Samstag, 14. Mai 2016

[Renzension] Aus tiefster Seele




  • Originaltitel: Until you´re mine
  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442382572
  • ISBN-13: 978-3442382576
  • Link zum Blanvalet-Verlag *KLICK* & amazon *klick*

Klappentext:
Claudias Leben scheint perfekt. Sie hat einen liebvollen Ehemann, lebt in ihrem Traumhaus, und auch ihr Wunsch nach einer richtigen Familie wird sich in Kürze erfüllen, denn Claudia ist hochschwanger. Dann tritt Zoe in ihr Leben. Die junge Frau soll Claudia helfen, sobald das Baby auf der Welt ist. Doch irgendetwas an Zoe gefällt Claudia nicht. Als sie sie eines Tages in ihrem Schlafzimmer ertappt, ist ihr Misstrauen vollends geweckt – und es soll schon bald in blanke Angst umschlagen …
[Text & Grafik: randomhouse.de/blanvalet]



Kritik:
Der Klappentext erinnerte mich stark an „Und nur der Mond schaut zu“, welches mich vom Hocker gerissen hat. Von da an wusste ich genau, dass mich dieses Buch nicht enttäuschen kann. Doch leider irrte ich mich gewaltig, denn es konnte mich nicht packen.

Die Grundidee und einige Charaktere waren grandios, doch die Umsetzung war einfach lahm. Es fehlte an Spannung und Momente, die mich begeisterten.

Jedoch mochte ich die Cliffhanger am Ende der Kapitel, denn die waren der einzige Grund, warum ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
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Claudia und Lorraine waren meine Lieblingscharaktere, denn beide waren sympathische und starke Persönlichkeiten. Während die Sozialarbeiterin Claudia mit einem Mann zusammenwohnt der ständig auf See ist, wurde die Ermittlerin Lorraine von ihrem Mann betrogen. Doch das ist nicht das einzige, denn obwohl Claudia schwanger ist, hatte sie mehrere Fehl-und Totgeburten hinter sich und Lorraine muss mit ihrer 17jährigen Tochter kämpfen, die plötzlich auszieht und heiraten möchte.
Da Claudia zwei Stiefsöhne hat, schafft sie alles nicht allein und engagiert eine Nanny, die ihr bis zu ihrer Entbindung behilflich sein. Zoe Harper stellt sich als die perfekte Nanny, denn sie nimmt Claudia jede Arbeit ab. Doch Zoe scheint nicht diejenige zu sein für die sie sich ausgibt. Aber ihre nervige Art machte sie meiner Meinung nach überhaupt nicht sympathisch. So habe ich mich gefreut, wenn ich mehr über Lorraines Fall und Claudias Zustand erfuhr.  

Was mich Anfangs stutzig machte, war die Tatsache, dass es nicht allein um Claudia ging, denn nebenbei versucht Lorraine die Morde zweier schwangerer Frauen aufzuklären. Mit der Zeit merkt sie, dass es eine Verbindung zwischen den Morden und Claudia gibt. Der Klappentext sagte nichts von Polizeiarbeit. Ich hatte nichts dagegen, doch es zog sich in die Länge und das Interesse verflog mit der Zeit.

Der Schreibstil war sehr detailliert, was wahrscheinlich auch der Grund dafür war, dass man das Buch um 100 Seiten kürzen könnte. An die Erzählweise musste ich mich erst einmal gewöhnen, denn es wurde aus Lorraines, Claudia und Zoes Perspektive erzählt. Die Autorin bevorzugte für Claudia und Zoe die Gegenwart und die Ich-Perspektive. Dann verstand ich nicht, warum Lorraine in der Vergangenheit und Er-Perspektive sein musste.

Großer Pluspunkt war dann das Ende, denn da holte die Autorin alles heraus, was in den restlichen 300 Seiten fehlte. Es entsprach überhaupt nicht meinen vorhersehbaren Erwartungen!

Fazit:
Es ist für Fans von Joy Fielding, jedoch nicht so spannungsgeladen. An die Erzählweise und die Handlung muss man sich gewöhnen. Die unvorhersehbaren Wendungen und die beiden Charaktere geben dem Buch Pluspunkte. Schade, denn ich habe mich riesig auf das Buch gefreut. 
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Die Autorin:
 Samantha Hayes wuchs in den englischen Midlands auf und wünschte sich schon mit zehn Jahren sehnlichst eine Schreibmaschine. Doch erst nach vielen Reisen und beruflichen Umwegen erfüllte sie sich ihren Traum und verfasste ihren ersten Roman. Während eines Australienaufenthalts lernte sie ihren Ehemann kennen. Mit ihm und ihren Kindern lebte Samantha Hayes für einige Zeit in den USA, bevor sie schließlich in ihre Heimat England zurückkehrte, wo sie, wenn sie nicht gerade schreibt, alte Häuser renoviert. 



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Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars




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