich habe mich zuvor noch nie für Lottospielen oder Spielautomaten interessiert, aber umso mehr hat mich dieses Buch interessiert. Ich wollte einfach wissen, wie so ein Spiel abläuft und wie man das ganze in einem Thriller verpacken kann. Und genau das hat der Autor Tibor Rode geschafft. Der Klappentext hat mich fasziniert und ich musste es unbedingt lesen, sobald ich es in der Hand hielt. Zu dem kamen auch die vielen Fragen, die im Klappentext gestellt wurden und das er viel versprach und dennoch viel aussagte. Ich habe dieses Werk verschlungen, denn die Spannung hatte kein Ende. Ich hoffte nach 100 Seiten, dass es ruhig wird, doch es wurde umso aufregender und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Wie viele Leser es schon sagten, muss ich dem zustimmen: Kopfkino auf dem höchsten Niveau! Ich konnte mir alles so gut vorstellen, als wäre ich mitten im Geschehen und nicht nur Leser.
Das ist das erste Buch, welches ich von dem Autor gelesen habe und es hat mich so überzeugt, dass sein Debüt-Roman auch unbedingt gelesen werden muss.
Der Schreibstil war 1A: flüssig und atemberaubend. Die Dialoge zwischen den Protagonisten haben mir besonders gefallen, denn so wurde es nie langweilig, sondern als Leser wollte man wissen, was nun gemeint ist. So blieb die Spannung ebenfalls erhalten und man wurde mit eingebracht. Genauso wie die Handlungsstränge, die zum Ende hin einen Effekt bewirkten. Dieses Katz-und-Maus-Spiel hat mir sehr gefallen.
Das Cover gefällt mir sehr. Man würde es, mit dem grauen Hintergrund und dem roten Blatt, als schlicht bezeichnen. Doch Glück spielt eine besondere Rolle, um das es geht. Genauso ist es mit den vielen Seiten, die man aber in einem Rutsch gelesen hat. Am liebsten wünschte ich mir nach dem Lesen, dass das Buch mehr als nur 640 Seiten hat. Das Alter ist dem Buch auch gerecht, denn es gibt schon Momente, die nicht schön mitzuerleben sind.

Fazit:
Bilder von Tibor RodeIch kann dieses Werk jedem ans Herz legen. Auch wenn jemand überhaupt keine Thriller liest, dieses Buch hat es auf sich, denn man wird von der ersten bis zur letzten Seite einfach nicht losgelassen. Von dem schlichten Cover sollte man sich nicht irritieren lassen. Das Werk ist wie ein Hollywood-Streifen, bei dem es um Glück, Mord und Zeit geht.

Der Autor:
Tibor Rode, 1974 geboren, arbeitet als Autor, Rechtsanwalt, Mediator und Lehrbeauftragter. Neben Studium und Beruf war Tibor Rode lange Jahre für verschiedene Medien als Journalist tätig. 2013 erschien sein erfolgreiches Roman-Debüt "Das Rad der Ewigkeit". Der Thriller "Das Los" ist sein zweites Buch.

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.png

Vielen Dank an   undhttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjPTtaxULhnvsPysJqRXWIZ-KeV4Tub5MLHxVMQQu-cfQdzBxaum1A4COcy5o8T4MreHyTEnE4gTksBpV95newDRaefyarPNMDmm9UFF_HRz-GIzzccCCdHeQlNsCiX-OryBf789D3yHV0/s200/logo_frontpage.pngfür die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar .

Samstag, 7. Dezember 2013

Sakrileg -The Da Vinci Code


 
  • Originaltitel: The Da Vinci Code
  • Taschenbuch: 640 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch)
  • ISBN-10: 3404154851
  • ISBN-13: 978-3404154852

Inhalt:
Robert Langdon wird während einer Autogrammstunde von der Pariser Polizei sie zu einem Tatort zu begleiten. Jedoch weiß er nicht, dass sie ihn als Verdächtigen Visier haben. Das Opfer Jacques Sauniére hinterließ mit seinem Blut einen geheimen Zahlencode, den Robert entschlüsseln soll. Sophie Neveu, eine Mitarbeiterin der Chiffrier-Abteilung der Polizei, täuscht vor Robert zu helfen und sagt ihm, er solle verschwinden, weil er Hauptverdächtiger in diesem Fall ist. 

Der Kommissar ist darauf fixiert, Robert festzunehmen, statt den Code zu lösen. Robert und Sophie begeben sich auf die Flucht. Sie werden nicht nur von der Polizei gejagt, sondern auch einer geheimen Sekte, die ein Jahrhundert altes Geheimnis lüften will. 

Kritik:
Der Film "The Da Vinci Code" basiert auf den Bestseller von Dan Brown´s "Sakrileg". Das Buch begeisterte mich genauso sehr wie der Film. Wie in den anderen Werken kritisiert der Autor indirekt die katholische Kirche für ihre Gräueltaten in der Vergangenheit und Gegenwart. 
Die Handlung wird aus drei Perspektiven erzählt: Robert Langdon und Sophie Neveu zusammen, Polizei und der Sekte.
Oftmals wird vieles sehr detailliert beschrieben, damit der Leser die Symbole und deren Bedeutung versteht. Der Schreibstil ist verständlich und ernst. Die Charaktere und die Kulisse hat der Autor geschickt und realistisch gewählt. Langdon ist ein Harvard-Professor, der spießig wirkt und überhaupt nicht heldenhaft beschrieben. Im Laufe der Handlung wird er an der Seite von Sophie lockerer und durch seine jahrelange Erfahrung in Symbolik löst er die Rätsel. 
Mir schwirrten ständig viele Fragen durch den Kopf, die nach und nach beantwortet wurden. Zum Ende hin wird sehr emotional, dennoch ist es im Großen und Ganzen sehr spannend. 

Fazit:
Das Werk ist eine Mischung aus Thriller, Historik und Drama. Ich konnte mit dem Lesen gar nicht aufhören und lege es jedem -vor allem denjenigen die Dan Brown nie zuvor gelesen haben- ans Herz. Nach den ersten Seiten hat es mich in seinen Bann gerissen. Dan Brown ist ein Muss. 

Der Autor:
Dan Brown - für viele Leser ist sein Name der Inbegriff des Megasellers. Titel wie "Illuminati" und "Sakrileg" erreichen astronomische Auflagenhöhen und machen den am 22. Juni 1964 geborenen Autor zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. Seine Bücher beziehen ihre Spannung aus einer ganz speziellen Mischung aus Action, Wissenschaft und Historie. Sie erscheinen in über 35 Ländern und wurden zum Teil mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. So wird Dr. Robert Langdon in dem Thriller "The Da Vinci Code - Sakrileg" von Oscar-Preisträger Tom Hanks verkörpert. Vor seinem Durchbruch als Schriftsteller unterrichtete Dan Brown Englisch. Und auch für Musik hat der Starautor eine Menge übrig: 1990 produzierte er als Songwriter zusammen mit Freunden sogar ein eigenes Album.

By Aliekber A.
https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.pnghttps://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhIiUcmc0NnI-Tfx2kIsAUIA88hTiKC1aQsaR1Oay9oBaRgg8hjuGAQeUCGxDYfscAor9fgg7N6kzR0JoFoTz29oSukd5rRbkmCUEKcpQS-EmgwwQYmd-d5J85i1k6cEWxhXXsS4Fxl9eQi/s1600/Magenta-32x32.png

Freitag, 17. August 2012

Der Menschenmacher

Inhalt:
David, Charlie und Allisson wurden mit 7 bzw. 8 Jahren von Robert Gray adoptiert. Sie glauben nicht, dass sie in die Arme eines Tyrannen gelandet sind. Dieser hat eine genaue Vorstellung, was er mit den Waisenkindern vorhat. Alle drei sollen EVOLVIEREN, d.h. sie werden mit seiner Hilfe zu Übermenschen. Bob Gray misshandelt die Kinder mit Zigaretten und Gürtel und lehrt sie die Bibel, damit sie über Gott bescheid wissen. Es ist ihnen strickt verboten, das Haus zu verlassen, respektlos zu werden und nicht zu lernen bzw. zu gehorchen.
Eines Tages, als Bad Bob höhere Maßnahmen einführen möchte, schaffen die Kinder ihn gemeinsam mit aller Kraft zu töten.

20 Jahre später erhalten alle drei eine DVD, in dem der Albtraum von vorn anzufangen scheint. Kristen und Phuong, die Kinder von Charlie und David, wurden von zwei Männern entführt und gefangen gehalten. Um die beiden zurückzubekommen, müssen die 3 Aufgaben erfüllen. Diese Aufgaben führen sie wieder in ihre Vergangenheit. So wird ihnen klar, dass die Entführung etwas mit dem Tod ihres Dads zu tun haben muss.
Dabei bekommen sie Dinge zu hören, die schlimmer sind, als sie je erwartet hätten. Die größte Frage die sie sich dabei stellen lautet: Wer war Bob Gray wirklich?

Kritik:
Vorab muss ich sagen, dass es sich bei diesem Buch nicht um die weiterfolgende Smokey-Barrett-Reihe handelt. Cody Mcfdayen wollte hiermit nur eine Pause einlegen, um mit vollem Elan die Reihe um die Agentin weiter zu schreiben.

Es ist ein faszinierendes Werk, in dem man einen Psychopathen hautnah kennen lernt. Der Leser taucht in die kranken Fantasien eines Mannes, der es liebt unschuldige Menschen leiden zu sehen und sie so umzuformen, wie er es möchte. Ich persönlich konnte die Schmerzen die die Opfer zu spüren bekamen regelrecht nachempfinden. Dauernd stellt man sich als Leser die Frage: Wieso tut ein Mensch das? Was hat ihn dazu veranlasst, solche Gräueltaten anderen anzutun? Die Antworten erfährt man dann während des Lesens.

An sich ist das Buch nichts für schwache Nerven. Es gab Szenen, in denen mir der Atem still stand und ich es  erst einmal verdauen musste, um weiter lesen zu können. Nicht nur die Misshandlungen an die Kinder, sondern viele andere Szenen muss man gut verkraften können. Ich hab meistens eine kleine Pause eingelegt, weil es oftmals zu viel für mich war.

Dieses Werk ist auf jeden Fall für Leute die sich für Philosophie und Psychologie interessieren. Nur versteht der Vater die Theorien von einigen Philosophen komplett falsch und macht seine eigene draus.

Der Schreibstil ist grandios. Wieder typisch für Cody: ausdrucksstark, packend und emotional. Er weiß wie man mit nur Worten mit den Ängsten des Menschen spielt.

Zum Ende hin hatte mich das Buch ein wenig enttäuscht, denn da fehlte die Spannung und der Realismus, der am Anfang herrschte, sehr. Das finde ich sehr schade, zumal mich der Anfang und die Mitte gepackt hatten.

Auf dem Cover ist ein Mann abgebildet, dessen Gesicht in zwei geteilt wurde. Es ist nicht zu übersehen, dass der Mann Bob Gray darstellen soll. Die harten Gesichtszüge und die kalten Augen werden auch im Buch beschrieben.

Fazit:
Ein sehr nachdenkliches und mitreißendes Werk, um das Schicksal von 3 Kindern und einen Psychopathen.

Der Autor:
Cody Mcfadyen, geboren 1968, unternahm als junger Mann mehrere Weltreisen und arbeitete danach in den unterschiedlichsten Branchen. Der Autor ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt mit seiner Familie in Kalifornien.






Interview zum Buch




    

Dienstag, 14. Februar 2012

Ausgelöscht




                   


  • Originaltitel: Abandoned
  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe 
  • ISBN-10: 3785723903
  • ISBN-13: 978-3785723906


Inhalt:
Smoky Barrett, FBI-Agentin von Los Angeles, heiratet auf Hawaii ihren Freund Tommy. Nach dem Tod ihrer Ehemanns und ihrer Tochter versucht sie mit ihrer Pflegetochter ganz von vorn anzufangen.

Die Hochzeit von Callie, eine Kollegin von Smoky, fängt ganz gut an wird jedoch zum Albtraum. Eine kreischende Frau, blass und mit kahlgeschorenem Kopf, wird aus einem Wagen auf die Straße geworfen.

Es stellt sich heraus, dass die Frau, Heather Hollister, 8 Jahre von einer Person entführt und in einem dunklen Raum festgehalten wurde. Ihr Ehemann, Douglas Hollister, der sie früher als vermisst gemeldet hatte, war derjenige, der an ihrer Entführung schuld ist, denn er war in einem Chat angemeldet, in dem Männer zueinander finden und ihren Gefühlen und Hass gegenüber ihren Ehefrauen freilassen.
Zwischen all dem Männern ist ein Mann angemeldet mit dem Nicknamen Dalí.
Dalí, so Douglas, habe ihn angeschrieben und gefragt, ob er möchte, dass seine Frau verschwindet. Er hat zugestimmt und kurze Zeit später war sie wie vom Erdboden verschluckt.

Während der 8 Jahren hatte Douglas wieder geheiratet. Douglas kommt ins Gefängnis, weil er seinen ältesten Sohn getötet hatte und er den Jüngeren verletzte. An seiner neuen Ehefrau, Dana Hollister, wurde eine Lobotomie durchgeführt, so dass diese sich nicht mehr in der realen Welt befindet.

Während Smoky und ihr Team nach dem Mörder suchen, häufen sich immer mehr Frauen an, an denen eine Lobotomie durchgeführt wurde.

Doch dann gerät Smoky selbst ins Visier von Dalí und verliert nicht nur sich selbst, sondern auch einen geliebten Menschen...

Kritik:
Mit "Ausgelöscht" liefert Cody Mcfadyen seinen vierten Thriller um die FBI-Agentin Smoky Barrett. Und wieder einmal ist es ihm gelungen, mich in den Bann zu reißen.
Gleich der Anfang hatte mich so sehr gefesselt, dass ich unbedingt weiter lesen musste. Cody hat uns in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche geführt. Mir faszinierte besonders die Art wie er die Ängste der Protagonisten schilderte. Die Macht, die eine Person über eine andere hat, ist so in den Vordergrund gestellt worden, dass man glaubt, man lese gerade ein Buch über das kranke Denken eines Mörders. Darum kann ich nur sagen, dass dieser spannende Thriller nichts für schwache Nerven ist, denn die würden sich nur ekeln und das Buch mittendrin zuklappen.

Codys Thriller werden aus der Perspektive von Smoky und in der Gegenwart geschrieben, so dass man glaubt, man wäre mitten im Geschehen dabei. Ich persönlich bevorzuge auch Thriller, die aus der Ich-Perspektive geschrieben werden, denn so kann ich mich mehr in die Person, um die es geht, hineinversetzten. Doch diesmal wurde es auch aus der Perspektive der bösen Hauptfigur geschildert; wie es zu dem wurde, was es ist.

Bei "Ausgelöscht" gefällt mir eines: es fließt kein Blut. Die Psyche des Menschen und zu was er fähig ist steht hier im Mittelpunkt.

Diejenigen, die die gesamte Reihe um Smoky Barrett kennen, wären von diesem Buch gelangweilt, denn alles das, was sie durchgemacht hatte, wird nochmal wiederholt. Ich persönlich wurde nach einer Weile, nach dem es tausend mal wiederholt wurde, total genervt.
Doch der Schluss hat diese negative Kritik in den Schatten gerückt, so dass ich mich einfach nur an das positive erinnern kann.

Fazit:
Ein nerven zerreißender Thriller, der uns in die tiefsten Abgründe des menschlichen Verstands führt. Einfach genial!

Der Autor:
Cody McFadyen, geboren 1968, unternahm als junger Mann mehrere Weltreisen und arbeitete danach in den unterschiedlichsten Branchen. Der Autor ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt mit seiner Familie in Kalifornien.







Trailer



   

Dienstag, 24. Januar 2012

Level 26 - Dark Origins


  • Level 26 - Dark Origins

  •  
  • Originaltitel: Level 26 - Dark Origins
  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Bastei Luebbe; Auflage: 3. (10. Dezember 2009)
  • ISBN-10: 3785760272
  • ISBN-13: 978-3785760277


Inhalt:

Die Special Circs, eine Strafverfolgungsbehörde in den USA, versucht 30 Jahre lang einen Killer zu schnappen, der nicht an einem Ort mordet, sondern auf der ganzen Welt.
Die Verbrecher werden in Amerika in Kategorien eingeteilt: 1 bis 25. 1 sind Zufallstäter und zu 25 gehören Schlächter. Doch dieser Serienkiller hat eine Kategorie für sich: Level 26. Nach jedem Mord hinterlässt er keine DNA-Spuren, sondern nur kleine Hinweise, mit denen die "Jäger" nichts anfangen können.
Genannt wird er Sqweegel. Er jagt seine Opfer und tötet sie auf brutalste Art und Weise.
Nur einer aus der Special Circs stand ihm einmal gegenüber: Steve Dark. Steve hat eine besondere Fahrigkeit: er kann sich in die Psychische der Killer hineinversetzen, indem er genau ihre Wege verfolgt und genauso denkt wie sie.
Doch nachdem seine Pflegeeltern durch einen Brand, der von Sqweegel verursacht wurde, ums Leben kamen, zog er sich zurück und lies die Ermittler allein an dem Fall weiter arbeiten.

Dark lebt mit seiner schwangeren Frau Sibby in einem schönen Haus am Strand und versucht dort, alles zu vergessen.
Nach Jahren taucht sein ehemaliger Vorgesetzter Riggins auf und bittet ihn darum, ihnen bei den Ermittlungen zu helfen. Erst zögert Dark, doch dann gibt er nach und begibt sich auf die Suche nach dem Killer.

Führ Sqweegel selbst fängt das Spiel jetzt erst richtig an.

Dark glaubt, den Killer schnappen zu können, doch dann wird Sibby entführt...

Kritik:

Als ich mir damals unsere Buchhändlerin eine Broschüre zu den neusten Büchern gab, wusste ich gleich, dass ich dieses Buch haben muss.
Allein das Cover, ein Mann im Latex, hatte mich begeistert. Leider landete ausgerechnet dieses Buch auf meinem SUB. Doch dann habe ich einmal alle Rezensionsexemplare zur Seite gelegt und es mir vorgenommen.
Ich kann nur eines sagen: Dieses Buch ist nicht irgendein Buch, sondern ein Erlebnis, das uns in die Gedanken eines Killers führt. Allein dass die Behörde einem Serienkiller eine Kategorie gibt, in die kein anderer gehört faszinierte mich. Denn, wie schlimm kann ein Killer noch sein, dass ihn niemand in die anderen Kategorien einstufen konnte? Und genau das ist der Punkt, der mich zum Lesen brachte.

Es handelt sich bei dem Buch um ein Digi-Novel, d.h. man liest ungefähr 20 Seiten, bis einem gegeben wird, dass man, wenn man möchte, das Video im Web unter www.level26.com sich anschauen kann. Aber es ist nur möglich, wenn man auch das passende Code dazu bekommt, denn ohne den Code kann man sich keins ansehen.
Natürlich wird das, was im Video zu sehen ist, auch im Buch noch einmal erwähnt. Nur ist es spannender, selbst zu sehen, wie Szene abläuft und wie Sqweegel wirklich aussieht.

Wer die CSI- Serien schaut, wird wissen, dass Anthony E. Zuiker der Schöpfer und Produzent ist. Duane Swierczynski kenne ich schon von dem Buch "Blondes Gift", welches einfach spannend ist. Die Idee der beiden Autoren, ein Killer in Ganz-Körper-Latex gekleidet, ist einfach genial!

Level 26-Dark Origins ist ein Thriller, der nicht nur atemlos packend ist, sondern auch ekelhaft. Genau wie ich es erwartet habe. Vor allem die Szenen mit Darks Frau und seinem Vorgesetzten waren nervenzerreißend. 
Das Buch war von der ersten bis zur letzten Seite so spannend, dass ich gar nicht mitbekam, dass es bald zu ende ist. 
Ich habe mir den Schluss ganz anders vorgestellt. Doch als ich das Video dazu sah, wurde ich beruhigt. 

Fazit:

Level 26 - Dark Origins ist ein mitreißender Thriller, den ich Lesern mit schwachen Nerven abrate. 

Autor:

Anthony E. Zuiker wurde am 17. August 1968 in Blue Island, Illinois, USA geboren. Bekanntheit erlangte er vor allem für das von ihm erfundene Fernsehformat CSI. Bei »CSI: Den Tätern auf der Spur« und den in Miami und New York spielenden Spin-Offs, fungiert er als Produzent und teilweise auch als Autor. Mit seiner Frau Jennifer hat Zuiker drei Kinder, der jüngste Sohn kam am 12. März 2007 auf die Welt. Bevor er mit der Idee zu CSI durch Jerry Bruckheimer berühmt wurde, war er von Beruf Berufskraftfahrer. 2007 wurde Zuiker »für die Aushebelung von Bürgerrechten als Unterhaltungsprogramm« der Negativpreis Big Brother Award in der Kategorie Kommunikation & Marketing verliehen.

Autor:



Duane Louis, geb. am 22. Februar 1972 in Philadelphia, heißt im wahren Leben Duane Swierczynski und ist Chefredakteur des Philadelphia City Paper. Für seinen Roman The Wheelman wurde er für den »Gumshoe Award« nominiert, die Filmrechte wurden verkauft. Er lebt in Philadelphia, wo auch seine Romane angesiedelt sind.


Trailer



    



Sonntag, 8. Januar 2012

Still Still




  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); 
  •            Auflage: 2 (18. März 2009)
  • Originaltitel: Little Face

Inhalt:
Alice Fancourt lebt mit Ehemann David und Schwiegersohn im Haus in The Elms bei ihrer reichen Schwiegermutter. Sie führt ein wundervolles Leben: wird verwöhnt und überall unterstützt. Das Glück ist ihr Baby Florence. Doch als sie vom Fitnessstudio nach Hause kehrt bricht die heile Welt für sie zusammen: In der Wiege liegt nicht Florence, sondern ein anderes. Weder ihr Mann noch die Polizei glauben ihr. Ihre Schwiegermutter Vivienne macht sich Sorgen um sie. Alice nennt das Baby sogar "das Wesen", weil sie es nicht als ihr eigenes anerkennt. 

Während es Alice immer schlechter geht, übt David seine ganze Wut, die er mit sich trägt, auf Alice. Sie erkennt ihn nicht: er ist vom charmanten Ehemann zum Sadisten geworden.

Während alle sie für eine Verrückte halten, findet Alice in dem Polizeibeamten Simon Waterhouse einen Verbündeten. Sie hat weder Geschwister noch ihre Eltern, die an sie glauben. Simon versucht ihr zu helfen und sie weiß, dass sie ihm vertrauen kann.
Bei Simon entwickeln sich, allein nach der ersten Begegnung mit Alice, Gefühle für Alice. 

Auf einmal verschwinden Alice und das Baby. Der Polizeibeamte tut alles was in seiner Macht steckt, um sie zu finden. Dann wird der Fall "Laura Cryer" wieder aufgerollt, denn Simon ist sich sicher, dass es Zusammenhänge zwischen den Fancourts und dem Tod von Davids Ex-Ehefrau gibt. 

Kritik:
Ich frage mich noch immer, wieso es so viele schlechte Kritik zu dem Buch gab. Es handelt sich um einen Psychothriller und keinem gewöhnlichen Thriller, wo es um Mord und Totschlacht geht. 
Menschen spielen mit der Psyche eines anderen, um ihn in den Wahnsinn zu treiben. Genau dies ist hier der Fall. Sie wird von ihrer Schwiegermutter und ihrem Ehemann in den Wahnsinn getrieben. Am Ende glaubt sie selbst, sie sei verrückt, denn sie erkennt sich selbst nicht mehr. Die Emotionen konnte die Autorin sehr gut zur Geltung bringen. Ich konnte mich sehr gut in deren Lage versetzten. Das ist ihr gelungen. 

Sophie Hannah spielt mit dem Leser, denn es ist aus der Perspektive von Alice und Simon geschrieben worden. Während alles von Alice aus der Ich-Perspektive und in der Gegenwart erzählt, ist es bei Simon das Gegenteil. Aber am Ende stoßen sie beide aufeinander. Erst war ich ein wenig verwirrt, doch dann gefiel mir es sehr. Es ist mal eine Abwechslung. 

Diese düstere Atmosphäre erinnert mich sehr an "Die betrogene Frau" von Gwen Hunter. Erst führen die Frauen ein traumhaftes Leben, bis sie dann die wahren Gesichter ihrer Ehemänner kennen lernen. Die Schwiegermutter und das Haus in dem sie wohnen erweckt gleich Erinnerungen an das andere Buch. 

Mir hat Simon als Mann ganz besonders leid getan. Von Alice ganz zu schweigen; sie musste vieles durchmachen. Daher würde ich gerne wissen, wie es mit Alice und Simon weitergeht. 

Es gibt Stellen, worauf ich nie gekommen wäre; vor allem das Ende hat mir die Sprache verschlagen. Leider finde ich das Cover aus Deutschland nicht passend. Das Englische hätte mich mehr dazu angeregt dieses Buch zu lesen. Es zerreist mir echt das Herz, wenn ich die Frau dadrauf sehe, wie sich an ihr Baby schmiegt. 
Dies ist mein erster Roman von Sophie Hannah und ganz bestimmt nicht mein letzter. 

Fazit:
Jeder Psychothriller-Fan sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben. Und sich nicht vorher die schlechte Kritik der anderen Leser durchlesen! 

Die Autorin:

Sophie Hannah war bereits eine anerkannte Lyrikerin, als sie sich dem Schreiben von psychologischen Kriminalromanen zuwandte. Die Autorin wurde 1971 in Manchester als Tochter des Politikwissenschaftlers und Marx-Experten Norman Geras und der Kinderbuchautorin Adele Geras geboren. Sie studierte Englische Literatur und Spanisch an der Universität von Manchester. Ihren ersten Gedichtband »The Hero and the Girl next door« veröffentlichte sie im Alter von 24 Jahren. Die Poetry Book Society zählt sie zu den Dichtern der sog. »Next Generation«. Ihre Werke sind vielfach mit Preisen ausgezeichnet worden.
Der 2006 veröffentlichte Psychothriller »Still, still« (Little Face) galt in Großbritannien als einer der besten Romane des Jahres und erschien ebenso wie ihre anderen Krimis in 20 Sprachen. 
Die Schriftstellerin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Cambridge.