Sonntag, 26. Juli 2015

[Rezension] Engelskalt


  • Originaltitel: Det henger en engel alene i skogen
  • Broschiert: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (20. April 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442482259
  • ISBN-13: 978-3442482252
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Klappentext:
 Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...
[Klappentext: randomhouse.de/Grafik:randomhouse.de]

Kritik:
https://bokelskere.s3.amazonaws.com/9621bbf742966e25274fd551c7732c0a19a175600e565758de7d8408.jpegEs ist lange her, als ich das letzte Mal einen Thriller gelesen habe. Nun war es an der Zeit, wieder mit Ermittlern auf die Suche nach dem Täter zu gehen und Ermittlungen zu verfolgen.
Die Worte "Ich reise alleine" haben bei mir eine Gänsehaut ausgelöst und ich war gespannt, was mich erwarten wird. Die Grundidee war 1A und darum wünschte ich mir, dass mich der Debütautor nicht enttäuscht. Genau das hat er nicht. Im Gegenteil: er konnte mich packen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ständig wurde ich mit Neuem überrascht bzw. konfrontiert, so dass es nie langweilig wurde. Anfangs passiert sehr viel und man glaubt, nicht mehr hinterher zu kommen, doch zum Ende hin ergibt alles einen Sinn und es ergeben sich Zusammenhänge zwischen den Handlungen und den Geschehnissen. Aufgrund der vielen Personen, die mich gestört haben, muss ich leider ein Herz abziehen, denn ich verlor den Überblick.

Die Charaktere waren authentisch und realistisch. Abgesehen von Mia Krüger, die eine tablettenabhängige, begabte Ermittlerin war und kleinste Details wahrnahm, die die Polizei übersah, besaß keiner eine ungewöhnliche Eigenschaft. Das habe ich nicht erwartet, denn so kam der Fall und nicht die Charaktere in den Vordergrund. Wir lernen den Kommissar Holger Munch kennen, der seine Arbeit ernst nahm, aber früh aufgegeben hatte.

Das Cover sagt nichts über das Buch aus. Daher hätte ich mir ein Cover gewünscht, welches das Interesse des Leser mehr weckt. Da sieht das originale Cover angsteinflößend aus.

Fazit:
Das Buch ist von der ersten Seite spannungsgeladen und langweilt den Leser mit der hohen Seitenanzahl gar nicht. Abgesehen von den vielen Protagonisten kann ich das Buch auch an keine Thriller-Fans weiter empfehlen!

Der Autor:
Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter Frode Sander Øien. Er wurde 1969 geboren, schrieb im Alter von 21 Jahren sein erstes Bühnenstück und veröffentlichte seitdem zwei hochgelobte Romane sowie sechs Musikalben. Sein erster Thriller, „Engelskalt“, wurde ein Bestseller. Derzeit lebt und arbeitet er in Oslo.



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Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars



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