Dienstag, 7. Juni 2016

[Rezension] Die Schöne und der Tod


  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (11. April 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442713668
  • ISBN-13: 978-3442713660
  • Link zum btb Verlag (*KLICK*) & amazon (*klick*)
 Klappentext:
 Die Schwester seiner ersten großen Liebe bringt sich um. Totengräber Max Broll muss sie begraben, doch damit nicht genug: Margas Leiche wird aus dem noch frischen Grab entführt. Warum? Und vor allem: von wem? Gegen den Willen der Polizei nimmt Broll, zusammen mit seinem besten Freund Johann Baroni, einem pensionierten Fußballstar, die Sache selbst in die Hand. Für die beiden beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.
[Klappentext/Grafik: randomhouse.de]

Kritik:
Von Bernhard Eichner habe ich bisher kein Werk gelesen, so dass ich „Die Schöne und der Tod“ mit keinem anderen Buch vergleichen konnte.
Der Klappentext sprach mich gleich an und so verliefen auch die ersten 50 Seiten. Doch dann ließ die Spannung etwas nach und ich freute mich, als die Handlung wieder bergauf ging.

Der Hauptprotagonist Max Broll, Totengräber, machte anfangs einen eigenartigen Eindruck auf mich, denn er betrank und bemitleidete sich ständig. Da mir nicht viel über ihn verraten wurde, wurde ich nicht schlau aus diesem Mann. Doch dann fand ich ihn sehr sympathisch, denn als eine Leiche gestohlen wurde und eine Frau ermordet wurde, spielte er Detektiv und interessierte sich mehr und mehr für diese beiden eigenartigen „Zufälle“. Ich würde dieses Buch ebenfalls in die Kategorie Krimi schieben, da weder mit der Psyche des Lesers gespielte wurde noch Polizeiarbeit ins Spiel kam. Vielmehr möchte man wissen, wer zu solchen Taten fähig ist und warum eine Leiche gestohlen wird.

Der Schreibstil war sehr kurz und knapp. Aichner redete nicht Drumherum, sondern kam gleich zum Punkt. Aber mich störten die Dialoge. Ich hatte damit bis zum Ende große Schwierigkeiten, denn der Autor verzichtete auf Anführungszeichnen und verwendete stattdessen Bindestriche. Das brachte mich durcheinander. Ich fragte mich immer wieder, was der Autor damit bezwecken wollte und ob es vielleicht zu etwas hinführen soll. Aber es stellte sich dann heraus, dass es wohl sein Schreibstil war, womit man klarkommen musste.
Obwohl es sich hier um einen Krimi handelt, konnte man sich in vielen Momenten das Lachen nicht verkneifen.

Fazit:
Bernhard AichnerEin Krimi, der mehr spannende Momente und reguläre Dialoge vertragen könnte. Im Großen und Ganzen war es sehr interessant und vor allem amüsant. 

 Der Autor:
Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.



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Vielen Dank an den btb-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars



Sonntag, 29. Mai 2016

[Buchverfilmung] Die 5. Welle

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Mich konnte der Film überhaupt nicht packen. Während das Buch von der ersten Seite an sehr spannend verlief, war die Verfilmung einfach nur langweilig.

Da ich mich nicht mehr detailreich an das Buch erinnere, musste ich meinem Bruder fragen, ob einige Szenen anders waren. Und das positive ist, dass alles genau wie im Buch verlief. Jedoch fehlte mir die Spannung, die dem Leser im Buch gegeben wurde. Ebenso ging ein Actionmoment 5 Minuten und dann wurde es wieder langatmig. Der Anfang bekam meine vollste Aufmerksamkeit, denn es fing sehr interessant an.

Ich fand die schauspielerische Leistung von Chloe Grace Moretz sehr miserabel. Es gab Situationen, die sie locker hinnahm oder in denen sie keine Emotionen zeigte. Nach einer Weile hat sie mich sogar genervt. Liev Schreiber als Vosch konnte mich sehr überzeugen, denn der Rest (vor allem Evan Walker) wurden nur aufgrund ihres Aussehens genommen. Vom Optischen passte die Besetzung perfekt!

Ich hatte mich ganz besonders auf Ben Parish gefreut, denn ich habe ihn als Charakter im Buch geliebt. Nick Robinson konnte Ben zwar nicht so verkörpert wie er eigentlich im Buch ist, doch seine Leistung war definitiv besser als die von Moretz.

Während das Buch auch für Erwachsene Leser ist, stellt die Verfilmung eher einen Teeni-Film á la Twilight dar. Wenn ich das Buch nicht kennen würde, wären im Anschluss unzählige Fragen offen. Und damit meine ich nicht das, was uns im zweiten Teil erwarten wird. Da ich nicht spoilern möchte, beende ich einfach meine Kritik.

Sehr schade, denn ich hatte mich riesig auf die Buchverfilmung gefreut. Werde ihn mir definitiv kein zweites Mal ansehen -.-

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Samstag, 28. Mai 2016

Freitagsfrage by Lovely Girl


Wie ordnest du dein Bücherregal
(Sorry, dass dieser Post so spät kommt, aber leider habe ich es zeitlich nicht mehr geschafft -.- )

Whatever... Für mich ist die Ordnung im Bücherregal sehr wichtig, denn ich stehe gerne vor meinem Regal und freue mich über all die tollen Werke, die sich darin befinden *hach träum*. Da ich zu den Lesern gehöre, die kein bestimmtes Genre bevorzugen, ordne ich meine Bücher gerne nach dem jeweiligen Genre. Ebenso kommt für mich das Regenbogenregal nicht in Frage, denn es wäre ein ganzes Durcheinander.

Meine Ordnung sieht so aus:
Jugendbücher nach Autor und Verlag
Thriller nach Autor und Verlag
Erst die Gebundenen Exemplare und dann die Taschenbücher
(Klingt sehr kompliziert :D)

Auch wenn die Bücher nach Verlag geordnet sind, sollen die Autoren beieinander stehen, damit ich nicht lange suchen muss.




Donnerstag, 26. Mai 2016

[Neuerscheinungen] Juni 2016

Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen 
13. Juni 2016
Link zum Heyne fliegt Verlag: *KLICK* 

Until Friday Night – Maggie und West
 1. Juni 2016
Link zum Piper Verlag: *KLICK*

Red Rising - Im Haus der Feinde
13. Juni 2016
Link zum Heyne Verlag: *Klick*


1. Juni 2016
Link zum Egmont LYX-Verlag: *KLICK*


1. Juni 2016
Link zum Egmont LYX-Verlag: *KLICK*

1. Juni 2016
Link zum Egmont LYX-Verlag: *KLICK*



Mittwoch, 25. Mai 2016

[Rezension] The wild ones -Verlangen




  • Originaltitel: The wild ones 2
  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453418816
  • ISBN-13: 978-3453418813
  • Link zum Heyne-Verlag (*KLICK*) und zu amazon (*Klick*)

 Klappentext:
 Laney Holt ist eine Pfarrerstochter, ein braves Mädchen. Alles, was sie vom Leben wollte, war zu heiraten, Kinder zu bekommen und bis ans Ende ihrer Tage glücklich zu sein. Doch das ist nie eingetreten. Die beiden Menschen, die ihr am nächsten standen, haben sie im Stich gelassen, und Laneys Träume sind zerplatzt. Zurück bleibt eine Leere, die Laney mit nichts auszufüllen weiß – bis sie Jake Theopolis kennenlernt, einen lebensmüden Draufgänger, dem das Wort Womanizer auf die Stirn geschrieben steht. Sein neuester Rausch? Laney zu zeigen, dass es im Leben noch mehr gibt, als bloß das brave Mädchen zu sein – und Leidenschaft pur.
[Text/Grafik: randomhouse/heyne-verlag.de]

 Kritik:
Es ist Sommer und da kommt dieses Buch gerade zur richtigen Zeit. Der erste Teil „The wild ones –Verführung“ hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mich auf dieses Buch gefreut habe. Da die beiden Teile nichts miteinander zu tun haben, ist es nicht schlimm, wenn man sich nicht genau erinnert.

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"Wild ones - Verlangen" stellt so die typische new-adult-Geschichte dar, die nicht nur vorhersehbar ist, sondern auch nichts Spektakuläres beinhaltet. Es gibt viele Bücher aus diesem Genre, die sehr tiefgreifend sind und viele unerwartete Momente beinhalten.



Der erste Band bekam 4 Sterne von mir, weil die Charaktere anders waren und somit die Handlung interessant verlief, doch diesmal trifft das nette-Mädchen-von-nebenan auf den Bad-Boy. Während Patrick, aus Band 1, seine Attraktivität nicht ausnutze, sondern sein Augenmerk auf seine Familie legte, ist mir Jake von Anfang an unsympathisch gewesen. Sein Umgang mit Frauen hat nur abgeschreckt, denn er sieht sie nur als Objekt der Begierde und nutzt sie Reihenweise aus. Auch seine Vergangenheit machte ihn nicht sympathischer. Vielmehr hätte es ihn verändern sollen.



Der einzige Grund, warum dieses Buch mehr Sterne bekommt, ist die Hauptprotagonistin Laney, denn sie sehnt sich nach einem Mann, der sie zu schätzen weiß und den sie nicht wieder verlassen muss. Doch sie verliebt sich ausgerechnet in den Womanizer Jake, der nur auf Affären aus ist. Man empfand mit ihr viel Mitgefühl. Anfangs sieht er in ihr eine Affäre, doch dann merkt er, dass er mehr für sie empfindet als nur eine Frau für eine Nacht.



Der Schreibstil ist locker, so dass es dieses Sommerfeeling verstärkt. Man kam auch gleich in die Story rein. M. Leightons Prolog fing vielversprechend an und die Handlung zog sich nicht in die Länge. Die erotischen Szenen beschrieb sie wieder nicht detailliert und aufdringlich. Durch den Perspektivenwechsel verstand man beide Protagonisten aus ihrer Sicht.



Fazit:

Ein Buch, welches einen unterhält und man einmal lesen sollte. Es greift keine tiefgründige Probleme an, sondern ist geeignet für zwischendurch. Sehr toller Schreibstil und die Autorin kam gleich zum Punkt. An dem männlichen Hauptprotagonisten hätte sie noch arbeiten können. Darum hat mir der erste Band einen Ticken besser gefallen, denn da stimmte alles. 


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Vielen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars





Freitag, 20. Mai 2016

Freitagsfrage by Lovely Girl


Welches Buch würdest du jemandem, der neu mit dem Lesen starten möchte, ans Herz legen?

Damit ich die Person nicht abschrecke, würde ich ihm jetzt keinen dicken Schinken raten. Ebenso spielt das Geschlecht eine große Rolle, denn ein Junge/Mann würde kein Buch á la "Twilight" lesen wollen und kein/e Mädchen/Frau möchte gleich "Das verlorene Symbol" lesen. Ich würde zu "Die 5. Welle" tendieren, denn es ist ein Buch für beide Geschlechter und der Schreibstil ist flüssig und locker. Es ist auch von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Durch den Perspektivenwechsel erfährt man mehr über die Gedanken zweier Protagonisten in ganz unterschiedlichen Orten und Situationen.

Sollte die Person nichts gegen ein Buch mit vielen Seiten haben, würde ich der Person "Red Rising" ans Herz legen, denn es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannungsgeladen und packend. Dieses Buch war und ist ein Highlight!



Samstag, 14. Mai 2016

[Renzension] Aus tiefster Seele




  • Originaltitel: Until you´re mine
  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442382572
  • ISBN-13: 978-3442382576
  • Link zum Blanvalet-Verlag *KLICK* & amazon *klick*

Klappentext:
Claudias Leben scheint perfekt. Sie hat einen liebvollen Ehemann, lebt in ihrem Traumhaus, und auch ihr Wunsch nach einer richtigen Familie wird sich in Kürze erfüllen, denn Claudia ist hochschwanger. Dann tritt Zoe in ihr Leben. Die junge Frau soll Claudia helfen, sobald das Baby auf der Welt ist. Doch irgendetwas an Zoe gefällt Claudia nicht. Als sie sie eines Tages in ihrem Schlafzimmer ertappt, ist ihr Misstrauen vollends geweckt – und es soll schon bald in blanke Angst umschlagen …
[Text & Grafik: randomhouse.de/blanvalet]



Kritik:
Der Klappentext erinnerte mich stark an „Und nur der Mond schaut zu“, welches mich vom Hocker gerissen hat. Von da an wusste ich genau, dass mich dieses Buch nicht enttäuschen kann. Doch leider irrte ich mich gewaltig, denn es konnte mich nicht packen.

Die Grundidee und einige Charaktere waren grandios, doch die Umsetzung war einfach lahm. Es fehlte an Spannung und Momente, die mich begeisterten.

Jedoch mochte ich die Cliffhanger am Ende der Kapitel, denn die waren der einzige Grund, warum ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
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Claudia und Lorraine waren meine Lieblingscharaktere, denn beide waren sympathische und starke Persönlichkeiten. Während die Sozialarbeiterin Claudia mit einem Mann zusammenwohnt der ständig auf See ist, wurde die Ermittlerin Lorraine von ihrem Mann betrogen. Doch das ist nicht das einzige, denn obwohl Claudia schwanger ist, hatte sie mehrere Fehl-und Totgeburten hinter sich und Lorraine muss mit ihrer 17jährigen Tochter kämpfen, die plötzlich auszieht und heiraten möchte.
Da Claudia zwei Stiefsöhne hat, schafft sie alles nicht allein und engagiert eine Nanny, die ihr bis zu ihrer Entbindung behilflich sein. Zoe Harper stellt sich als die perfekte Nanny, denn sie nimmt Claudia jede Arbeit ab. Doch Zoe scheint nicht diejenige zu sein für die sie sich ausgibt. Aber ihre nervige Art machte sie meiner Meinung nach überhaupt nicht sympathisch. So habe ich mich gefreut, wenn ich mehr über Lorraines Fall und Claudias Zustand erfuhr.  

Was mich Anfangs stutzig machte, war die Tatsache, dass es nicht allein um Claudia ging, denn nebenbei versucht Lorraine die Morde zweier schwangerer Frauen aufzuklären. Mit der Zeit merkt sie, dass es eine Verbindung zwischen den Morden und Claudia gibt. Der Klappentext sagte nichts von Polizeiarbeit. Ich hatte nichts dagegen, doch es zog sich in die Länge und das Interesse verflog mit der Zeit.

Der Schreibstil war sehr detailliert, was wahrscheinlich auch der Grund dafür war, dass man das Buch um 100 Seiten kürzen könnte. An die Erzählweise musste ich mich erst einmal gewöhnen, denn es wurde aus Lorraines, Claudia und Zoes Perspektive erzählt. Die Autorin bevorzugte für Claudia und Zoe die Gegenwart und die Ich-Perspektive. Dann verstand ich nicht, warum Lorraine in der Vergangenheit und Er-Perspektive sein musste.

Großer Pluspunkt war dann das Ende, denn da holte die Autorin alles heraus, was in den restlichen 300 Seiten fehlte. Es entsprach überhaupt nicht meinen vorhersehbaren Erwartungen!

Fazit:
Es ist für Fans von Joy Fielding, jedoch nicht so spannungsgeladen. An die Erzählweise und die Handlung muss man sich gewöhnen. Die unvorhersehbaren Wendungen und die beiden Charaktere geben dem Buch Pluspunkte. Schade, denn ich habe mich riesig auf das Buch gefreut. 
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Die Autorin:
 Samantha Hayes wuchs in den englischen Midlands auf und wünschte sich schon mit zehn Jahren sehnlichst eine Schreibmaschine. Doch erst nach vielen Reisen und beruflichen Umwegen erfüllte sie sich ihren Traum und verfasste ihren ersten Roman. Während eines Australienaufenthalts lernte sie ihren Ehemann kennen. Mit ihm und ihren Kindern lebte Samantha Hayes für einige Zeit in den USA, bevor sie schließlich in ihre Heimat England zurückkehrte, wo sie, wenn sie nicht gerade schreibt, alte Häuser renoviert. 



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Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars