Mittwoch, 5. März 2014

Auracle

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  • Originaltitel: Auracle
  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: bloomoon; Auflage: 1. (5. Februar 2013) 
  • ISBN-10: 3760789072
  • ISBN-13: 978-3760789071
Inhalt:
Anna Rogan ist kein gewöhnliches 16jähriges Mädchen, sie kann ihren Körper verlassen und reisen. Nur ihrem besten Freund Rei, den sie seit ihrer Kindheit kennt, gefällt ihre Begabung nicht, denn er fürchtet sich davor, dass ihr etwas zustößt. Doch dann passiert ein Unfall und ihre verstorbene Klassenkameradin Taylor lebt nun in Annas Körper. Um wieder in ihren Körper zurückkehren zu können, braucht sie die Hilfe ihres besten Freundes. 

Kritik:
Mit dem Titel und dem smaragdgrünem Cover hat die Autorin Gina Rosati jeden Leser angesprochen. Ich bin mit großen Erwartungen ran gegangen, weil es so einen Hype um dieses Buch gemacht wurde.
Der Schreibstil der Autorin hat mich leider sehr enttäuscht. An manchen Stellen hat sie einfach zu kitschig geschrieben, obwohl das Buch es nicht nötig hat. Denn die Idee, das ein Mädchen um ihren Körper kämpfen muss, für dieses Werk ist interessant und hat mich zum Lesen angeregt. Ebenso fehlte es an Spannung. Dennoch muss ich sagen, dass die starken Protagonisten mich nicht dazu brachten, das Buch zur Seite zu legen. Ich wollte weiterhin wissen, wie es um Anna und den anderen weiter geht. Zum Ende hin hat das Buch mich nicht weiter enttäuscht, denn es nahm an Spannung zu. So verging das Lesen auch schneller.

Zum Cover muss ich sagen, das es wunderschön ist. Ich könnte es mir stundenlang ansehen. Zum Glück hat der Verlag nur die Farbe geändert und nicht alles. Der Titel regt nicht nur den Leser an, sich dieses Werk vorzunehmen, sondern bedeutet der Chatname von Anna.

Fazit:
Interessanter Klappentext, leider wenig Spannung und wenig einfallsreichen Schreibstil. Mich hat dieses Jugendbuch enttäuscht. Dennoch rate ich niemanden davon ab, das Buch selbst mal zu lesen. 

Die Autorin:
Die US-amerikanische Autorin Gina Rosati lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann sowie ihren beiden Kindern in New Hampshire. Bevor sie ihr erstes Buch, den Jugendroman "Auracle", schrieb, war sie unter Anderem als Sekretärin und Konditorin tätig. Noch heute arbeitet sie ehrenamtlich einen Tag in der Woche in einer Schulbibliothek.


Montag, 3. März 2014

Todeskind

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  • Originaltitel: Did you miss me?
  • Gebundene Ausgabe: 736 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (1. Oktober 2013)
  • ISBN-10: 3426653370
  • ISBN-13: 978-3426653371
Inhalt:
Daphne Montgomery bekannt und sehr zielstrebig in ihrem Beruf. Als ausgezeichnete Staatsanwältin ist sie doch leider nicht Fan von jedem. Aufgrund einer Bedrohung seitens der Familie des Angeklagten, muss sie einen Bodyguard engagieren, der ihren 20jährigen Sohn Ford schützen soll. 
Doch ihr schlimmster Albtraum ist wahr geworden: Ford wird entführt und geknebelt. An seiner Seite war seine Freundin Kim, die zu Fords größten Befürchtung in den Händen des Geiselnehmers ist. 
Daphnes Erinnerungen an ihre Entführung kommen hoch und sie versucht mit Hilfe des FBI-Agent Joseph Carter ihren Sohn und Kim zu finden. 

Kritik:
Der Klappentext und die Leseprobe haben mich sehr interessiert, aber die Story hat um einiges drauf gegeben. Karen Rose hat sich ihren Titel als Top-Autorin wohl verdient. 

Die Autorin ist ohne von der eigentlichten Handlung gleich zum Punkt gekommen. Mit ihrem spannenden Schreibstil wollte man schnell wissen, wer nun der Entführer ist. Beim Lesen schwirrten mir tausend Fragen: Hat der Geiselnehmer etwas mit Daphnes Vergangenheit zu tun? Steckt die Familie des Angeklagten dahinter? Denn sie haben kurz zuvor diese Worte gesagt: „Du hast uns unseren Sohn weggenommen. Und ich schwöre dir bei Gott, dass du erfahren wirst, wie sich das anfühlt“. Geschichten über Entführungen habe ich schon viele gelesen, aber Karen Rose hat es mir den guten Protagonisten so gut verpackt, dass ich an einigen Stellen sogar Gänsehaut bekam. 

Da ich all diese Fragen beantwortet haben wollte, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in vier Tagen verschlungen. Es hatte mich einfach in seinen Bann gerissen.

Fazit:
Karen Rose hat ein gelungenes Werk erschaffen, das ich nicht so schnell aus der Hand legen konnte. Ich freue mich schon auf weitere Werke von ihr. 
Bilder von Karen Rose
Die Autorin:
Als Karen Rose in ihrer Fantasie immer öfter mörderische Geschichten entspann, die ihre Gedanken zunehmend beherrschten, machte die gelernte Lebensmittel-Ingenieurin das Schreiben zu ihrem Hobby - und dann sogar zum Beruf. 2003 verfasste sie ihren ersten Thriller "Eiskalt ist die Zärtlichkeit". Es folgten weitere, darunter "Das Lächeln deines Mörders", "Todesschrei" und "Todesbräute", einige wurden mit begehrten Preisen wie dem "RITA Award" ausgezeichnet oder zumindest für sie nominiert. Der Leser kann sich darauf verlassen, dass Roses Geschichten gut ausgehen, denn bei all den schrecklichen Geschehnissen taucht immer eine helfende Hand auf. Im wirklichen Leben bietet Rose auf ihrer Website Menschen in Not Hilfe an. Sie lebt mit ihrer Familie in Florida. 



Vielen Dank an den Knaur- Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! 


Sonntag, 2. März 2014

Doctor Sleep

 
  • Originaltitel: Doctor Sleep
  • Gebundene Ausgabe: 704 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (28. Oktober 2013)
  • ISBN-10: 3453268555
  • ISBN-13: 978-3453268555

Inhalt:
Nachdem Dan Torrance und seine Mutter das Ereignis im Hotel überlebt haben, hat sich sein Leben nicht ins Positive verändert. Er kann das, was passiert ist, nicht vergessen und ist Alkoholiker -was er von seinem Vater geerbt hat. Durch seinen neuen Beruf, wo er seinen Talent als Shining einsetz, wird er Doctor Sleep genannt, denn er begleitet Menschen beim Sterben. Doch dann trifft er auf ein Mädchen namens Abra, die das Shining hat und von einer Sekte aufgesucht wird. Um ihr zu helfen, muss Dan sich wieder seinen Ängsten und seiner Vergangenheit stellen.

Kritik:
Was für eine Wahnsinns-Fortsetzung. Stephen King hat es geschafft, dass man gar nicht gemerkt hat, dass das Buch 700 Seiten hat.
Ich war nie riesen Fan von Stephen King, aber nachdem ich dieses Buch gelesen hab, bin ich es geworden. Er hat nicht um den heißen Brei geredet, sondern ist gleich zum Punkt gekommen. Es war von der ersten Seite an bis zur letzten Seite richtig spannend. Das Buch beinhaltet alles was man von einem Meisterwerk erwartet: Emotionen, Ängste und Spannung.

"Shining" war damals ein Bestseller und ich hätte nicht gedacht, dass die Fortsetzung auch so mitreißend ist. Es ist total interessant, wie Dan nun ein erwachsener und reifer Mann geworden ist. Mir hat es besonders gefallen, dass für die Leser, die den ersten Teil nicht gelesen haben, ganz kurz berichtet wird, wie es dazu kommt, dass Dan diese Fähigkeit besitzt und was damals im Hotel passiert ist.

Es ist erschreckend traurig, was aus Dan geworden ist. Denn er ist damals vor seinem alkoholkranken und gewalttätigen Vater abgehauen und nicht ist aus ihm genau das Gleiche geworden. Welch eine Ironie. Aber genau das gefällt mir so sehr an dem Buch. Dan ist kein Held, sondern ein Mann mit vielen Problemen. Er trägt noch immer die Narben seiner Vergangenheit.
Eine weitere große Rolle spielt Abra, denn sie hat ebenfalls Shining. Ihres ist aber stärker als das von Dan. Das ist auch der Grund, warum eine Gruppe hinter ihr her ist.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen. Stephen King hat gute Arbeit geleistet.

Fazit:
Kings bekannteste Meisterwerk hat mit seiner Fortsetzung mich komplett in seinen Bann gerissen und nicht los gelassen. Top-Charaktere und eine spannende Handlung haben das Buch zu seinen besten Werken gemacht.
Bilder von Stephen King
Der Autor:
"Carrie", "The Shining", "Misery" - es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, "Carrie", erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.



Vielen Dank an den Heyne- Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!  



Dienstag, 18. Februar 2014

Die Frau die nie fror

       
  • Originaltitel: North of Boston
  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (1. Februar 2014)
  • ISBN-10: 3550080387
  • ISBN-13: 978-3550080388
Inhalt:
Pirio ist eine junge Frau und führt ein scheinbar normales Leben in Boston. Zu ihrer Familie, die nur noch aus dem Vater besteht, hat sie keinen guten Draht. Nach dem Tod ihrer Mutter arbeitet sie in der Parfumfirma. Nebenbei kümmert sie sich um ihre beste Freundin Thomasina und ihrem 10jährigen Sohn Noah.
Als sie beim Hummerfischen aushilft, wird das Schiff angerammt und alle sterben. Außer Pirio. Nachdem niemand diesen Unfall klärt, nimmt Pirio den Fall selbst in die Hand, denn sie weiß, dass etwas mit der Behörde nicht stimmt. Sie ist sich sicher, dass es kein Unfall war.

Kritik:
Elisabeth Elo ist eine Autorin, von der ich zuvor nichts gehört habe. Doch nach diesem Buch, werde ich sie weiter verfolgen. Der Klappentext und die Leseprobe haben mein Interesse sehr geweckt. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht.

Pirio ist für mich eine sehr starke Persönlichkeit. Sie ist eine sehr gute Freundin für Noahs Mutter, die Alkoholikerin ist. Sie ist sympathisch, taff und liebevoll. Ich mochte sie von Anhieb. In der Hinsicht fand ich Thomasina egoistisch, denn sie hat gerne Pirio mit Noah gesehen. Dabei ist Pirio nur die Patentante.

Der Schreibstil war einwandfrei: sarkastisch, flüssig und locker. Ich musste oft zwischendurch schmunzeln. Die Autorin weiß es genauso, wie man den Leser nicht langweilt, sondern immer weiter in den Bann reißt.

Es war ein spannender Thriller, mit einem Hauch von Drama und Öko-Thriller, denn es herrschen viele dramatischen Szenen zwischen Pirio und ihrem Vater oder ihr und Thomasina ebenso spricht die Autorin Umwelt- und Tierthemen an.

Das Cover gefällt mir: Eine Frau, die aus der Vogelperspektive dargestellt wird. Wenn man über das Buch fasst, fühlt es sich an, als würde man den Schnee berühren. Zugleich schimmert es im Licht.

Fazit:
Ein Top-Debüt-Roman von Elisabeth Elo, den man gelesen haben muss. Ich kann es nur weiterempfehlen. Hohes Tempo und keine Langeweile wird versprochen und es ist auch eingehalten worden.
Die Autorin:
Elisabeth Elo, Jahrgang 1956, wuchs in Boston auf und besuchte die renommierte Brown University. Bevor sie an der Brandei Univeristy in amerikanischer Literatur promovierte, arbeitete Elo unter anderem als Lektorin und Werbetexterin. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Brookline, Massachusetts, und unterrichtet kreatives Schreiben. Sie selbst begann mit dem Schreiben aus einer Experimentierlaune heraus. Zu lange hatte sie sich als Leserin eine gut geschriebene und kluge Geschichte gewünscht, in deren Mittelpunkt eine eigenwillige Frau steht.

Vielen Dank an den Ullstein- Verlag für die Bereitstellung dieses               Rezensionsexemplars!  

Mittwoch, 5. Februar 2014

Phobia

  • Originaltitel: Phobia
  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. September 2013)
  • ISBN-10: 3453267338
  • ISBN-13: 978-3453267336

Inhalt:
Sarah Bridgewater führt mit ihrem Sohn, ihrem gut aussehenden und berühmten Ehemann und in einem wohlhabenden Wohnort ein traumhaftes Leben. Doch eines Tages taucht nicht ihr Mann in der Küche auf, sondern ein narbiger Mann. Zu Sarahs Entsetzten trägt der Mann den Anzug von ihrem Mann Stephen und hält sich für ihn. So jagt er ihr und dem Sohn Harvey Angst ein. Als sie es schafft, zu fliehen und die Polizei zu alarmieren, hat er längst das Weite gesucht. Zu ihrer Enttäuschung zweifelt die Polizei an ihrer Aussage und ihrer Angst um den "richtigen" Stephen. So sucht sie Hilfe bei ihrem alten Freund Mark.

Auf der anderen Seite kommt Mark Behrendt wieder in die Stadt, weil sein Doctorvater Selbstmord begangen hat. Plötzlich trifft er auf seine ehemalige beste Freundin Sarah, die ihn weinend um Hilfe bittet. Doch er muss sie enttäuschen, denn er ist nach dem Tod seiner Freundin nicht mehr der, der er einmal war. So versucht Sarah allein die Wahrheit ans Licht bringen und ihren Mann lebend zu finden.

Kritik:
Wieder einmal hat Wulf Dorn bewiesen, wie man mit der Psyche des Menschen spielt und ihn in die Irre führt. Von der ersten Seite an hat mich der Autor in seinen Bann gerissen. 
Es war mitreißend und spannend, mit zu verfolgen, wie Sarah versucht, der Polizei und allen anderen zu beweisen, dass dieser narbige Mann nicht ihr Mann ist, sondern der Entführer von Stephen ist. Mit einem alkoholsüchtigen Vater und einer Mutter, die ihr keine Beachtung schenkt, hatte sie es nicht leicht gehabt. Mit dem gut verdienten Mann an ihrer Seite und ihrem gesunden 6jährigen Sohn lebt Sarah so, wie sich jede Frau wünscht. Diese heile Welt bricht zusammen, als dieser Mann in ihrer Küche auftaucht und sich für Stephen ausgibt. 
Der Mann ist geschickt. Er hat seinen Plan aufs Detail geplant und macht keinen Fehler. Er weiß, wie er Sarah verwirrt und dass niemand ihr glaubt. So hat Sarah mir schon sehr leid getan. 
Mark, der Psychiater und Trauma-Experte ist, hat auf mich einen sehr verzweifelten Eindruck gemacht. Der Tod seiner Freundin hat ihn soweit mitgenommen, dass er sogar seinen Job hin geschmissen hat, weil er sich sicher ist, dass er anderen menschen nicht helfen kann, wenn es ihm selbst nicht gut geht. So lässt er sich komplett gehen und weiß nichts mit sich anzufangen. So finde ich es schön, dass die beiden aufeinander treffen.

Ich habe es sehr gemerkt, dass Herr Dorn durch seine 20jährige Erfahrung in einer Psychiatrie viel mitgenommen hat und dadurch einwandfreie Arbeit geleistet hat. 

Der Titel passt sehr gut zu dem Buch. Sowhl Sarah als auch Mark leiden an Phobien. Sie haben vor Dingen und manchmal in Momenten angst, die keiner versteht -nicht mal ein Psychiater.
Das Cover ist angsteinflößend und verspricht so einiges. Es gefällt mir sehr.

Fazit:
Bilder von Wulf DornEin spannender Thriller vom deutschen Meister Psyche. Er hat ein Werk erschaffen, das aufs Blutvergießen verzichtet, sondern um die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche handelt. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und bin mir sicher, dass andere Leser es auch nicht können werden.

Der Autor:
Wulf Dorn, Jahrgang 1969, liebt gute Geschichten, Katzen und das Reisen. Er war zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Für seine Kurzgeschichten, die in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften erschienen, wurde er mehrfach ausgezeichnet. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman »Trigger« gelang ihm ein internationaler Bestseller. Auch seine weiteren Romane erreichten Bestsellerstatus und sind inzwischen in zahlreiche Sprachen übersetzt.


     

Vielen Dank an den Heyne- Verlag für die Bereitstellung dieses               Rezensionsexemplars!  

Ashes -Pechschwarzer Mond

 
  • Originaltitel: Monsters
  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (12. September 2013)
  • ISBN-10: 3863960637
  • ISBN-13: 978-3863960636
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Inhalt:
Die Welt, die wir kannten, existiert nicht mehr. Ein entsetzlicher Anschlag hat alles verändert. Nur wenige Städte sind verschont geblieben, hinter deren Schutzwällen nun zweifelhafte Rädelsführer ihr Unwesen treiben. Die unheilbringenden Anhänger der Stadt Rule sind unter den angrenzenden Gemeinden berühmt-berüchtigt, und man rüstet sich zum Krieg gegen sie. Alex und ihre Freunde geraten zwischen die Fronten von machtgierigen Anführern, einer gefährlichen Miliz und einer Horde von menschenfressenden Bestien – jenen Jugendlichen, die sich seit der Katastrophe verwandeln und zur tödlichen Gefahr geworden sind. Die letzte Schlacht ums nackte Überleben hat begonnen. Doch lohnt sich ein Kampf für ein Leben in dieser totgeweihten Welt überhaupt noch? Wenn nur noch eins zählt: Er oder ich?
(amazon.de)

Kritik:
Mit dem letzten Teil der Ashes-Reihe hat die Autorin Ilsa J. Bick noch einen drauf gegeben. Und das im positiven Sinn. Die Szenen waren brutaler als in den Bänden zuvor und die Characktere ausdrucksstarker.
In diesem Band tauchen sehr viele Charaktere auf, die mich ab und zu verunsicherten, wo ich mich manchmal fragte, wie kommt die Person an diesen Ort? Doch mit der Zeit habe ich den Faden nicht mehr verloren und wusste, wer mit wem in Verbindung stand.
Alex und Chris befinden sich an unterschiedlichen Orten und durch die Cliffhänger am Kapitelende möchte man unbedingt wissen, wie es mit den weiter geht. Denn alle Charaktere treffen zum Ende hin aufeinander.
Mit dem frischen und jugendlichen Schreibstil, im Präteritum, hat die Autorin das Buch zu einem Werk erschaffen, das man ohne Probleme lesen kann. Sie beschreibt Momente so realistisch, in denen man sich vorkommt, als wäre man gerade mitten im Geschehen.
Das Buch war spannungsgeladen. Es fing schon mit der ersten Seite mit grausamer Brutalität an, als Chris Lena vorfindet, die völlig ausgehungert da liegt.
Das Cover sieht wunderschön aus, obwohl es eigentlich nichts neues darstellt. Aber die Atmosphäre ist ein Hingucker und verspricht so einiges.

Fazit:
Obwohl die Autorin zum Ende hin meine Fragen nicht komplett beantwortet hatte, fand ich mich damit zufrieden. Ein spannendes Finale. Es ist ein Werk für nicht schwache Nerven, denn die vielen brutalen Szenen an Tieren und Menschen gehen bis unter die Haut. Dennoch hat mich Ashes -trotz den vielen Protagonisten- von der ersten Seite in seinen Bann gerissen. Es ist ein unvergessliches Werk, was jeder gelesen haben muss.
Wenn es verfilmt werden sollte, bin ich eine der ersten Zuschauer.

Die Autorin:
Ilsa J. Bick ist eine amerikanische Schriftstellerin, die vor ihrer erfolgreichen Schriftstellerkarriere als Psychaterin gearbeitet hat. Für die Reihen Battletech, Startrek und Mechwarrior verfasste sie eine ganze Reihe Romane. Schon ihr erster Roman war ein Bestseller (Startrek: Well of Souls). Seit 2010 verfasste Ilsa J. Bick zahlreiche Young-Adult-Romane. Auch hier war sie schnell erfolgreich. Ihr erster (Draw the Dark) gewann den Winchester Fiction Award.
Zur Zeit lebt die Autorin in Wisconsin.

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Vielen Dank an den Egmont INK-Verlag  für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars    

Samstag, 18. Januar 2014

Sein letztes Opfer

 
  • Originaltitel: The Last Kiss Goodbye
  • Broschiert: 332 Seiten
  • Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2014)
  • ISBN-10: 3862788504
  • ISBN-13: 978-3862788507

Inhalt:
Was macht einen Menschen zum Serienmörder? Und wie weit kann man ihm dann trauen? Diese Fragen stellt sich Psychiaterin Charlie Stone, als sie neben dem Leichnam von Michael Garland, verurteilt wegen siebenfachem Mordes und bis eben Teilnehmer an ihrer Gesprächsstudie, kniet und mit seinem Geist spricht. Kurz zuvor hat man ihr mitgeteilt, dass der Boardwalk-Killer, dem Charlie einst knapp entkommen war, wieder zugeschlagen hat. Das FBI benötigt Charlie für die Ermittlungen, doch sie weiß nicht, ob sie noch einmal den Schmerz und die Angst von damals durchleben kann. Da bietet ihr der Geist des jüngst verstorbenen Michael Garland seine Hilfe an. Kann sie ihm vertrauen oder wird sie sein letztes Opfer werden?
(amazon.de)

Kritik:
Karen Robards ist eine Autorin die ich frisch kennen gelernt habe. Mit diesem Buch hat sie mich gleich überzeugen können, weitere Werke von ihr zu lesen. Es ist nicht nur ein Thriller, sondern enthält auch eine kleine Liebesgeschichte, um die es nicht so groß geht. Die Liebesgeschichte gefiel mir sehr, denn es war nicht zu kitschig.
Die Psychiaterin Charlie Stone plagen schon seitdem sie ein junges Mädchen war Geister. Es sind nicht gewöhnliche Geister, sondern Verstorbene, die auf brutalste Weise ermordet wurden. Doch wie hält so eine Frau nur solche schlimmen Dinge aus? Mit dieser Frage habe ich das Buch verschlungen. Charlie ist eine sehr sympathische und liebevolle Person. Als Hauptprotagonistin hat sie es noch mit ihren Brüdern zu tun. Es hat mir sehr gefallen, viel von Charlie zu erfahren und sie durch das Buch zu begleiten.
Doch dann bittet sie das FBI um Hilfe. Sie wird Zeugin eines Mordes. So kommt sie wieder mit den Geistern und das was damals passiert ist in Kontakt. Diese Geister bestimmen nun wieder über ihren Beruf und ihr gesamtes Umfeld.

So trifft sie auf einen Serienmörder, Michael Garland. Doch ist Michael wirklich ein Mörder? Durch die vielen Dialoge zwischen den beiden wird Charlie sehr unschlüssig und versucht schwer an seine Unschuld zu glauben. Die beiden kommen sich dann viel näher, als sie sich je erhofft hatte, und so kommt es zu den romantischen Szenen. Diese sind aber nur ganz kurz. Danach passiert wieder etwas, woraufhin man als Leser schlucken muss.

Der Schreibstil der Autorin war wunderbar. Sie hat keinen einfach Thriller geschrieben, sondern ein Werk mit paranormaler Fantasie.
Man konnte das Buch in einem Rutsch lesen, obwohl das Thema Geister in so vielen Büchern erwähnt wird und nichts Neues sein sollte. Doch es ist ungewöhnlich, dies in einen spannenden Thriller zu verpacken.

Mir gefällt sowohl das deutsche Cover als auch das Originalcover. Mit dem toten Mädchen auf der Brücke hat das deutsche etwas Unheimliches. Während das andere Cover etwas sinnliches und mysteriöses verspricht.

Fazit:
Ein spannungsgeladenes Buch, mit einer Protagonistin die ein schwieriges Leben zu führen hat. Ich kann das Buch einfach nur weiter empfehlen.

Die Autorin: 
Ihre ersten Schreiberfahrungen machte die New York Times-Bestsellerautorin im historischen Genre. Inzwischen schreibt sie überwiegend Thriller, die die Leser mit Spannung, Erotik und Wortwitz fesseln. Karen Robards lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Louisville, Kentucky.
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 Vielen Dank an  http://3.bp.blogspot.com/_n-nEETyC_PI/TZTdxIyAraI/AAAAAAAAC54/aOThGYTJUMc/logo_mira_taschenbuch.jpg und https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjPTtaxULhnvsPysJqRXWIZ-KeV4Tub5MLHxVMQQu-cfQdzBxaum1A4COcy5o8T4MreHyTEnE4gTksBpV95newDRaefyarPNMDmm9UFF_HRz-GIzzccCCdHeQlNsCiX-OryBf789D3yHV0/s200/logo_frontpage.pngfür die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar