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Donnerstag, 10. September 2015

[Manga-Rezension] Doubt #2 & 3

Band 2
  • Taschenbuch: 194 Seiten
  • Verlag: Carlsen  (27. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre 
Band 3
  • Taschenbuch: 194 Seiten
  • Verlag: Carlsen  (22. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre

Klappentext:
Die Schüler Mitsuki, Yuu, Eiji, Haruka, Rei und Hajime kennen sich nur durch das Online-Game »Rabbit Doubt«, das sie über ihre Handys spielen. In dem Game verkörpert jeder Mitspieler einen Hasen. Doch unter der Maske eines der Hasen, versteckt sich ein Wolf, der es darauf abgesehen hat, seine Mitspieler aufzufressen. Die Spieler müssen herausfinden, welcher von ihnen der Wolf ist, bevor alle gefressen werden. Nun haben sie sich miteinander verabredet, um sich in der Realität zu treffen. Zunächst scheint es sich um ein fröhliches Treffen zu handeln, doch dann werden die Teilnehmer plötzlich in ein Gebäude verschleppt, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Auf einen Schlag wird den Jugendlichen klar, dass sie sich mitten in ihrem Online-Game »Rabbit Doubt« befinden, nur dass es nun kein Spiel mehr ist. »DOUBT« ist ein klaustrophobischer Thriller, der seine Leser geschickt aufs Glatteis führt.
[Klappentext: amazon.de/ Grafik: carlsen.de]


Kritik:                                                            Ohne SPOILER!
Da ich beide Bände nacheinander gelesen habe, rezensiere ich sie zusammen. Der erste Band konnte mich nicht vom Hocker reißen, doch die beiden anderen habe mich gepackt und daher musste sie sie hintereinander verschlingen.

Die Story war sehr psychologisch bedacht und man erfuhr, warum wer der Wolf sein könnte und welche Motive er hatte. In einem Moment dachte ich mir, dass es nur diese Person sein kann, und im nächsten Moment stellt es sich heraus, dass es die nicht sein kann. Der Mangaka verzichtet auf Liebesszenen, die nicht in den Psychothriller reinpassen würden.

Obwohl ich nun drei Bände gelesen habe, habe ich nicht viel von den Protagonisten erfahren. Auf die Hintergrundgeschichten warte ich gespannt und hoffe sehr, dass es im letzten Band aufgeklärt wird. 

Der Zeichenstil ist stets in einer düsteren Atmosphäre gehalten und -wie auch beim ersten Band- kann man gut sehen, wenn eine Person geschockt ist oder zittert. Tote Protagonisten erkennt man an den blassen Augen und das Blut sieht so realistisch aus. 

Die Cover sehen abartig gut aus. Passt super in die Handlung.
https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi9TQx1otmgzmDHZUgzP8NEZDRwU9dkuTpC8H7MIwXi6Bnb03z8iq3e8-bc2212PRYT4MJip1qcf-l0zE_QGzkLTww0tIko_9qzC6PbK2yThgwc5c47Hx12ZUMnIQBaJFTX8IujH8_44BE/s1600/21247.jpg

Fazit:
Die beiden Bände habe mich sofort in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Alles in einem war es durchgehend spannend und düster. Leider gibt es noch einiges offen. So bin ich gespannt, was mich im Finaleband erwarten wird.


Der Mangaka: Yoshiki Tonogai




Eindruck für Band 2 & 3:

Zeichenstil:



Mittwoch, 2. September 2015

[Manga-Rezension] Doubt #1


  • Taschenbuch: 212 Seiten
  • Verlag: Carlsen (28. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551754438
  • ISBN-13: 978-3551754431
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre
  • Kaufen bei amazon?
Klappentext:
»Rabbit Doubt« ist ein Onlinespiel, das sechs junge Menschen über ihre Handys spielen. Im Spiel verkörpert jeder Mitspieler einen Hasen. Doch unter einer der Masken versteckt sich ein »Wolf«, der es darauf abgesehen hat, seine Mitspieler aufzufressen. Die Spieler müssen herausfinden, welcher von ihnen der Wolf ist, bevor alle gefressen werden.
Nun haben sich die sechs Onlinespieler miteinander verabredet, um sich in der Realität zu treffen und kennenzulernen. Zunächst scheint es sich um ein fröhliches Treffen zu handeln, doch dann werden die Teilnehmer plötzlich in ein Gebäude verschleppt...
DOUBT ist ein klaustrophobischer Psychothriller, der die Leser geschickt aufs Glatteis führt.
[Klappentext und Grafik: carlsen.de]

http://girlslikecomics.com/wp-content/uploads/2014/02/Doubt-2.jpgKritik:
Für den Einstiegsband war "Doubt" ganz in Ordnung, dennoch hat es mich nicht begeistern können. Denn die Charaktere haben sich nur gestritten und es passierte nicht viel. Obwohl der Klappentext sehr viel versprach.

Zu den Dialogen muss ich sagen, dass die sehr plump und unübersichtlich waren. Da der Mangaka die Sprechblasen nicht oft dem jeweiligen Protagonisten zugeordnet hatte, verlor ich meistens den Überblick und musste grübeln, wer nun was gesagt hatte.

Abgesehen von Rei Hazama, das Mädchen im Rollstuhl, erfährt man so gut wie nichts von den anderen Charakteren. Die Handlung hat sich schleppend hingezogen, ohne jeglichen Hauch von Spannung. Ich hätte mir gewünscht, dass sogar die Charaktere sich untereinander vorstellen. Zum Beispiel habe ich mich gefragt, warum ein Medizinstudent oder so eine zierliche Person wie Rei solch ein brutales Spiel spielt.

Natürlich hat der Manga auch viele positive Punkte. Eines davon ist, dass den Jugendlichen gesagt wurde, dass sich der Wolf unter ihnen befindet und alle verhalten sich weiterhin unschuldig. Da fragt man sich nun, wer könnte es sein? Ich als Leserin wurde ebenfalls in das Rätsel einbezogen.

Der Zeichenstil war zu den jeweiligen Situationen angepasst. Wurde die Stimmung locker, hat man das Lachen und den Spaß den Charakteren abgenommen. In düsteren Momenten wurde die Atmosphäre und der Zeichenstil dunkel. Bei Schrecksituation zeigte der Mangaka durch Schweißperlen oder starrem Blick deutlich, was gerade in den Protagonisten abgeht. Dennoch haben mir mehr Emotionen gefehlt, denn wenn mich jemand einsperrt, würde ich erst einmal Angst haben und diese Angst hat bei den Jugendlichen gefehlt. 

Das Cover erscheint ohne Vorahnung erst einmal albern. Doch beim genauen Hinsehen und nach dem Lesen scheinen die Häschenmasken nicht mehr so süß, sondern düster und erschreckend. Bin gespannt, was die anderen Kleidungsstücke der Protagonisten in den Folgebänden zu bedeuten haben.

Spoiler:
Wieso sperren die vier Eiji Hoshi ein, obwohl sie nicht wissen, wer nun genau der Wolf ist? Klar, er hat Krach gemacht, aber wenn sie doch zusammen bleiben wollten, hätten sie ihn nicht in einen Raum eingesperrt. 

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi9TQx1otmgzmDHZUgzP8NEZDRwU9dkuTpC8H7MIwXi6Bnb03z8iq3e8-bc2212PRYT4MJip1qcf-l0zE_QGzkLTww0tIko_9qzC6PbK2yThgwc5c47Hx12ZUMnIQBaJFTX8IujH8_44BE/s1600/21247.jpgFazit:
Interessante Idee, mit vielen psychologischen Aspekten. Obwohl wenig Informationen über die Charaktere preisgegeben wurde, bin ich gespannt, was die anderen Bände zu bieten haben. Ich bin mir sicher, dass noch viel Blut fließen und niemand mehr dem anderen vertrauen wird.

Der Mangaka: Yoshiki Tonogai





Eindruck für Band 1:

Zeichenstil:




Samstag, 15. August 2015

[Manga-Rezi] Prophecy -Band 1


  • Autor & Zeichner: Tetsuya Tsutsui
  • Taschenbuch: 226 Seiten
  • Verlag: Carlsen (23. Dezember 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 355179801X
  • ISBN-13: 978-3551798015
[Grafik: carlsen.de]

Als im Internet ein kurioses Video mit einem Mann, der eine Zeitungsmaske trägt, die Runde macht, hält es jeder erst für einen Scherz. Bis er seine Drohung in die Tat umsetzt und somit alle Aufmerksamkeit auf sich gerichtet hat. Sogar die der Cyber-Crime-Ermittler, die alles daran setzten, diesen "Verrückten", Paperman genannt, zu fassen.
http://www.bodoi.info/wp-content/images/S1231/prophecy_image1.jpgDoch es gelingt ihnen nicht, denn Paperman verwischt seine Spuren außerordentlich gut und ist ihnen immer einen Schritt voraus. Nun fragen sich die Ermittler, wer Paperman wirklich ist und welche Absichten dahinter stecken.

Wie der Anfang jeder Crime-Serie ist, lernt man die Charaktere kennen und macht sich ein Bild von ihnen. Dann geht es so richtig zur Sache, denn Paperman greift immer mehr zu härteren Maßnahmen.

So manch einige würden den Zeichenstil mögen, andere nicht. Sber mir hat der sehr gefallen, denn alles war sehr realitätsnah, so dass man sich jede Person im realen Leben vorstellen konnte. Also wer auf die großen Augen und den superdünnen Beinchen steht, liegt hier voll daneben.

Besonders gefiel mir die Idee dahinter: Ein Mann taucht plötzlich auf und bestraft Menschen, die sich für etwas besonderes halten und andere erniedrigen müssen. So etwas habe ich nicht einmal in Romanen gelesen.

Als ich das Cover sah, habe ich den Manga gekauft, ohne auch nur den Klappentext gelesen zu haben. Ebenso ist es ein Hingucker, so dass es einfach zu schade ist, wenn es zwischen den anderen Mangas steht und man das Cover nicht sehen kann. Denn es weicht von vielen anderen Manga-Covern ab.
Das T-Shirt zeigt, dass soziale Netzwerke eine große Rolle spielen werden.
Dazu gefallen mir die ersten beiden farbigen Seiten.

Fazit:
Für alle Manga-Fans ein MUSS. Toller Zeichenstil und grandiose Thematik, die einen sehr berührt und unter die Haut geht.





Eindruck für Band 1:

Zeichenstil: